21 gute Tipps für den Sommer in Köln

Wir lieben den Sommer, denn es gibt kaum eine andere Jahreszeit, in der man so viel unternehmen kann. Neben Tretboot fahren, wandern, Radtouren, im Biergarten chillen und Minigolfen könnt ihr in Köln sogar Strandfeeling genießen. Ganz vorne mit dabei ist natürlich die beste Sache des Sommers: Eis essen. Hier kommen 21 Dinge, die uns im Sommer vergnügen.

© Nicola Dreksler

1
Marktbummel im Grünen beim Wochenmarkt im Stadtwald

Ein Markt mitten im Wald? Der Braunsfelder Wochenmarkt im Stadtwald macht's möglich! Jeden Samstag könnt ihr auf der Kitschburger Straße im Schatten der Bäume entspannt flanieren und einkaufen. Egal ob frisches Obst und Gemüse, Käse, Metzgerei- und Backwaren oder Pflanzen – hier gibt es ein tolles und überwiegend regionales Angebot. Wer Hunger hat, sollte unbedingt bei Heinz' Reibekuchen-Stand vorbeischauen – die Schlange ist zwar oft superlang, doch das Warten lohnt sich. Wenn ihr mit euren Einkäufen durch seid, könnt ihr direkt noch einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der ist nämlich nur einen Katzensprung entfernt und immer einen Besuch wert.

© Café Mucki

2
Käffchen auf der sonnigen Terrasse des Café Mucki

Das Café Mucki in Lindenthal ist bei gutem Wetter ein echter Hotspot, denn auf der schönen Terrasse könnt ihr nicht nur Kaffee und Kuchen genießen, sondern euch nebenbei auch noch wunderbar die Sonne auf die Nase scheinen lassen. Neben dicken Kuchenstücken gibt es natürlich auch Frühstück und Lunch – und da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Unter Veganer*innen ist das Café Mucki bereits zu einer beliebten Adresse avanciert – nicht zuletzt, weil es neben veganem Frühstück auch veganes Rührei, vegane süße Speisen und Milchalternativen ohne Aufpreis gibt.

© Nicola Dreksler

3
Minigolfanlage am Colonius – versteckt und zentral

Der Minigolfplatz am Colonius in Ehrenfeld ist ziemlich versteckt und von außen nicht einfach zu sehen. Mit etwas Suchen findet ihr ihn aber – direkt an der Zentralmoschee und nah an der Inneren Kanalstrasse liegt die Anlage in einem kleinen Waldstück. Die Bahnen sind schlicht gestaltet und haben individuellen Schwierigkeitsgrad. Einen Kiosk und viele Sitzmöglichkeiten gibt es auch.

© Christin Otto

4
Auf Entdeckungstour im Rheinpark

Zwischen der Deutzer Messe und dem Mülheimer Hafen liegt der Rheinpark und verzaubert die Kölner*innen mit Natur pur. Wie der Name schon vermuten lässt, erstreckt er sich entlang des Rheinufers und bietet einen tollen Blick auf den Kölner Dom. Wer sich über die Schienen wundert, die überall liegen: Im Rheinpark fährt eine Kleinbahn, die 1957 zur Bundesgartenschau errichtet wurde. Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die von der Gartenschau übrig geblieben sind. Skulpturen und Wasseranlagen zieren die Wege des riesigen Stadtparks – und für eine Kaffeepause könnt ihr im Parkcafé vorbeischauen. Für Kinder gibt es zudem einen großen Abenteuerspielplatz und auch der Skatepark lockt viele Besucher*innen an.

© Christin Otto

5
Natur, See & Tiere – ein Abstecher in die Dellbrücker Heide

Im Nordosten von Köln erwartet euch mit der Dellbrücker Heide eine kleine Oase zum Spazieren und Wandern. Mit der S-Bahn könnt ihr direkt nach Dellbrück fahren und sofort mit eurer Wanderung loslegen. Auf der rund zehn Kilometer langen Tour kommt ihr am Höhenfelder See vorbei und könnt schön am Wasser entlang spazieren. Kleine Bötchen und jede Menge Natur machen diesen Ort perfekt, um die Decke auszubreiten und einfach mal zu genießen. Wenn es euch noch weiter in den Norden verschlägt, begegnen euch im Dünnwalder Wildpark jede Menge Rehe, Mufflons und andere Tiere. Natürlich könnt ihr die Wanderroute auch ein wenig verlängern oder verkürzen – Wege gibt es in der Gegend genug.

© Christin Otto

6
Beste Aussichten im Biergarten des Goebels

Das Restaurant Goebels ist zwar nicht besonders zentral gelegen, doch für den idyllischen Biergarten lohnt sich der Weg nach Esch allemal. Dort habt ihr nämlich einen wunderbaren Blick auf die "Dorfkirche" St. Martinus und könnt euch nebenbei mit bodenständiger, aber leckerer Küche verwöhnen lassen. Auf der Karte stehen vor allem Klassiker wie Schnitzel, Pasta und Burger, aber auch Saisonales wie Spargel wird im Goebels serviert. Dazu gibt es süffige Drinks wie Erdbeerbowle und Aperol Spritz, die unter freiem Himmel gleich doppelt gut munden. Und: Direkt ums Eck liegt der Escher See – für alle, die noch mehr Urlaubsfeeling tanken wollen.

© Dana Weise

7
Ein Klassiker: Hiroshima-Nagasaki-Park am Aachener Weiher

Den Aachener Weiher lieben viele Kölner*innen – zentral, grün, Blick aufs Wasser und unkompliziert, um sich einfach mal mit einer Decke auf die Wiese zu pflanzen. Kein Wunder also, dass sich die Menschen im ringsum gelegenen Hiroshima-Nagasaki-Park bei schönem Wetter fast schon stapeln. Da wird gegrillt, Kölsch getrunken, Musik gehört und gespielt. Wer Ruhe sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Richtig sind hier aber all diejenigen, die ihre Zeit im Grünen gerne mitten im Geschehen verbringen und gerne in Wassernähe ihre Picknickdecke aufschlagen oder ihren Grill anfeuern.

© Nicola Dreksler

8
Draußen im Odonien

Techno-Fans, die auf extravagantes Ambiente stehen, sind im Odonien an der richtigen Adresse. Hier in Neuehrenfeld hat der Bildhauer Odo Rumpf sein Reich geschaffen. Das Odonien ist Freiluftatelier, Werkstatt, Veranstaltungsort und Kulturzentrum in einem. Neben den vielen interessanten künstlerischen Projekten gibt es regelmäßig Partys und Events. Die Raves können dabei gerne bis zum nächsten Tag dauern. Gut so! Denn es gibt kaum etwas Schöneres als die aufgehende Sonne beim Tanzen und das Licht, das sich in den Metall-Skulpturen spiegelt. Apropos Sonne: Der Odonische Biergarten ist im Sommer eine wunderbare Adresse für kühle Drinks im Sunnesching.

© Christin Otto

9
Ländliches Idyll und Minigolf auf der Groov

Die Reise nach Porz-Zündorf lohnt sich gleich aus mehreren Gründen. Zum einen, weil allein die Überfahrt mit der Krokodil-Fähre von Weiss nach Zündorf ein kleines Highlight ist. Zum anderen, weil sich hier viele jahrhundertealte Bäume, wunderschöne Rheinstrände und alte Fachwerkhäuser befinden. Auch für Entertainment ist gesorgt: In der Minigolfanlage Groov spielt ihr auf kreativ gestalteten Bahnen, was jede Menge Action verspricht. Außerdem kann man am Marktplatz super Kaffee trinken oder eine Portion Pommes verdrücken. Wenn sich der Tag dann dem Ende neigt, könnt ihr euch ein lauschiges Plätzchen suchen und die Abendsonne an der Groov oder direkt am Rhein genießen.

© Christin Otto

10
SonnenscheinEtage: Stadtstrand auf dem Parkdeck

Auf der SonnenscheinEtage ist man in der 14. Etage des Kaufhofs der Sonne tatsächlich ziemlich nah. Unter Palmen und auf feinstem Kies lässt es sich ganz wunderbar entspannen. Man könnte meinen, man wäre in einer Beachbar in der Südsee gelandet – wäre da nicht dieser atemberaubende Domblick. Auf Sonnenliegen und in Strandkörben könnt ihr Köln direkt von zwei Etagen aus von oben bestaunen, kühle Drinks einnehmen und quasi Urlaub in der Kölner Innenstadt machen.

© Christin Otto

11
Bar Botanik – fancy Drinks und leckere Küche auf dem Wasserturm Hotel

In ein Hotel zu gehen, nur um eine Bar zu besuchen – da haben viele immer noch eine gewisse Scheu. Im Fall des Wasserturm Hotels solltet ihr diese aber dringend ablegen, denn sonst entgeht euch ein echtes Schmuckstück: die Bar Botanik auf der Dachterrasse. Mit einem fabelhaften Blick über die Stadt könnt ihr hier über den Dächern Kölns spritzige Cocktails mit erlesenen Botanicals und ausgesuchten Spirituosen schlürfen. Ergänzt wird das Ganze durch eine Speisekarte mit regionalen Leckereien, die perfekt auf das Getränkeangebot abgestimmt sind.

© Wolfgang Schiffbauer

12
Urlaubsfeeling im Wake Club Cologne

Beach Clubs sind in Köln eher Mangelware – umso schöner, dass es seit dem Sommer 2023 einen neuen gibt: den Wake Club Cologne am Rather See. In der großen Beach-Area könnt ihr in Liegestühlen entspannen, im See schwimmen und euch ein paar Drinks und Snacks am Kiosk gönnen. Am Büdchen bekommt ihr neben Limos, Bier und Aperol Spritz auch Pommes, Currywurst oder Falafel. 2024 könnt ihr nicht nur auf Wasserskiern oder dem Wakeboard über den See flitzen, sondern auch die EM-Spiele mitverfolgen.

© Wein im Veedel

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Süffige Weinchen mit Rheinblick bei Wein im Veedel

Wein mit Rheinblick – was könnte es Schöneres geben? Das hat sich wohl auch das Team von "Wein im Veedel" gedacht, denn das versüßt uns auch in diesem Jahr wieder den Sommer mit süffigen Tröpfchen am Rhein. Zu finden ist die kleine Weinbar bei schönem Wetter täglich im Rheinauhafen, genauer gesagt an der Katharina-Schauberg-Promenade direkt neben dem alten Hafenkran "Dicker Herkules". Zum Wein könnt ihr hier auch kleine Snacks wie Brot und Käse bestellen.

© Christin Otto

14
[ais] – die Eismanufaktur, die Eis auf die Goldwaage legt

In der Südstadt findet ihr eine Eisdiele mit einem ganz besonderen Konzept: In der [ais] Eismanufaktur an der Bonner Straße wird jedes Eis gewogen. Hier bekommen also wirklich alle dasselbe für ihr Geld. Stolze 42 Sorten hat [ais] im Repertoire – zu Klassikern wie Haselnuss und Erdbeere gesellt sich auch Ausgefalleneres wie Gurke und Stachelbeere. Beim Großteil handelt es sich um Sorbets, die demnach auch vegan sind. Unser Geschmacksurteil: richtig lecker! Im Vergleich zu anderen Eisdielen sind die [ais]-Kugeln übrigens relativ klein – das hat aber den Vorteil, dass ihr mehr probieren könnt. Preislich jedenfalls unterscheidet sich [ais] kaum von anderen guten Eisdielen.

© Sophie Franz

15
Bierchen am Mülheimer Mäuerchen

Nicht nur das Kwartier Latäng hat ein "Mäuerchen", an dem sich die Bewohner*innen des Veedels bei schönem Wetter gerne auf ein Feierabend-Bierchen treffen – auch in Mülheim gibt es ein solches "Mäuerchen". Direkt am Rheinufer liegt es, in Höhe der Salzstraße. Das Angrillen am 1. Mai ist längst zur liebgewonnenen Tradition geworden. Dann packen die Mülheimer*innen ihren Grill und ein paar Würstchen und Salate ein und treffen sich nachmittags am Mäuerchen, um die Grillsaison einzuläuten. Während hier im Sommer die Abendsonne bei einem kühlen Drink genossen wird, stößt man an Silvester um Mitternacht auf das neue Jahr an. Ein echtes Allround-Mäuerchen also.

© Christin Otto

16
Tretboot fahren am Kalscheurer Weiher

Von der Innenstadt aus muss man nicht weit fahren, bis man am Kalscheurer Weiher angekommen ist. Am Militärring gelegen, ist er einer von drei künstlich angelegten Seen im Grüngürtel. Inmitten eines Naturschutzgebietes nisten hier Schwäne oder Kormorane am Rande des Gewässers. Wer ein bisschen Bewegung möchte, kann sich ein Tretboot mieten und gemütlich über den Weiher strampeln. Ein kleines Büdchen versorgt euch mit Getränken und kleinen Stärkungen – damit könnt ihr euch auf einer der vielen Bänke niederlassen und den Sonnenuntergang genießen.

© Christin Otto

17
Am Rheinstrand Köllefornia genießen

Die Kölner*innen nennen den Rheinstrand liebevoll die Rodenkirchener Riviera. Zu Recht, denn die kleinen Buchten mit ihrem weißen, feinen Sand erinnern eher an mediterrane Küsten statt an das Rheinland. Bei gutem Wetter könnt ihr hier locker mit dem Rad hinfahren oder ihr nehmt einfach die Linie 16. Der Rhein ist aufgrund seiner unberechenbaren Strömung zwar nicht zum Baden und erst recht nicht zum Schwimmen geeignet, aber sonnenbaden, Geburtstag feiern, picknicken und grillen könnt ihr hier ganz wunderbar.

© Kölnbäder

18
Im Naturbadeteich im Lentpark planschen

Die Lentpark-Badelandschaft ist dafür bekannt, dass hier besonders auf Nachhaltigkeit gesetzt wird – und das gilt auch für das Freibad. Statt mit Chlor wird das Schwimmbecken biologisch durch Pflanzen gereinigt. Bei heißen Temperaturen ist das Schwimmen hier eine echte Wohltat, denn anders als in manch anderen Freibädern, in denen man schnell das Gefühl hat, in einer lauwarmen Badewanne zu sitzen, verschafft euch der Naturbadeteich tatsächlich angenehme Abkühlung. Dazu gibt es großzügige Liegeflächen, eine breite Rutsche und ein Planschbecken für die Kids.

© Carolin Franz

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Biergarten am Rathenauplatz – ein bisschen wie in Frankreich

Dass wir am Rathenauplatz ein kühles Bierchen in Biergartenatmosphäre genießen können, ist einigen engagierten Kölner*innen zu verdanken. Die betreiben nämlich den Bürgerpavillon am Platz und sorgen dafür, dass wir hier nicht nur gemütlich sitzen, sondern auch essen und trinken können. Es gibt Speisen von der Wagenhalle in der Südstadt, Kölsch von Hellers und ab und an auch Musik. Zudem versammeln sich am Rathenauplatz bei gutem Wetter oft Dutzende Boule-Spieler*innen – darunter auch die Profis von den Pétanque-Freunden Rathenauplatz. Wer will, kann sich also ein paar Tricks abgucken und dann selbst ein paar Kugeln werfen – das macht das französische Flair perfekt.

© Christin Otto

20
Sushi Ninja – leckeres Sushi zu Top-Preisen

In Sachen Sushi gehört Sushi Ninja ohne Frage zu unseren All-Time-Favorites in Köln. Das liegt nicht nur am stylishen Ambiente und den leckeren Reisröllchen, sondern auch am tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Schließlich bekommt man so leckeres Sushi sonst nur selten für so kleines Geld. Sechs Inside-Out-Rolls gibt es hier schon ab sechs Euro, sechs Makis schon ab 4,50 Euro. Dazu könnt ihr euch im Sommer noch ein lauschiges Plätzchen auf der Terrasse im Hinterhof suchen.

© Bay GmbH

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Großes Kino unter freiem Himmel im Rheinauhafen

Bei schönem Wetter hat niemand wirklich Lust, in dunklen und klimatisierten Kinosälen abzuhängen. Die Lösung für alle, die auf die große Leinwand dennoch nicht verzichten wollen: das Open-Air-Kino im Rheinauhafen. Dort könnt ihr dank einer schwimmenden Leinwand Kino-Streifen und Dokumentationen unter freiem Himmel schauen – und das bis in den September hinein. Einlass ist jeweils ab 19 Uhr – der Film beginnt mit Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr. Das Programm findet ihr hier.

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