11 Neuentdeckungen, die wir im Juni 2026 gemacht haben
Köln überrascht uns kulinarisch immer wieder. Mal versteckt sich ein großartiges Restaurant auf dem Gelände eines Tennisclubs, mal entdecken wir ein Café mit hausgemachten Croissants oder stolpern über Matcha-Kreationen, die wir so noch nirgends gesehen haben. Im Juni haben wir wieder einige neue Adressen und Konzepte ausprobiert, die uns nachhaltig in Erinnerung geblieben sind. Welche das sind, verraten wir euch in unseren Neuentdeckungen des Monats Juni.
1 Sushi und Omakase wie in Japan bei Toki
Richtig authentisches Sushi gibt’s im Toki im Belgischen Viertel. Das Besondere: Hier könnt ihr nicht nur essen, sondern dem Sushi-Meister auch direkt bei der Zuberietung zuschauen. Vor allem die Plätze an der Theke sind begehrt, denn dort erlebt ihr das Omakase-Konzept aus nächster Nähe. Dabei stellt euch der Chef ein saisonales Menü zusammen und serviert die einzelnen Gänge teilweise direkt über den Tresen. Jedes Stück wird frisch vor euren Augen zubereitet und kommt wie ein kleines Kunstwerk auf den Teller. Wer lieber entspannt am Tisch sitzt, kann das Omakase auch dort genießen oder sich durch die großen Sushi-Platten probieren.
2 Moderne Brauhausküche im Marie & Johann von Kasalla
Mitten im Belgischen Viertel an der Aachener Straße findet ihr das Marie & Johann – ein Brauhaus von Kasalla und dem Team vom Johann Schäfer. Hier wird Brauhausküche modern interpretiert: Neben Klassikern wie Bäckchen, Rippchen und Kotelett überrascht die Speisekarte mit einer außergewöhnlich großen Auswahl an veganen Gerichten. Von Blumenkohl-Tempura und bunten Karotten mit Passionsfrucht über cremige Stampfkartoffeln und Curry-Aubergine bis hin zu gegrillten Tomaten mit Haselnuss-Crackern ist alles dabei – und das auch noch richtig lecker. Dazu gibt's neben Kölsch oder Wein auch außergewöhnliche Spritz-Getränke wie den Basilikum Spritz oder Aperol Sour.
3 Hausgemachte Backwaren und Specialty Coffee bei Crop
Bei Crop in der Innenstadt dreht sich alles um hausgemachte Leckereien und richtig guten Kaffee. Von süßem Gebäck über belegtes Brioche und Focaccia bis hin zu liebevoll getoppten Croissants wird hier alles selbst gemacht – und zwar richtig gut. Hinter dem Café steckt keine unbekannte Crew: Verantwortlich ist das Team von Kaffeesaurus und die haben Crop gleich im Doppelpack eröffnet: Neben dem größeren Café an der Apostelstraße mit Backstube gibt's ein paar Meter weiter einen kleineren Ableger auf der Ehrenstraße. Dort bekommt ihr ebenfalls die frisch gebackenen Leckereien und natürlich tollen Specialty Coffee.
4 Aroma Napoli – Pizza essen, während andere Bälle schlagen
So ganz zufällig verlaufen sich wohl nur die wenigsten ins Aroma Napoli – schließlich ist das kleine italienische Restaurant eine Tennisclubgastronomie und liegt versteckt auf dem Gelände des Tennisclubs Arnoldshöhe im Kölner Süden. Allerdings kann man hier so wunderbar Pizza und Pasta essen, dass selbst Nicht-Sportler*innen das kleine Lokal ansteuern. Während andere zum Matchball ansetzen, könnt ihr auf der Terrasse des Aroma Napoli köstliche neapolitanische Pizza, aber auch Pasta und Antipasti-Platten schnabulieren.
5 Crazy Matcha-Kreationen und günstiges Eis bei Scoops
Matchamisu Latte, Loaded Matcha Cookie Ice Cream Sandwich oder doch eine Açaí Bowl? Bei Scoops am Chlodwigplatz fällt die Entscheidung nicht leicht. Das Angebot ist bunt – im wahrsten Sinne des Wortes. Neben kreativen Drinks mit Matcha, Ube und Co. gehört vor allem das hausgemachte Eis zu den Highlights. Die Kugel kostet gerade mal 1,50 Euro und wer mag, kann sie mit den ebenfalls hausgemachten Cookies zum viralen Cookie-Eis-Sandwich upgraden.
6 Rosa Drinks und mehr im Rosa am Brüsseler Platz
Kaum ein Ort im Belgischen Viertel eignet sich besser zum Käffchen trinken, Anstoßen und People Watching als das Rosa am Brüsseler Platz. Hier könnt ihr euch ganz entspannt den ganzen Tag über versorgen lassen. Morgens gibt’s Kaffee und Croissants, nachmittags Kuchen, abends Drinks, Oliven, Brot und andere Kleinigkeiten zum Teilen.
7 Kaiserschmarrn mit bunten Toppings Kaiser's
8 Jianbing und Korean Fried Chicken bei Wasai
Wer Lust hat, mal etwas auszuprobieren, das man in Köln nicht an jeder Ecke bekommt, sollte bei Wasai vorbeischauen. Das Highlight auf der Karte ist Jianbing – ein beliebtes chinesisches Streetfood, das ein bisschen an einen herzhaften Crêpe erinnert. Der dünne Teig wird mit Ei und verschiedenen Toppings belegt und frisch zubereitet. Mindestens genauso beliebt ist das Korean Fried Chicken, das ihr mit verschiedenen Saucen bestellen könnt. Unser Favorit: die klassische koreanaische, süß-scharfe Variante. Dazu gibt’s Nudelgerichte, vegane Optionen wie Ramen mit Sojamilch und eine große Auswahl an Drinks aus Asien.
9 Eine Reise nach Südamerika im El Inca
Seit mehr als 30 Jahren gibt es das südamerikanische Restaurant El Inca in der Nähe des Rathenauplatzes nun schon. Wer hier ins Souterrain hinabsteigt, taucht ab in eine andere Welt – nicht nur kulinarisch, sondern auch in Sachen Ambiente. In dem urigen Kellergewölbe wimmelt es nur so vor folkloristischer Deko. Auf der Karte finden sich vor allem peruanische Gerichte: Causa mit Ceviche, gegrillte Rinderherzspieße mit Yuca, Dorade, aber auch Tortillas, Nachos und Empanadas gibt es. Und nicht zu vergessen: Gönnt euch zum Abschluss unbedingt einen Pisco Sour. Den peruanischen Cocktail-Klassiker gibt's hier auch mit Maracuja – definitiv eine Empfehlung wert.
10 Das einzigartigste Frühstück in Köln – Drag Brunch
Wer denkt, Brunch sei nur Kaffee trinken und Brötchen essen, war noch nie bei einem Drag Brunch. Hier gibt’s nicht nur Frühstück, sondern gleich mehrere Drag Queens, die mit Performances, Witz und jeder Menge Charme durch den Vormittag führen. Die Events finden in wechselnden Locations statt und sind die perfekte Mischung aus Brunch und Show.
11 Einkaufen wie auf dem Wochenmarkt in Italien im Savoca Mercato
Im Savoca Mercato in Sülz gibt's nicht nur richtig leckere Pizza und Pasta, sondern auch die Möglichkeit, tolle Zutaten für zu Hause einzukaufen. Jeden Donnerstag machen die Marktschwärmer im Savoca Halt und bringen frische Produkte direkt von regionalen Erzeugern mit. Von knackigem Obst und Gemüse über Fisch, Fleisch und Brot bis hin zu hochwertigen Ölen und original italienischem Mehl findet ihr hier jede Menge Zutaten in richtig guter Qualität. Bestellen könnt ihr die Produkte ganz einfach bis Dienstag online – donnerstags ab 17:30 Uhr wartet eure Bestellung dann im Savoca auf euch. Und wenn ihr schon mal da seid, solltet ihr es euch unbedingt beim Mercato-Abend mit Pizza, Pasta und erfrischenden Spritz-Getränken auf der hübschen Terrasse gemütlich machen.