11 Dinge, die ihr an einem Samstag im Mai machen könnt

Der Mai ist bekanntlich der Wonnemonat, der alles neu macht. Was wir nicht verändern wollen: das Vergnügen. Damit füllen wir unsere Wochenenden nämlich am liebsten – ganz unabhängig davon, ob das Wetter mitspielt oder nicht. Wir machen das Beste draus, auch samstags. Hier kommen 11 Dinge, die ihr an einem Samstag im Mai machen könnt:

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© Nicola Dreksler Marktbummel im Grünen beim Wochenmarkt im Stadtwald

Ein Markt mitten im Wald? Der Braunsfelder Wochenmarkt im Stadtwald macht's möglich. Jeden Samstag könnt ihr auf der Kitschburger Straße im Schatten der Bäume entspannt flanieren und einkaufen. Egal, ob frisches Obst und Gemüse, Käse, Metzgerei- und Backwaren oder Pflanzen – hier gibt es ein tolles und überwiegend regionales Angebot. Das Beste: Wenn ihr mit euren Einkäufen durch seid, könnt ihr direkt noch einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der ist nämlich nur einen Katzensprung entfernt und immer einen Besuch wert.

2

© Nicola Dreksler Handgebackenes Brot bei prôt im Belgischen Viertel

Für alle, die ihr Brot am liebsten dort kaufen, wo der Teig noch von Hand geknetet wird, ist "prôt" an der Lütticher Straße der neue place to be. Bäckermeister Alex stellt jedes Brot aufwendig selbst her – und das nach höchsten Qualitätsstandards und nur mit besten Zutaten. Zur Wahl stehen sieben bis acht Brote – darunter köstliches Fougasse mit Tomaten, schmackhaftes Dinkelbrot und Baguette mit krosser Kruste. Damit das Brot immer ofenfrisch ist, backt Alex erst morgens – mit speziellem Ruchmehl aus der Schweiz und in einem Spezialofen. Die offene Backstube im Industrial-Design gewährt dabei spannende Einblicke in Alex' Arbeit in der Backstube.

3

© Nicola Dreksler Auf eine Wanderung oder Radtour in den Königsforst

Das Naturschutzgebiet Königsforst zwischen Köln und Bergisch Gladbach ist der ideale Ort für eine Fahrradtour oder eine umfangreiche Wanderung. Wer die Anreise mit der KVB bestreiten will, fährt mit der Linie 9 direkt bis zur Haltestelle Königsforst. Bei Wanderungen sollte man definitiv Google Maps oder eine Karte in petto haben, denn der Königsforst umfasst unglaubliche 2500 Hektar Waldgebiet. Klassiker für Wanderer*innen: Einmal hoch auf den Monte Troodelöh – Kölns höchsten Berg. Übrigens liegt am Rande des Königsforstes die Forsbacher Mühle – hier könnt ihr optimal eine Verschnaufpause einlegen. Von Bruschetta über Pizza und Pasta bis hin zu verschiedenen Fleischspezialitäten ist hier wirklich was für jeden dabei.

4

© Christin Otto Auf Entdeckungstour im Rheinpark

Zwischen der Deutzer Messe und dem Mülheimer Hafen liegt der Rheinpark und verzaubert die Kölner*innen mit Natur pur. Wie der Name es schon vermuten lässt, liegt er entlang des Rheinufers und bietet einen prächtigen Blick auf den Kölner Dom, den man hier aus der Ferne anschmachten kann. Wer sich über die Schienen wundert, die überall liegen: Im Rheinpark fährt tatsächlich eine Kleinbahn regelmäßig ihre Runden, die 1957 zur Bundesgartenschau errichtet wurde. Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die von der Gartenschau übrig geblieben sind. Skulpturen, ältere Gebäude oder Wasseranlagen zieren die Wege des riesigen Stadtparks. Für Kinder gibt es einen großen Abenteuerspielplatz und der Skatepark lockt ebenfalls viele Besucher*innen an.

5

© Thomas AE | Unsplash Üppige Bouquets & schöne Trockensträuße bei Blumen Brüning

Von außen mag das Geschäft von Blumen Brüning zwar etwas unscheinbar wirken, doch der Bayenthaler Florist zaubert so schöne Sträuße, dass selbst Influencer wie Farina Opoku ihre blumigen Grüße dort beziehen. Hier bekommt ihr üppige Bouquets – sei es nun bunt gemischt oder, je nach Saison, einfach nur ein dicker Strauß Hortensien, Pfingstrosen oder Dahlien. Ob nun Ton in Ton oder kunterbunt – die Sträuße sind modern, frisch und wunderschön. Wer etwas besonders Langlebiges sucht, der bekommt bei Blumen Brüning auch richtig schöne Trockensträuße. Daran habt ihr ewig Freude und das ganz ohne Anschneiden, Wasserwechsel und Düngen.

6

© Delicato Bei Delicato einkaufen und schlemmen

In Bickendorf versteckt sich ein echtes Schätzchen für Fans der mediterranen Küche: das Delicato. In dem stylishen Supermarkt bekommt ihr nämlich jede Menge mediterrane Lebensmittel und Feinkost, um zu Hause ein tolles Menü zu zaubern. Das Sortiment umfasst Fisch, Fleisch, Gemüse, Obst, Wein, Pasta, Brot, Süßes, Spiritu­osen und vieles mehr. Das Beste: Sogar wenn ihr nicht so gerne selber kocht, müsst ihr im Delicato nicht auf leckeres Essen verzichten, denn in der dazugehörigen Kitchen Bar gibt es tolle Pasta, Pizza, Antipasti, aber auch argentinisches Entrecote oder Fish and Chips. Mittags könnt ihr hier besonders günstig lunchen.

7

© Christin Otto Natur, See & Tiere – ein Abstecher in die Dellbrücker Heide

Im Nordosten von Köln erwartet euch mit der Dellbrücker Heide eine kleine Oase zum Spazieren und Wandern. Mit der S-Bahn könnt ihr direkt nach Dellbrück fahren und sofort mit eurer Wanderung loslegen. Auf der rund zehn Kilometer langen Tour kommt ihr am Höhenfelder See vorbei und könnt schön am Wasser entlang spazieren. Kleine Bötchen und jede Menge Natur machen diesen Ort perfekt, um die Decke auszubreiten und einfach mal zu genießen. Wenn es euch noch weiter in den Norden verschlägt, begegnen euch im Dünnwalder Wildpark jede Menge Rehe, Mufflons und andere Tiere. Natürlich könnt ihr die Wanderroute auch ein wenig verlängern oder verkürzen – Wege gibt es in der Gegend genug.

8

© Carolin Franz Tischtennis, Skaten und Basketball im Vorgebirgspark

Der Vorgebirgspark liegt zwischen Zollstock, Raderberg und Raderthal und grenzt unmittelbar an den Volksgarten. Das Schöne ist, er ist nicht so überlaufen wie viele andere Parks – hier könnt ihr also ganz ungestört Sport machen. Möglichkeiten gibt es dafür genug: Mitten im Park gibt es einen großen Platz mit vier Körben zum Basketball spielen, direkt daneben könnt ihr skaten und in Richtung Raderberg stehen mehrere Tischtennisplatten bereit. Ganz klassisch eignet sich der Vorgebirgspark auch hervorragend für eine Joggingrunde.

9

© Christin Otto Dorf-Feeling auf der Zündorfer Groov

Auch der Kölner Süden hat so einige tolle Orte in petto – die Zündorfer Groov zum Beispiel. Vom linksrheinischen Weiß könnt ihr mit der Krokodils-Fähre übersetzen. Das dauert zwar nur ein paar Minuten, ist aber ein großer Spaß. Sollte die Fähre gerade in der Winterpause sein (November bis Februar), gelangt ihr auch mit der KVB-Linie 7 bis nach Zündorf. Auf der Freizeitinsel Groov warten rund um den Marktplatz pittoreske Gasthäuser auf euch, deren Terrassen bei schönem Wetter perfekt sind für ein entspanntes Kölsch. Auch der ein oder andere Strandkorb lädt zum Entspannen ein. Im Lockdown ist die Gastro zwar geschlossen, aber für einen kleinen Spaziergang ist die Gegend trotzdem toll. Wer hier durch die Straßen flaniert, könnte wirklich meinen, er sei in einem kleinen Dorf gestrandet, fernab der Großstadt. Urlaubsfeeling gibt es auf der Groov auch direkt am Rhein, der hier sogar mit Strand aufwartet.

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© Christin Otto Flor y Canela – Peru von seiner leckersten Seite

Das Flor y Canela – ein von außen unscheinbares, aber von innen modernes Restaurant in der Südstadt – versprüht nicht nur stilvolle Gemütlichkeit, es präsentiert Peru auch von seiner leckersten Seite. Schon bei den Getränken könnt ihr euch die geballte Ladung Peru-Feeling gönnen. Dafür bestellt ihr einfach einen Pisco Sour oder – wer lieber ohne Alkohol anstößt – den hausgemachten Chicha Morada auf Basis von lila Mais. Absolutes Must-Try ist das Ceviche. Der Fisch ist wunderbar frisch und zart und wird von einer Mischung aus Limettensaft, Gewürzen und andere Zutaten – der sogenannten Tigermilch – umhüllt. Echtes Soulfood! Auch die anderen Klassiker wie das Lomo Saltado mit Rind, Kirschtomaten und Huancaina-Sauce oder das Escabeche de Pescado – Fisch des Tages in einer leicht scharfen Ají-Amarillo-Sauce – sind wahnsinnig lecker. Eine echte Empfehlung! Übrigens: Im Lockdown gibt es eine tolle Take-Away-Karte und immer wieder Sonntagsmenüs, die ihr bis Samstag vorbestellen könnt.

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© Christin Otto Zum Johann Schäfer Rhein-Biergarten spazieren

Ein Spaziergang am Rheinauhafen lässt fast jedes kölsche Herz höher schlagen. Schließlich ist der Blick auf die Kranhäuser, den Rhein und die gegenüberliegenden Poller Wiesen einfach wunderschön. Als Ziel empfiehlt sich der Rhein-Biergarten des Johann Schäfer an der Agrippawerft – denn dort werdet ihr bei schönem Wetter mit frisch gezapftem Südstadt-Pils und Leckereien wie Pommes und Rippchen empfagen. Sitzplätze dürfen wegen des Lockdowns zwar nicht angeboten werden, aber am KAP686 Skateplaza findet sich bestimmt ein Plätzchen – dort könnt ihr auch noch den Skater*innen bei ihren Tricks zuschauen.

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