Neue Testzentren, Ü60-Impfungen, Holland in Not: Was diese Woche wichtig wird

© Christin Otto

Worüber diskutiert die Stadt in dieser Woche, was sind die großen Themen und was ist eigentlich los in Köln und der Welt? Wer mitreden will, muss up to date bleiben. Doch auch wir wissen: Das ist manchmal gar nicht so einfach. Genau darum liefern wir euch jeden Montag einen kleinen Überblick, der euch helfen soll, durch (fast) jeden Small Talk zu kommen.

Hohe Inzidenz, gefährliche Mutation

Die Inzidenz in Köln ist weiter hoch: Am Ostersonntag ist der Wert auf 139,4 geklettert, nachdem er am Samstag noch bei 136,6 und am Freitag sogar "nur" bei 120,8 gelegen hatte.

In Köln sind inzwischen schon elf Fälle einer Infektion mit einer Mutation der britischen Corona-Mutante nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Es wird vermutet, dass die aktuellen Impfstoffe gegen diese Mutation der Mutation nur bedingt wirken. Mehr dazu lest ihr hier.

Rheinboulevard-Sperrung und Verweilverbote

Die Stadt hat den Rheinboulevard in Deutz während der Osterzeit zu bestimmten Zeiten gesperrt, um große Menschenansammlungen zu verhindern. Die Sperrung dauert noch bis zum morgigen Dienstag an.

Außerdem hat die Stadt bis einschließlich 19. April Verweilverbote für den Bereich der Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee (Poller Wiesen) und den Brüsseler Platz erlassen – diese gelten montags bis freitags von 18 Uhr bis 1 Uhr, samstags bis sonntags sowie an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen von 15 Uhr bis 1 Uhr. Mehr dazu lest ihr hier.

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Neue Testzentren

In Köln schießen die Testzentren für kostenlose Bürgertests wie Pilze aus dem Boden. Die Stadt hat fünf neue Anlaufstellen in den Stadtteilen Meschenich, Chorweiler, Finkenberg, Kalk und Mülheim geschaffen.

Aber auch private Teststationen gibt es immer mehr. Zwei Köln 50667-Stars haben vergangene Woche ein neues Testzentrum im Quincy-Einkaufszentrum an der Breite Straße eröffnet, im Weltempfänger-Hostel und neben der Stapel.Bar in Ehrenfeld wird nun ebenfalls getestet und auch Zoo-Besucher können direkt vor Ort einen Schnelltest machen.

Richtig groß wird das Testzentrum auf dem Gelände der "Die Halle Tor 2". Auf 30.000 Quadratmetern entsteht dort ein Drive-In-Testzentrum, das am Freitag, 9. April, den Betrieb aufnehmen soll.

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Großer Andrang bei Ü60-Impfungen

Seit Ostersonntag können sich Kölner*innen, die 60 Jahre oder älter sind, mit AstraZeneca impfen lassen. Die Nachfrage am ersten Tag der Aktion war hoch, auch am heutigen Ostermontag werden die Impfungen im Impfzentrum in der Messe fortgesetzt. Die Kapazität wurde auf 6250 Impfungen pro Tag hochgefahren.

Außerdem sollen ab morgen, 6. April, die Impfungen in Hausarztpraxen starten. Zunächst sollen die niedergelassenen Ärzt*innen jeweils rund 20 Impfstoffdosen pro Woche bekommen, ab dem 26. April soll sich der Umfang verdreifachen. Mehr dazu lest ihr hier.

Holland in Not

Holland in Not – diese Redewendung kann man nun wohl wörtlich nehmen. Mal eben einen Ausflug zu den Nachbarn machen, ist nach Ostern nicht mehr ohne Weiteres möglich. Ab Dienstag, 6. April, stuft Deutschland die Niederlande nämlich als Hochinzidenzgebiet ein. Das bedeutet: Wer aus dem Nachbarland einreist, muss einen negativen Corona-Test vorzeigen und sich in Quarantäne begeben. Mehr dazu lest ihr hier.

Taxi fahren soll teurer werden

Die Preise für Taxifahrten in Köln sollen teurer werden. Das hat die Stadt in der vergangenen Woche mitgeteilt. Demnach soll nicht nur der Grundtarif, sondern auch die Kilometerpauschale steigen. Über den Vorschlag muss aber erst noch der Stadtrat abstimmen – und zwar in seiner Sitzung am 6. Mai. Mehr dazu lest ihr hier.

Nicht alle Museen nutzen Sonderregeln

Obwohl die Stadt für Museen trotz Notbremse die Option geschaffen hat, geöffnet zu bleiben, nehmen längst nicht alle Häuser diese Möglichkeit wahr. Nach dem Kolumba-Museum hat inzwischen auch das Schokoladenmuseum mitgeteilt, dass es bis auf Weiteres geschlossen bleibt.

Museumsbesuche sind aktuell nach Voranmeldung für ein bestimmtes Zeitfenster und mit einem negativen Coronatest möglich. Außerdem gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Zusätzlich werden die Kontaktdaten erfasst, um die Nachverfolgung zu gewährleisten.

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