11 wunderschöne Badeseen in und um Köln, die nicht jeder kennt

Wir möchte euch 11 Badeseen empfehlen, die zumindest teilweise noch echte Geheimtipps sind – herausgesucht und fotografiert von unseren Freunden von Take me to the lakes. Die haben nämlich gerade eine NordrheinWestfalen-Edition ihres in Berlin sehr beliebten Buches herausgebracht, in dem ihr 50 Seen und 136 Badestellen in Nordrhein-Westfalen findet. Jede Badestelle ist extra eingezeichnet, für jede Himmelsrichtung gibt's außerdem Unterkunfts-Empfehlungen. Ein so schönes Buch, das wir euch nur schwer ans Herz legen können!

1

© The Gentle Temper Atemberaubende Kulisse an der Aggertalsperre

Dank ihrer einzigartigen Lage dient die Aggertalsperre bei Gummersbach immer wieder als Kulisse für Werbespots: Wer sich selbst ein Bild machen möchte, wird an den Ufern Wanderwege, Rastplätze und Bootsverleihe finden. Die Liegewiese am Campingplatz ist für Tagesgäste geöffnet: Nach einem Wettschwimmen zum Ponton, mietet man ein Boot und entdeckt den See vom Wasser aus. Tretboote stehen ebenfalls im Naturfreibad in Bruch bereit. Während Eltern auf der Liegewiese am Strand entspannen, tummeln sich die Kleinen am Spielplatz und der Wasserrutsche. Alle, die die Gegend lieber zu Fuß erkunden, parken ihr Auto an der Staumauer (51.036581, 7.634368) und wandern entlang der Ufer zu kleinen, versteckten Buchten. Wer auf dem Wasser unterwegs ist, findet immer wieder kleine Liegeflächen, die zu Fuß nicht zugänglich sind.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 75 Minuten
Mit den ÖV: ca. 90 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 18

2

© The Gentle Temper Herrliche Aussicht an der Bevertalsperre

Ende des 19. Jahrhunderts zum Hochwasserschutz angelegt, ist die Bevertalsperre im Oberbergischen Land heute ein beliebtes Ausflugsziel. In einer kleinen Bucht am Westufer breitet man die Picknickdecke auf einem begrünten Hang mit herrlicher Aussicht aus. Wer die Verpflegung zu Hause vergessen hat, kehrt nebenan im Biergarten ein. Spaziert man Richtung Norden, gelangt man zu einem Campingplatz: Auf den langen Holzstegen und Liegewiesen dürfen es sich auch Tagesbesucher gemütlich machen. Wer es schattiger mag, zieht ans Ostufer. Alle, die an ihrem Teint arbeiten wollen, machen sich auf den Weg zur Nordseite: Wenn das Feld am Ufer gemäht ist, findet man hier schöne Sonnenplätze.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 60 Minuten
Mit den ÖV: ca. 120 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 20

3

© The Gentle Temper Baden im Bleibtreusee

Raus aus der Kohle, rein ins Wasser: Der Braunkohleabbau hat riesige Kraterlandschaften hinterlassen, in Brühl ist daraus ein Badeparadies entstanden. Wer mit dem Auto zum Bleibtreusee fährt, spürt die Natur schon auf dem Waldparkplatz: Nur ein paar Schritte trennen einen von den offiziellen Badestellen. Am Strand beobachtet man das Treiben an der Wasserskianlage, während eine Bar für kühle Getränke sorgt. Etwas ruhiger geht es auf der langgezogenen Liegewiese nebenan zu. Will man dem Trubel entkommen, folgt man dem Ostufer Richtung Süden und stößt mit etwas Glück auf eine kleine, menschenleere Bucht. Noch weiter südlich beginnt der FFK-Bereich. Wer den See umrunden will, sollte etwa eine Stunde einplanen.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 30 Minuten
Mit den ÖV: ca. 45 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 22

4

© The Gentle Temper Urlaubsfeeling am Escher See

Wer sich wie auf Mallorca fühlen will, muss nicht unbedingt ins Flugzeug steigen. Ein Ausflug in den Kölner Stadtteil Esch/Auweiler wird an Sommertagen zum Kurzurlaub. Denn am nördlichen der beiden Escher Seen darf gebadet werden: Hier lockt das Strandbad mit seinem langen Sandstrand, Sonnenschirmen und Liegestühlen nicht nur Familien aus der Umgebung, sondern Sonnenhungrige aus der ganzen Region an. Am Wochenende kann es deshalb voller werden, weswegen Badegäste auch auf inoffizielle Uferplätze ausweichen. Obwohl das Baden außerhalb des Strandbads nicht erlaubt ist, sieht man immer wieder Sonnenanbeter, die in den kleinen Buchten am Nordufer oder am wilden Strand nördlich des Strandbads ihr Lager aufschlagen.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 30 Minuten
Mit den ÖV: ca. 30 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 28

5

© The Gentle Temper Nicht nur für Reggae-Fans: Der Fühlinger See

Aus der Luft betrachtet, wirkt der Fühlinger See mit seinen Verästelungen wie eine Gruppe von sieben Seen, die über eine große Regattabahn miteinander verbunden sind. Auf 200 Hektar erstreckt sich das Naherholungsgebiet zwischen den Kölner Stadtteilen Chorweiler, Seeberg und Merkenich. Die vielen Halbinseln bieten jede Menge Liegemöglichkeiten, so dass es an sonnigen Wochenenden auf den Wiesen und im Strandbad voller werden kann. Wer früh kommt, ergattert eine der kleinen Buchten oder ein ruhiges Plätzchen im Norden zwischen den Seen. In der Umgebung verlaufen eine Vielzahl von Wanderwegen, die zu kleinen Badestellen führen – mit etwas Glück ist hier noch etwas frei.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 30 Minuten
Mit den ÖV: ca. 30 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 32

6

© The Gentle Temper Auf eine Erfrischung in den Großen Silbersee hüpfen

Wenn die Temperaturen steigen, zieht es die Leverkusener an den Großen Silbersee: ihre kleine Badewanne im Stadtzentrum. Wer nach Feierabend eine schnelle Erfrischung sucht, ist hier richtig. In 20 Minuten hat man den 7,7 Hektar großen See umrundet: Während man im Grünen seine Bahnen zieht, kann man die Strommasten in der Landschaft zählen. Wen die urbanen Einflüsse nicht stören, der schlägt sein Lager auf der großen Südwiese auf, die sich mit ihrem kleinen Badestrand und dem flachen Einstieg besonders gut für Kinder eignet. Wer es ruhiger mag, findet Entspannung auf der Halbinsel am Ostufer.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 30 Minuten
Mit den ÖV: ca. 45 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 34

7

© The Gentle Temper Waldidylle am Heider Bergsee

Zwischen Hürth und Brühl, wo früher Braunkohle abgebaut wurde, liegt heute die Ville-Seenplatte: 40 kleinere und größere Gewässer reihen sich im Naturpark Rheinland aneinander. Der Heider Bergsee ist einer von ihnen – mit seinen weiten Wäldern lädt er zu kurzen Spaziergängen und langen Wanderungen ein. Baden darf man offiziell nur im Strandbad am Campingplatz, wo eine große Liegewiese Platz zum Sonnen bietet und der Einstieg flach ist. Kinder sind hier besonders gut aufgehoben, denn tief wird das Wasser erst, wenn die Seemitte erreicht ist.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 30 Minuten
Mit den ÖV: ca. 45 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 36

8

© The Gentle Temper Am Sandstrand vom Hitdorfer See chillen

Der Hitdorfer See bei Leverkusen lockt nicht nur wegen seiner Nähe zur Stadt, sondern auch mit seinem Sandstrand. Während die Parkplätze für Besucher kostenpflichtig sind, ist der Zutritt zum See gratis. Auf dem begrünten Hang am Südwestufer kann man es sich gemütlich machen und das Treiben auf dem Wasser beobachten. Ein Café versorgt die Badegäste mit Pizza, Waffeln und Flammkuchen. Nach einem Spaziergang um den benachbarten Stöckenbergsee, der zwar nicht zum Schwimmen freigegeben ist, aber mit Flora und Fauna lockt, lässt man den Tag auf der Sonnenterrasse ausklingen.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 30 Minuten
Mit den ÖV: ca. 30 Minuten

 

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 38

9

© The Gentle Temper Badevergnügen am Liblarer See

Mit 52,8 Hektar gehört der Liblarer See zu den größten Gewässern im Südrevier der Ville. Wo bis 1961 noch Kohle abgebaut wurde, kann man heute schwimmen, angeln und segeln. Die einzige Badestelle erreicht man über den Campingplatz am Nordufer. Das Strandbad besteht aus einem großen Sandstrand, der direkt ins Wasser übergeht. Wer sich das Badevergnügen verdienen will, spaziert den 3,5 Kilometer langen Rundweg entlang, für den man etwa 45 Minuten braucht.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 30 Minuten
Mit den ÖV: ca. 45 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 42

10

© The Gentle Temper Kristallklares Wasser an der Lingesetalsperre

Wer in Deutschland Campingurlaub macht, dem dürfte die Lingesetalsperre ein Begriff sein: Die Ufer im Süden und Nordosten sind für Wohnwagen und Zelte reserviert. Am Nordufer finden sich Liegestellen am Campingplatz, im Westen liegt man im Wald und vom Steg am Südufer springt man direkt ins klare Wasser. Beim Spaziergang auf dem 5 Kilometer langen Uferweg hält man Ausschau nach weiteren Badestellen. Während man unweit des Südufers auf einer Lichtung sein Lager aufschlagen kann, muss man in Linge mit steinigem Untergrund vorliebnehmen. Gemütlicher geht es im nahegelegenen Café zu, wo selbst gebackene Kuchen, frischer Kaffee und Waffeln auf der Karte stehen.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 60 Minuten
Mit den ÖV: ca. 120 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 44

11

© The Gentle Temper Schwimmen und spazieren gehen am Otto-Maigler-See

Der im Jahr 1977 entstandene Otto-Maigler-See in Hürth gehört zu den bestbesuchten Badezielen der Region. Vor allem das Strandbad im Nordosten ist wegen seines feinen Sands und der guten Wasserqualität sehr beliebt. Gegen Gebühr mietet man hier Liegestühle und Sonnenschirme, spielt eine Runde Beachvolleyball und belohnt sich anschließend mit einem Eis am Kiosk. Ruderer, Segler, Angler und Surfer kommen am Otto-Maigler-See ebenfalls auf ihre Kosten. Während es an sonnigen Tagen im Strandbad voll werden kann, geht es auf den Liegewiesen am Südufer ruhiger zu. Zum Wandern bietet sich der Rundweg an: Vorbei an Feldern und Wäldern spaziert man am Ufer entlang, passiert das Kloster Burbach und genießt den Ausblick über den See.

So lange brauchst du hin:
Mit dem Auto:  ca. 30 Minuten
Mit den ÖV: ca. 45 Minuten

Aus „Take Me to the Lakes - NordrheinWestfalen Edition“, S. 48

Noch mehr Seen-Geheimtipp in und um Köln findet ihr in der NordrheinWestfalen-Edition von Take me to the lakes.

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