11 barrierefreie Ausflüge in Köln und Umgebung

Hohe Treppenstufen, schmale Wege oder enge Toilettentüren: Leider sind auch heute noch viele Attraktionen und Ausflugsziele alles andere als barrierefrei. Oft können Rollstuhlfahrer*innen oder anderweitig eingeschränkte Menschen die großen Touri-Highlights nur von außen betrachten – ein Zustand, der sich unserer Meinung nach dringend verbessern muss. Glücklicherweise ist das aber nicht überall so: Wir haben euch 11 tolle barrierefreie Ausflugsziele in Köln und Umgebung rausgesucht, die für jede*n zugänglich sind.

© Tourismus NRW e.V.

1
Über den Baumwipfelpfad im "Panarbora"-Park spazieren

Eine gute Stunde Autofahrt von Köln entfernt liegt "Panarbora". Der Naturerlebnispark im Bergischen Land punktet mit einem Baumwipfelpfad, an dessen Ende ein 34 Meter hoher Aussichtsturm steht. Von hier aus haben Besucher*innen eine traumhafte Aussicht über die Region. Der Pfad ist barrierefrei zugänglich, sodass alle Besucher*innen in den Genuss des Ausblicks kommen können.

© Christin Otto

2
Auf Entdeckungstour im Museum Ludwig

Wenn das Wetter nicht zum Draußensein animiert, ist ein Museumsbesuch die perfekte Alternative. In Köln empfiehlt sich da natürlich das Museum Ludwig. Die umfangreichste Pop Art Sammlung Europas, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der besten Sammlungen zum deutschen Expressionismus und eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Fotografie sind hier zu finden. Kein Wunder also, dass das Museum Ludwig nicht nur zu den berühmtesten, sondern auch den beliebtesten Ausstellungshäusern der Stadt gehört.

© Kulturbunker

3
Ausstellungen und Partys im Kulturbunker

Konzerte, Partys und Kultur treffen im Mülheimer Kulturbunker aufeinander. In den denkmalgeschützten Räumen des ehemaligen Hochbunkers finden regelmäßig Ausstellungen, Lesungen, Partys und andere Events statt. Auch das dazugehörige Café Kubus verwandelt sich immer wieder zur Bühne, denn dort gibt es neben Kaffee und Kuchen auch Lesungen und andere Veranstaltungen. In den Sommermonaten empfiehlt sich sonntags ein kühler Drink im Biergarten – der hat dann von 14 bis 22 Uhr geöffnet.

© Nicola Dreksler

4
Tropisch schön in der Flora und dem Botanischen Garten

Jährlich kommen mehr als eine Million Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen beheimaten. Vor allem der Wintergartenpalast hat etwas Majestätisches. Im Frühling könnt ihr hier den Krokussen beim Wachsen zuschauen. Es gibt viel zu sehen – und zu riechen. Falls euch bei all den Eindrücken der Hunger überkommt, empfehlen wir einen Besuch im Dank Augusta.

© Hans-Theo Gerhards | LVR-Freilichtmuseum Kommern

5
Ein Besuch im Freilichtmuseum Kommern

Im Freilichtmuseum Kommern könnt ihr eine Reise in die Vergangenheit unternehmen: 79 historische Gebäude finden sich auf dem riesigen Areal, darunter Bauernhöfe, Werkstätten oder Wind- und Wassermühlen, die an das Leben der Menschen im Rheinland vor 500 Jahren erinnern. Außerdem gibt's auf dem Marktplatz noch einige Ausstellungsstücke aus den 1950er bis 1990er-Jahren. Ein Highlight für Fans des Kölner Tatorts: Die kultige Wurstbraterei steht inzwischen im Freilichtmuseum Kommern.

© Pixabay

6
Wandern und Rangertour im Nationalpark Eifel

Etwa 65 Kilometer südwestlich von Köln wartet im Nationalpark Eifel Natur pur auf euch. Zu entdecken gibt es mehr als 2000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie Ausblicke auf die Talsperren Rur-, Ober- und Urftsee. Erkunden könnt ihr das Areal zum Beispiel über eine Wanderung auf dem "Wilden Weg" im Herzen des Nationalparks. Oder ihr schließt euch einer Rangertour an – die finden auch während der Karnevalszeit statt.

© Christin Otto

7
Rundgang durch die Altstadt für Gehörlose

Ihr wollt die Kölner Altstadt näher kennenlernen? Dann legen wir euch diese Führung für Gehörlose von KölnTourismus ans Herz. Ausgebildete gehörlose Stadtführer*innen zeigen euch die kleinen Gässchen und historischen Bauten der Altstadt, ihr bekommt allerlei Informationen zur Geschichte der Stadt und seid auch noch an der frischen Luft unterwegs. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist bewusst auf zehn Personen begrenzt, sodass für jede Frage genug Zeit bleibt.

© Sophie Franz

8
Ein Besuch in der Domschatzkammer

Der Besuch im Kölner Dom ist nur bedingt barrierefrei, anders sieht es aber bei der Schatzkammer des Doms aus. Die ist nämlich über den Eingang auf der Nordseite des Doms, auf der Seite des Hauptbahnhofs, komplett barrierefrei zugänglich. Außerdem ist die Schatzkammer behindertengerecht ausgestattet. In den mittelalterlichen Gewölbekellern könnt ihr den Domschatz bewundern, der aus Ausstellungsstücken aus der Zeit vom vierten bis ins 20. Jahrhundert besteht.

© Christin Otto

9
Die Aussicht auf dem Kölntriangle genießen

Wer die wohl beste Aussicht über Köln und auf den Dom genießen will, der muss nur die Hohenzollernbrücke in Richtung Deutz überqueren. Dort steht es nämlich – das 2005 fertiggestellte Bürohochhaus "KölnTriangle", das seither die Deutzer Skyline prägt. Mit über 100 Metern Höhe liegt das Gebäude quasi auf Augenhöhe mit dem Kölner Dom, den man vom obersten Stockwerk aus auch bestens bewundern kann. Fünf Euro kostet die Fahrt zur Aussichtsplattform – mit dem Fahrstuhl und somit ohne endloses Treppensteigen. Fans von DSDS kennen die Plattform vielleicht aus dem Fernsehen, denn da wurde in mehreren Staffeln das Casting durchgeführt. Dabei gibt es hier eigentlich nur einen Superstar: diese Aussicht! Wer zum Sonnenuntergang am liebsten auch noch ein leckeres Essen serviert bekommt, der sollte im KölnSky-Restaurant einen Platz reservieren.

© Martin Claßen | Arno Jansen

10
Sich in ferne Länder träumen im Rautenstrauch-Joest-Museum

Wer gerne ins Museum geht und gleichzeitig öfter mal vom Fernweh heimgesucht wird, kann im Rautenstrauch-Joest-Museum zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn hier könnt ihr Kunst anschauen und euch gleichzeitig in ferne Länder träumen. Die beeindruckende Sammlung umfasst rund 70.000 Objekte aus Ozeanien, Afrika, Asien und Amerika, über 100.000 ethnografische Fotografien und 48.000 Fachbücher. Bereits im Foyer werdet ihr von einem riesigen historischen Reisspeicher aus Indonesien empfangen. Eingestimmt von einem opulent inszenierten Gamelan-Musikinstrumentenensemble von der indonesischen Insel Java geht es weiter in verschiedene Themenbereich. Viel Spaß beim Entdecken!

  • Rautenstrauch Joest Museum Cäcilienstraße 35, 50667 Köln
  • Dienstag – Mittwoch: 10–18 Uhr, Donnerstag: 10–20 Uhr, Freitag – Sonntag: 10–18 Uhr
  • ab 4,50 Euro
© Christin Otto

11
Forstbotanischer Garten und Friedenswald

Im Süden Kölns liegen der Forstbotanische Garten und der anliegende Friedenswald, die zusammen stolze 45 Hektar umfassen. In der Gartenanlage könnt ihr euch die Rhododendron-Schlucht, einen Heidegarten, Pfingstrosen sowie eine japanische Ecke mit Kirschblüten und Azeelen anschauen. Auch auf Mammutbäume stoßt ihr hier. Außerdem sind im Forstbotanischen Garten einige Pfaue unterwegs, die mit etwas Glück ihr prachtvolles Gefieder für euch aufspannen. Im Friedenswald gibt es eine große Wiesenfläche, auf der ihr euch entspannen könnt. Umzingelt werdet ihr von Bäumen, Gewächsen und Sträuchern aus aller Welt – herrlich!

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