11 Tagesausflüge, die ihr mit dem Neun-Euro-Ticket machen könnt

Noch bis Ende August könnt ihr mit dem Neun-Euro-Ticket durch die ganze Nation düsen. Aber wer hat schon Zeit, den ganzen Sommer Urlaub zu machen? Wenn ihr auch keine Zeit oder Lust habt, zehn Stunden bis nach Sylt zu tuckern, bietet sich ein Tagesausflug ins Kölner Umland an. Da gibt es nämlich auch richtig viel zu entdecken – und einige Orte, die ihr in maximal 90 Minuten easy mit der Bahn erreicht. In unseren Tipps ist für jede*n was dabei – egal, ob ihr wandern, Kultur entdecken, shoppen oder einfach nur die Seele baumeln lassen wollt. Also, ab in die Bahn!

1

© Christin Otto Einen Tag lang Düsseldorf entdecken

Klar, für Kölner*innen ist Düsseldorf sozusagen Feindesland. Aber wenn wir die neckischen Rivalitäten mal beiseite schieben, muss man zugeben: Düsseldorf hat vieles, wofür sich ein Tagesausflug lohnt. Am besten startet ihr mit einem Frühstück im Nooij Dutch Deli – ein derart hippes, holländisches Deli sucht man in Köln noch vergebens. Dann geht es weiter in die Altstadt – auf dem großen Markt könnt ihr wunderbar Blumen und frisches Gemüse kaufen oder lunchen gehen. Außerdem solltet ihr bei der Bäckerei Hinkel unbedingt ein Müslibrot mitnehmen. An der Rheinpromenade könnt ihr eine Verschnaufpause einlegen, bevor ihr euch auf den Weg zum Medienhafen macht und dort die Architektur bestaunt. Wer shoppen will, ist auf der Königsallee und der Schadowstraße richtig. Abends gönnt ihr euch am besten noch ein japanisches Dinner, denn so gute und authentische japanische Küche wie in Düsseldorf findet man sonst kaum in NRW – empfehlen können wir beispielsweise das Naniwa. Und dann gehts ganz entspannt mit eurem Neun-Euro-Ticket wieder zurück.

Beste Verbindung: 0:30 Stunden, kein Umstieg

2

© Madeleine Dengler Ein Ausflug zum Museum Insel Hombroich

Südwestlich von Neuss, direkt an der Erft, liegt ein riesiges Landschaftsschutzareal, das das Tageslichtmuseum Insel Hombroich beherbergt. Das Konzept: Natur und Kunst sollen hier zusammenwirken, ohne künstliches Licht, ohne Beschilderungen oder Erklärungen. Auf dem Gelände stehen begehbare Skulpturen, die selbst zum Ausstellungsraum werden. Ein weiteres Highlight: Die ehemalige Nato-Raketenstation, die Künstler*innen seit 1994 als Arbeitsraum dient. Auf der Raketenstation befindet sich auch das Gästehaus "Kloster" – wer will, kann sich hier ein Zimmer reservieren und direkt für eine Nacht an diesem ganz besonderen Ort bleiben.

Beste Verbindung: 0:59 Stunden, ein Umstieg

3

© Nicola Dreksler | Christin Otto Idyllische Dorfstimmung in Bad Honnef

Für diejenigen, die guten Wein und verträumte Örtchen lieben, empfiehlt sich ein Ausflug nach Bad Honnef. Zuerst könnt ihr den historischen Ortskern mit seinen pittoresken Fachwerkhäusern erkunden. Für eine kleine Verschnaufpause gehts dann in das Café Karlottas. Anschließend könnt ihr noch etwas idyllische Natur und Bötchen-Romantik auf der Insel Grafenwerth genießen – die ist vom Zentrum nur 15 Minuten zu Fuß entfernt. Abends kehrt ihr dann in der Weinwirtschaft Zum Böllchen ein. Dort könnt ihr euch ein romantisches Plätzchen im lauschigen Innenhof suchen, gemeinsam eine Brotzeit bestellen und den tollen Wein von der Karte probieren. Schließlich muss ja auch niemand mehr hinters Steuer – zurück kommt ihr dann ganz entspannt mit der Bahn.

Beste Verbindung: 0:46 Stunden, kein Umstieg

4

© Pixabay Am Rhein entlang bis nach Koblenz fahren

Mit dem Neun-Euro-Ticket könnt ihr natürlich auch mal raus aus NRW – beispielsweise Richtung Süden nach Rheinland-Pfalz. Am Rhein entlang stoßt ihr dort auf direktem Weg auf Koblenz. Da erwartet euch das Deutsche Eck, bei dem Rhein und Mosel zusammenfließen. Ein richtiges Highlight ist die Festung Ehrenbreitenstein. Die beherbergt verschiedene Ausstellungen, zum Beispiel zu Fotografie, Archäologie, Weinbau und Kulturgeschichte. Außerdem finden dort regelmäßig Kultur-Events statt. Um zur Festung zu kommen, nehmt ihr am besten die Seilbahn – da könnt ihr zwar nicht euer Neun-Euro-Ticket nutzen, aber zahlt nur 17,90 Euro für Hin- und Rückfahrt und den Eintritt zur Festung.

Beste Verbindung: 1:09 Stunden, kein Umstieg

5

© Alisa Welzel Wunderschöne Wandertour in Obermaubach

Obermaubach liegt im Naturpark Nordeifel direkt an der Rur – und zwar da, wo der Fluss in den Stausee Obermaubach fließt. Für Wander*innen ist das Areal samt Stausee, Wäldern und Eifelbergen ein echtes Paradies. Wanderrouten, um die Gegend zu entdecken, gibt es in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden. Zu empfehlen ist zum Beispiel der Kuhkopfsteig, der euch vom Stausee hinauf zum Aussichtspunkt an der Waldkapelle führt. Vom Kölner Hauptbahnhof aus nehmt ihr einfach den RE bis nach Düren – das dauert keine halbe Stunde. Von da aus fahren Busse bis "Leversbach Auf dem Berg", wo ihr nach einer guten halben Stunde Busfahrt eure Wanderung in Richtung Waldkapelle starten könnt.

Beste Verbindung: 1:07 Stunden, ein Umstieg

6

© Monets Garten Zur Monet-Ausstellung nach Mülheim fahren

Kunstinteressierte dürfte es diesen Sommer nach Mühlheim an der Ruhr verschlagen. Nach der Weltpremiere in Berlin macht dort nämlich bis zum 18. August die Ausstellung "Monets Garten" Halt – genau der richtige Anlass, um euer Neun-Euro-Ticket zu schnappen und in den Zug zu steigen. Im Technikum könnt ihr euch die multimediale Ausstellung rund um Claude Monet ansehen und in drei Erlebnisräumen in die Werke und das Leben des Künstlers eintauchen.

Beste Verbindung: 0:57 Stunden, ein Umstieg

7

© Pixabay In weniger als einer Stunde nach Aachen

Mit dem Neun-Euro-Ticket könnt ihr diesen Sommer nicht nur die großen Städte und die Nord- und Ostseeküste ansteuern, sondern auch NRW besser kennenlernen. Wie wär's zum Beispiel mit einem Trip nach Aachen? Ohne Umstieg fahrt ihr vom Hauptbahnhof aus schlappe 50 Minuten. Perfekt, um morgens spontan los- und abends wieder zurückzufahren. Vor Ort könnt ihr zum Beispiel den Aachener Dom auf dem historischen Marktplatz bestaunen und leckere Pommes im "Datt Frittebüdche" futtern. Übrigens: Wenn ihr schon mal in Aachen seid, könnt ihr natürlich die Gelegenheit nutzen und mit dem Bus für einen schmalen Taler (fünf Euro) weiter bis nach Maastricht fahren.

Beste Verbindung: 0:52 Stunden, kein Umstieg

8

© Therme Euskirchen Ein Wellnesstag in der Therme Euskirchen

Ihr wollt es euch mal richtig gut gehen lassen? Dann steigt in die Bahn und fahrt nach Euskirchen. Dort erwartet euch eine Therme mit tollen Saunawelten: Ob beim "Zauber der Antike", der "gewaltige Naturstein" oder die "urige Schmiedefeuerstelle" – ihr könnt euch eine Auszeit vom Alltag gönnen. Neben zehn verschiedenen Themensaunen erwarten euch verschiedene Aufgüsse und Zeremonien, die beeindruckende Callablüten-Dusche und eine Vielzahl an Relaxmuscheln und Liegen. In der türkisblauen Lagune, die von Palmen umgeben ist, und in dem Selen-, Calcium-Lithium- und Totes-Meer-Becken könnt ihr wunderbar die Seele baumeln lassen. Ganz neu öffnet ab Ende Juni auch eine Sommer-Location mit Außenpools, neuer Textil-Sauna und einem Beach Club – also ein super Spot bei gutem oder schlechtem Wetter.

Beste Verbindung: 0:48 Stunden, ein Umstieg

9

© Pixabay Shopping trifft Natur in Bad Münstereifel

Die romantische Kur- und Urlaubsstadt Bad Münstereifel wurde von der Flutkatastrophe hart getroffen und wird seit Monaten restauriert und wieder hergerichtet. So langsam zieht in das pittoreske Örtchen aber wieder Leben ein – die ersten Geschäfte und Restaurants haben geöffnet und vor allem Shopping-Addicts kommen endlich wieder auf ihre Kosten. Integriert in das Zentrum der mittelalterlichen Stadt präsentieren sich im City Outlet Bad Münstereifel nämlich auf rund 16.000 Quadratmetern rund 30 Shops, in denen es Rabatte von bis zu 70 Prozent gibt. Ende Juni konnte das Outlet endlich Wiedereröffnung feiern.

Beste Verbindung: 1:20 Stunden, ein Umstieg

10

© Pixabay Beyenburg – ein Juwel im Bergischen

Fachwerkhäuser, eine Klosterkirche und all das auch noch am Wasser – Beyenburg und der Beyenburger Stausee sind ein kleines Juwel mitten im Bergischen Land. Das Örtchen im Osten Wuppertals ist wie gemacht für einen netten Ausflug. Nach einem Abstecher zur Klosterkirche St. Maria Magdalena könnt ihr euch den historischen Ortskern mit seinen pittoresken Häuschen anschauen und dann bei einem entspannten Spaziergang den Beyenburger Stausee umrunden. Wer noch etwas mehr Energie hat, kann auch den Bilsteiner Kopf besteigen, von da aus den Ausblick auf Beyenburg genießen und auf dem Rückweg im Landgasthaus Bilstein einkehren.

Beste Verbindung: 1:08 Stunden, ein Umstieg

11

© Giacomo Zucca | Bundesstadt Bonn Die Museumsmeile in Bonn entdecken

Bonn ist als ehemalige Bundeshauptstadt vor allem für Geschichtsfans eine echte Fundgrube. Im Haus der Geschichte wird die Nachkriegsgeschichte Deutschlands anschaulich aufgearbeitet. Und: Auf der berühmten Bonner Museumsmeile finden sich noch weitere spannende Ausstellungshäuser – das zoologische Museum Koenig, das Kunstmuseum Bonn, die Bundeskunsthalle und das Deutsche Museum liegen hier dicht an dicht. Natürlich ist auch die Bonner Altstadt einen Besuch wert – schließlich sind das historische Rathaus direkt am Marktplatz, der Bonner Münster und das Beethoven-Denkmal ebenfalls Hingucker. Wenn ihr dann noch etwas ins Grüne wollt, empfiehlt sich ein Abstecher in den Freizeitpark Rheinaue. Dort könnt ihr im Tao übrigens auch lecker chinesisch essen.

Beste Verbindung: 0:31 Stunden, kein Umstieg

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