11 Dinge, die ihr an einem Sonntag im März machen könnt

Wenn ihr zu denjenigen gehört, die sonntags nicht einfach nur faul auf der Couch liegen wollen, dann seid ihr hier genau richtig. Wir haben nämlich einige Tipps für euch auf Lager. Wir verraten euch, wo in Köln ihr lecker frühstücken, die Natur genießen und schöne Momente erleben könnt. Hier kommen unsere Ideen für einen vergnügten Sonntag im März.

© Café Fleur

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Frühstück und Aperitivo im Café Fleur

Das Café Fleur lockt seit bald einem halben Jahrzehnt Gäste in die Lindenstraße. Seitdem die Zappes-Crew das französische Traditionscafé übernommen hat, präsentiert es sich im neuen Gewand – heller und moderner ist es geworden. Und auch das Frühstück ist nun richtig fancy. Brioche mit Trüffelcreme und Waldpilzen, Eggs Benedict mit französischem Kochschinken, Eggs Royale mit norwegischem Räucherlachs, French Toast mit Orangenfilets und Crème brûlée und dazu noch eine feine Mimosa-Auswahl – hier lässt es sich schon morgens leben wie Gott in Frankreich. Abends könnt ihr zu Wein, Spritz, Longdrinks und Bier leckere Kleinigkeiten wie Flammkuchen, Quiche oder Baguette mit Oliven und Dips, aber auch üppige Aufschnittplatten und Ofenkäse genießen.

© Roman Kraft | Unsplash

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Das sind die Flohmärkte am Sonntag

Am Sonntag wird wieder gebummelt und gefeilscht: Stöbern könnt ihr bei Sip & Thrift im CBE-Sommergarten (12 bis 18 Uhr), beim Familien-Flohmarkt im Friedenspark (11 bis 17 Uhr, 3 Euro) und beim Flohmarkt der Gesamtschule Holweide (11 bis 16 Uhr). Außerdem steigt im Anyway ein Kleidertausch für trans, inter* und nicht binäre Personen (13 bis 18 Uhr), im Bürgerhaus Stollwerck erwartet euch ein Indoor-Trödelmarkt (11 bis 17 Uhr) und im Eltzhof steigt ein Mädchenflohmarkt. In der Flora wartet außerdem ein Antik- und Design-Markt (11–18 Uhr, 5 Euro) auf euch.

  • Köln Köln
  • Sonntag: ab 11 Uhr
© Michael Gaida | Pixabay

3
Einen Ausflug nach Roermond machen

Wenn an Sonn- und Feiertagen bei uns alles geschlossen hat, flüchten wir Kölner*innen ja gerne mal zu unseren niederländischen Nachbar*innen, denn dort haben die Geschäfte sieben Tage die Woche geöffnet. Besonders beliebt ist Roermond – weil es nur eine Stunde Autofahrt entfernt ist und dazu noch ein riesiges Outlet hat, in dem man wunderbar shoppen kann. Wir würden euch aber empfehlen, nicht nur das Outlet anzuschauen, sondern auch Roermond selbst. Das kleine Städtchen hat nämlich viele tolle Seiten: pittoreske Häuschen, idyllische Kanäle und hübsche Cafés – also all das, was wir an Holland so lieben.

© YAYOI KUSAMA Courtesy of Ota Fine Arts, David Zwirner

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Yayoi Kusama im Museum Ludwig

Das Museum Ludwig widmet Yayoi Kusama vom 14. März bis zum 2. August eine umfassende Ausstellung. Mit über dreihundert Arbeiten gibt sie Einblick in ihr Werk von den frühen Anfängen bis heute – geprägt von Natur, Unendlichkeit, ikonischen Punktmustern und immersiven Spiegelräumen, die ihre außergewöhnliche künstlerische Entwicklung zwischen Japan und New York nachzeichnen.

© Nicola Dreksler

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Chillen mit Rheinblick im Johann Schäfer Rhein-Biergarten

Ein Spaziergang am Rheinauhafen lässt fast jedes kölsche Herz höherschlagen. Schließlich ist der Blick auf die Kranhäuser, den Rhein und die gegenüberliegenden Poller Wiesen einfach wunderschön. Als Ziel empfiehlt sich der Rhein-Biergarten des Johann Schäfer an der Agrippawerft – denn dort werdet ihr bei schönem Wetter mit Südstadt-Pils und Leckereien wie Pommes und Rippchen empfangen. Wenn ihr keinen Tisch oder Liegestuhl ergattern könnt, findet sich am KAP686 Skateplaza bestimmt noch ein Plätzchen zum Schlemmen – dort könnt ihr zusätzlich den Skater*innen bei ihren Tricks zuschauen.

© Weinsalon Natürel

6
Edle Tröpfchen probieren beim Weinsalon Natürel

In den Balloni-Hallen in Ehrenfeld ist auch an diesem Sonntag noch der Weinsalon Natürel zu Gast – Deutschlands größte Naturweinmesse. Hier präsentieren sich 74 Weingüter aus ganz Europa, beim Sunday Special kommen sogar noch mal mindestens 20 weitere hinzu. Ihr könnt hier also jede Menge edle Tröpfchen verkosten. Der Eintritt kostet 23 Euro plus 2 Euro Glaspfand.

  • Ehrenfeldgürtel 96, 50823 Köln
  • Sonntag: 11–18 Uhr
  • 23 Euro plus Glaspfand
© Lumos

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Cheesecake, Tartes und mehr im Lumos

Im Lumos könnt ihr nicht nur erstklassig frühstücken und lunchen – auch für den süßen Zahn wird in dem hübschen Café an der Lichtstraße so einiges geboten. In der Kuchenvitrine findet ihr wechselnde Verführungen wie Lemon Cheesecake, Cheesecake mit Karamellsauce, Carrot Cake, glutenfreie Schokotarte und vieles mehr. Unser Tipp: Probiert unbedingt den veganen Pistazienkuchen und den Cheesecake mit Karamellsauce! Sollte euch trotz Süßhunger gerade nicht nach Kuchen sein, empfehlen wir euch die Mandelcroissants – die sind wirklich himmlisch!

© Celina Albertz | Unsplash

8
Mit der Seilbahn über den Rhein gondeln

Mit der Seilbahn über den Rhein zu schweben, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die Fahrt beginnt in Riehl, von wo aus die kleinen Gondeln den Rhein überqueren. Bevor ihr ein paar Minuten später in Deutz wieder festen Boden unter den Füßen habt, erwartet euch ein traumhafter Blick auf den Rheinpark, den Dom und, nun ja, auch auf die Nackedeis in der Claudius Therme. Heftige Höhenangst solltet ihr besser nicht haben – schließlich schwebt ihr in kleinen Kabinen recht weit oben in der Luft. Aber die Aussicht ist jede Überwindung wert. Bei regelmäßigen Specials wie der "Kölner Nacht der Seilbahn" darf sogar bis Mitternacht gefahren werden, sodass ihr die Lichter der Stadt von oben beobachten könnt. Ein Highlight für Kids: Die können in einer Polizei-Gondel den Rhein überqueren.

© Köln Tourismus

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Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, oder im Winter, wenn die Wasserflächen manchmal zufrieren, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann im Haus am See alle Viere gerade sein lassen – vor allem die Seehäuschen bieten ganz besonderes Ambiente. Außerdem gibt es am Weiher einen Minigolfplatz und Tretboote.

© Christin Otto

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Trash Chic – die Veggie-Kultkneipe auf der Schäl Sick

Punk, Bier und Veggie-Food – mit dieser Kombination hat es das Trash Chic geschafft, zur veganen Kultkneipe der Schäl Sick zu werden. Das Soja-Gyros mit Pommes, Tsatsiki und Salat ist so gut, dass sogar Kölner*innen von der linken Rheinseite in die Kalker Eckkneipe pilgern. Aber das ist längst nicht alles: Deftige Leckereien wie Burger und Sellerieschnitzel sowie wechselnde Specials und sogar der Taxiteller finden sich auf der Karte. Wenn ihr dann satt und glücklich seid, könnt ihr zur Verdauung auch gleich noch eine Runde Kicker spielen. Ein abgerockter Laden, der so charmant ist, dass man ihn einfach lieben muss. (Nicht nur) an regnerischen Tagen empfehlen wir übrigens die veganen Zimtschnecken – die setzen direkt ein paar Glückshormone frei.

© Christin Otto

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Große Auswahl im Filmpalast

Während des Kinobooms in den 50er- und 60er-Jahren gehörte der Filmpalast als größtes Kino Westdeutschlands zu jenen Häusern, in denen sich die Stars bei Premieren regelmäßig tummelten. Ab 2010 blieb das traditionsreiche Kino sechs Jahre geschlossen, bis es Ende 2016 nach aufwendiger Sanierung von der Cineplex-Gruppe neu eröffnet wurde. Heute trifft hier Alt auf Neu. Im großen Saal zum Beispiel, wo geschwungene Deckenelemente noch immer an den Originalzustand erinnern. Auch der Eingang mit seinen runden Leuchtröhren erinnert an vergangene Zeiten. Auf neuestem Stand hingegen ist die Technik. Insgesamt zählt der Filmpalast acht Säle, sodass die Filmauswahl entsprechend groß ist.

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