11 Ausflugsziele für Spätaufsteher

Wochenenden und Feiertage bedeuten für viele: Ausschlafen! Das können wir voll nachvollziehen. Einen freien Tag im Bett zu verbringen, kann echt nice sein. Aber manchmal packt es einen dann eben doch noch. Dann will man was machen – einen kleinen Ausflug oder 'ne Fahrrad-Tour zum Beispiel. Aber geht das überhaupt noch, wenn man so lange geschlafen hat? Klar! Alle Orte in der Liste könnt ihr innerhalb von eineinhalb Stunden bequem erreichen. Einem ausgedehnten Schlaf samt Frühstück steht also nichts im Wege.

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© Raimond Spekking | CC BY-SA 4.0 Die Museumsmeile in Bonn entlang schlendern

Die Museumsmeile in Bonn erstreckt sich über 3 km entlang der Bundestraße 9 und beinhaltet fünf Museen. Die Meile beginnt mit dem zoologischen Museum Koenig, 500 m weiter steht das Haus der Geschichte und nochmal 200 m weiter befindet sich das Kunstmuseum Bonn und die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. Abschließen tut die Meile mit dem Deutschen Museum Bonn. Egal bei welchem Wetter, ein Besuch ist die Museumsmeile immer wert. Zwischendurch auf dem Museumsplatz Pause machen und einen Kaffee trinken ist auch immer schön.

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© Ocrho | Public Domain (via Wikimedia Commons) Die Piste runter im Alpincenter Bottrop

Schnee liegt keiner mehr und für die nächste Skipiste müsste man schon einige Kilometer in die Berge fahren. Warum also nicht nach Bottrop in das Alpincenter, denn dort könnt ihr eine präparierte Piste runterdüsen, die bis 2016 sogar die größte Indoor-Piste der Welt war. 640 m lang und 30 m breit. Bei gutem Wetter lässt es sich auch hervorragend im Biergarten sitzen oder die Sommerrodelbahn runterfahren. Außerdem gibt es noch einen Hochseilgarten und Paintball kann man in Bottrop auch noch spielen. Also für jeden was dabei.

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© Tohma | GFDL (via Wikimedia Commons) Mit dem Rad zum Otto-Maigler-See fahren

Der Otto-Maigler-See in Hürth gilt als einer der beliebtesten und schönsten Badeseen in der Region. Nicht nur der Badestrand lädt bei gutem Wetter zum Chillen ein, sondern auch die Flora und Fauna des Naturschutzgebietes, in welchem sich der See befindet, ist einfach bezaubernd. Umgeben von dicht gewachsenen Bäumen und Pflanzen kann man den Otto-Maigler-See am besten mit dem Fahrrad erkunden. Und von Köln aus ist er auch nicht weit entfernt. Also einfach aufstehen und nach Hürth radeln.

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© Dr. Eugen Lehle | CC BY-SA 3.0 Durch die bunte Altstadt in Linz

Linz nennt sich selbst die bunte Stadt am Rhein. Warum? Weil ihre schöne Altstadt mit vielen bunten Altbauten und Fachwerkhäusern bebaut und immer wieder renoviert und saniert wurden, sodass sie auch heute noch unzählige Besucher anlockt. Viele Gässchen und Straßen, die es zu erkunden gilt. Überall laden heimische Lokale zum Verweilen und Essen ein. Wer will kann auch einen Folterkeller besichtigen. Ach, die Wanderwege entlang des nahe gelegenen Rheinsteigs sind auch nicht zu unterschätzen.

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© JohnWilliamDoe | CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons) Tiere satt im Affen- und Vogelpark Eckenhagen

Wer hautnah Affen sehen und füttern möchte, muss dafür nicht nach Asien fliegen, sondern kann das gleich um die Ecke tun. Im Affen- und Vogelpark Eckenhagen gibt es zahlreiche Tiere zu bestaunen. Natürlich ist das 12000 qm große Affengehege das Highlight. Dort leben Berberaffen und Totenkopfäffchen, die einem manchmal näher kommen, als einem lieb ist. Aber auch Ziegen, Schafe und Hühner laufen überall rum. Super auch für Familien mit Kindern.

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© Unser Kalscheurer Weiher e.V. Tretboot fahren am Kalscheurer Weiher

Von der Innenstadt muss man nicht weit fahren bis man am Kalscheurer Weiher angekommen ist. Am Militärring gelegen ist er einer von drei künstlich angelegten Seen im Grüngürtel. Inmitten eines Naturschutzgebietes nisten hier Schwäne oder Kormorane am Rand des Gewässers. Wer ein bisschen Bewegung möchte, der kann sich ein Tretboot mieten und gemütlich über den Weiher strampeln. In dem kleinen Büdchen könnt ihr euch was zu trinken oder eine kleine Stärkung holen. Anschließend könnt ihr euch auf eine der vielen Bänke niederlassen und  den Sonnenuntergang angucken.

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@ Weinwirtschaft zum Böllchen Den Abend in der Weinwirtschaft zum Böllchen genießen

Ihr wollt in einer schönen, gemütlichen und rustikalen Atmosphäre guten Wein trinken? Dann fahrt einfach nach Bad Honnef in die Weinwirtschaft zum Böllchen. Mit dem Zug kommt ihr dort easy hin – einfach bis zur Haltestelle "Bahnhof Rhöndorf" fahren und von dort sind es nur noch wenige Minuten Fußweg bis zur urigen Wirtschaft von Besitzerin Anais Höffken. Hier gibt es leckeres Essen und eine wirklich exquisite Auswahl an Weinen. Die letzten Bahnen zurück fahren auch noch nach 24 Uhr, sodass ihr euch nicht den Kopf darüber zerbrechen müsst, wie ihr wieder nach Hause kommt.

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© Gasometer Oberhausen Der Berg ruft im Gasometer Oberhausen

Das Gasometer in Oberhausen ist immer eine Reise wert. Schon alleine der Blick, den man über das Ruhrgebiet hat, wenn man oben auf dem Industriedenkmal steht, zahlt sich aus. Im Gasometer finden jährlich interessante Kunstausstellungen statt – bis Ende Oktober könnt ihr noch die Ausstellung "Der Berg ruft" besuchen. Sie zeigt die Vielfalt der Berge und erzählt von der ewigen Faszination der Menschen für diese Naturgeschöpfe. Warum werden Berge von den Menschen vergöttert, wie sind sie überhaupt entstanden und welche dramatischen Ereignisse haben sich schon auf ihnen abgespielt? Höhepunkt der Ausstellung ist definitiv das schwebende Matterhorn. In der 100 Meter hohen Halle steht eine umgedrehte Nachbildung des berühmten Schweizer Berges. Mithilfe von 3D-Projektionen kann man so quasi das Matterhorn aus der Vogelperspektive betrachten.

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© Rodenkirchen Beach Am Rheinstrand Köllefornia genießen

Die Kölner nennen den Rheinstrand liebevoll die Rodenkirchener Riviera. Zu Recht, denn die kleinen Buchten mit ihrem weißen, feinen Sand erinnern eher an mediterrane Küsten statt an das Rheinland. Bei gutem Wetter kann man hier locker mit dem Rad hinfahren oder man nimmt einfach die Linie 16. Der Rhein ist aufgrund seiner unberechenbaren Strömung zwar nicht zum Baden und erst recht nicht zum Schwimmen geeignet, aber Sonnenbaden, Geburtstag feiern oder Grillen kann man hier ganz wunderbar.

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© Christin Otto Ausgiebiges Sonntags-Frühstück im Wallczka

Rührei, Joghurt, Wurst- und Käseplatten gibt es im Wallczka in Ehrenfeld jeden Morgen. Wer noch mehr Auswahl möchte, sollte am Wochenende vorbeischauen. Dann stehen nämlich auch Leckereien aus der internationalen Frühstücksküche zur Auswahl. Pancake-Liebhaber sollten unbedingt den Syrniki probieren – ein fluffiger russischer Quarkpfannekuchen mit Erdbeer-Sauce. Aber auch das Shakshuka ist zu empfehlen. Besonders lohnt sich der Frühstücksbesuch am Sonntag, denn dann gibt es auch noch Eggs Benedict und Eggs Florentine. Das Beste: Um in den Genuss dieser Leckereien zu kommen, müsst ihr keine besonders frühen Vögel sein. Am Wochenende darf nämlich bis 15 Uhr gefrühstückt werden und bei schönemWetter tut man das natürlich am besten auf der Terrasse.

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© Mediterana Entspannen im Mediterana

Du willst dich endlich mal wieder entspannen, aber hast wie so oft hat keine Zeit? Das schreit nach einem Besuch im Mediterana in Bensberg. Hier kannst du gleich in zwei Welten eintauchen: eine indisch-arabische und eine spanisch-maurische. Paläste, Minarette, Gärten und vieles mehr versprühen den Charme vom Orient und Südeuropa. In vielen verschiedenen Saunen kann geschwitzt und in den zahlreichen Thermal- und Vitalquellen entspannt werden. Falls dich der Hunger überkommt, gibt's natürlich mehrere Restaurants, Bars und Bistros. Das Gefühl von 1001 Nacht liegt nur eine halbe Stunde Fahrweg von Köln entfernt.

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