11 Restaurants in Köln, in denen ihr richtig leckere Schnitzel essen könnt

Das Schnitzel. Solide und sättigend. Selbstverständlich findet man es seit Jahrhunderten auf jeder gutbürgerlichen Speisekarte. Und: Es liefert ab. Wer es bestellt, wird nicht überrascht und nur selten enttäuscht. Und weil es der zuverlässige, stille Star aller Gasthäuser und Hungrigen ist, hat es sich schon längst einen eigenen Guide verdient. Denn auch wenn Schnitzel so gut wie immer schmecken, mancherorts in Köln sind sie einfach besonders lecker. Wir haben für euch elf hervorragende Schnitzel-Adressen in Köln zusammengestellt.

© Gruber's Restaurant

1
Österreichische Spezialitäten in Gruber's Restaurant

Ob nun ein richtig leckeres Wiener Schnitzel, Backhendl mit Bergkräutern, Tafelspitz oder Kaiserschmarrn – in Gruber's Restaurant bekommt ihr verschiedenste Spezialitäten aus Österreich und das auf höchstem Niveau. Dabei zeigt sich die österreichische Küche hier längst nicht nur von ihrer deftigen und traditionellen, sondern auch von ihrer leichteren und modernen Seite. So gibt es im Gruber's zum Beispiel auch Grafschafter Weinbergschnecken, gekochten Tafelspitz und eine Gurken-Kräuter-Kaltschale. Die verschiedenen Gerichte könnt ihr einzeln ordern oder sie als drei- bis fünfgängige Menüs genießen. Mittags gibt es das Wiener-Schnitzel-Menü samt Vor- und Nachspeise für 35 Euro. All das kombiniert mit feinen Weinen aus der Alpenrepublik und tollem Ambiente – herrlich!

  • Gruber's Restaurant Clever Strasse 32, 50668 Köln
  • Montag – Freitag: 12–15 Uhr und ab 18 Uhr, Samstag: ab 18 Uhr
  • Weihnachtsmenü am 25. & 26. Dezember: 5-Gang-Abendmenü 110 Euro
© Schelds em Oellig

2
Gutbürgerliche Küche mit modernem Twist im Schelds em Oellig

Eine nicht allzu große Karte zeugt meist davon, dass sich die Küche auf das Wesentliche konzentriert: Qualität und Frische. Und genau so ist es auch im Schelds em Oellig im Agnesviertel. Hier bekommt ihr in schönem Ambiente gutbürgerliche Küche, die so richtig was kann. Das merkt man schon beim Wiener Schnitzel, das mit perfekter luftig-knuspriger Panade punktet. Auch andere Klassiker wie Geflügelbrühe und Backhähnchen stehen auf der Karte. Außerdem gibt es wechselnde, saisonale Spezialitäten und Drei-Gänge-Menüs für faire 50 Euro (wahlweise auch vegetarisch). Hochwertiges und leckeres Essen, alles schön angerichtet und oft mit einem modernen Twist aufgepeppt, kombiniert mit tollem Service – was will man mehr?!

© Sophia Schillik

3
Geile Teller und fette Weine in der HENNE.Weinbar

Die HENNE.Weinbar mitten in der Kölner City hat das Potenzial zur Lieblings-Weinbar. Das liegt einerseits an der Karte für die Flüssignahrung, denn da ist für jede*n etwas dabei – von Einsteiger*innen über Naturweinfans bis hin zu selektiven Profi-Trinker*innen. Andererseits ist das Restaurant auch in kulinarischer Hinsicht eine absolute Bereicherung. Inzwischen fast schon legendär ist der HENNE-Lunch. Wochentags bekommt ihr in dem chicen Restaurant zwischen 12 und 15 Uhr leckere Mittagsgerichte für kleines Geld. Drei Gänge kosten 28 Euro – geboten wird ein perfekt souffliertes Kalbsschnitzel, das manch eine*r als bestes Schnitzel der Stadt feiert. Im Sommer könnt ihr all das im lauschigen Innenhof genießen.

  • HENNE.Weinbar Pfeilstraße 31-35, 50672 Köln
  • Montag – Donnerstag: 12–15 und 18–24 Uhr, Freitag – Samstag: 12–15 und 18–01 Uhr, Sonntag ist Ruhetag
© Christin Otto

4
Riesen-Schnitzel bei Oma Kleinmann

Die Kultkneipe Bei Oma Kleinmann kennt in Köln so ziemlich jede*r. Mitten auf der Zülpicher Straße liegt sie – und ist dort eine der letzten richtigen Eckkneipen inmitten von Cocktailbars und Dönerbuden. Benannt ist das Lokal nach der kölschen Kult-Wirtin Paula Kleinmann, die noch bis ins hohe Alter in der Küche gestanden und Kartoffeln geschält haben soll. Berühmt ist das Oma Kleinmann aber nicht für Kartoffeln, sondern für seine üppigen Schnitzel, die ihr in verschiedenen Varianten und Größen bestellen könnt. Selbst Veggies bekommen hier ein Schnitzel – in diesem Fall aus Sellerie oder Käse. Apropos Käse: Auch die Käsespätzle sind ein Evergreen auf Omas Karte und richtig lecker. Hinzukommen saisonale Specials – je nach Jahreszeit gibt es zum Beispiel Spargel, Grünkohl, Pfifferlinge oder Fischessen an Aschermittwoch.

© Christin Otto

5
Gutbürgerliche Küche vom Feinsten im Haus Schnackertz

Gutbürgerliche Küche gekocht mit frischen Produkten aus der Region bekommt ihr im Haus Schnackertz. Spezialität des Hauses ist – neben dem Schnitzel mit Kartoffelsalat – der Nippeser Senfrostbraten. Jede*r Fleischliebhaber*in im Veedel sollte den mindestens einmal gegessen haben. Zumal Fleisch und Fisch aus artgerechter Haltung bezogen werden. Außerdem steht saisonale Küche hoch im Kurs – an Aschermittwoch wird Fisch serviert, zur Spargelzeit gibt es Stangengemüse, später im Jahr dann Pfifferlinge und Gans. Wer der österreichischen Küche verfallen ist, sollte hier übrigens nicht nur wegen des erstklassigen Wiener Schnitzels vorbeischauen, denn auch die hausgemachten Kasspatzn und der Kaiserschmarren sollen richtig gut sein.

© Christin Otto

6
Sünner Stube – ein Brauhaus der anderen Art

Es hat eine Weile gedauert, doch inzwischen entstauben immer mehr Gastronom*innen die Kölner Brauhauskultur und verpassen ihr ein neues Image. In Lindenthal findet ihr mit der Sünner Stube ein gelungenes Beispiel. Schon der helle Look des modernen Gasthauses verrät, das hier nichts von gestern ist. Ein Eindruck, der sich auf der Speisekarte fortsetzt. Das in Köln typische Hämmchen gibt es hier in einer Pulled-BBQ-Burger-Variante und auch der Senfrostbraten mit Speckbohnen kommt edel angerichtet daher. Ansonsten dürfen sich Gäste hier vor allem über süddeutsche und österreichische Gerichte wie Tartar, Wiener Schnitzel und Backhendl freuen – klassisch, aber mit modernem Touch. Vegetarier*innen sollten die Ofenknödel mit Rahmschwammerln probieren und Fischliebhaber*innen dürfen den hausgebeizten Lachs keinesfalls unversucht lassen. Das ist Comfort Food, wie wir es lieben.

© Christin Otto

7
Speisekammer – klein, gemütlich und lecker

Klein, gemütlich und lecker – das sind die Attribute, mit denen sich die Speisekammer in der Südstadt beschreiben lässt. Das Restaurant an der Alteburger Straße ist längst eine Institution im Veedel und versprüht mit seinem Dielenboden und den rustikalen Holztischen einen urigen Charme mit Wohlfühl-Charakter. Auf der wechselnden Speisekarte finden sich vor allem saisonale Gerichte – Muscheln rheinische Art und Kürbis gibt's im Herbst hier genauso wie Gans rund um Sankt Martin und Weihnachten. Ein Klassiker, der immer auf der Karte steht, ist das Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat – ein absolutes Must-try für Schnitzel-Fans!

© Christin Otto

8
Kaiserschmarrn und Backhendl im Gasthaus Scherz

Im Scherz einen Platz zu bekommen, war lange nicht nur wegen des guten Essens schwierig, sondern auch wegen des begrenzten Raums. Seit dem Umzug in eine größere Location hat sich zumindest an Letzterem etwas geändert. Das Essen hingegen ist noch immer hervorragend und lockt unzählige Gäste an. Serviert wird österreichische Küche – vor allem das Backhendl und der Kaiserschmarren sind absolute Must-Trys. Aber auch das Wiener Schnitzel und das Schulterscherzl begeistern.

© Christin Otto

9
Forelle, Backhendl und mehr in Essers Gasthaus

Gutbürgerliche Küche auf hohem Niveau und edle Tröpfchen – genau dafür ist das Essers Gasthaus bekannt. Gekocht wird mit saisonalen, regionalen und hochwertigen Zutaten. Da versteht es sich fast von selbst, dass Fleisch und Fisch aus der Region und artgerechter Tierhaltung stammen. Steirisch gebratene Forelle, friesischer Matjes, deftige Krautfleckerl oder ein zünftiges Nackensteak – da ist für jede*n etwas dabei. Kenner*innen fiebern jeweils dem ersten Donnerstag im Monat entgegen, denn dann gibt es im Essers Backhendl. Sonntags steht Wiener Schnitzel auf der Karte und nach Karneval sollte man sich das traditionelle Fischessen keinesfalls entgehen lassen. Auch sonst wechselt das Angebot regelmäßig und wartet mit saisonalen Leckereien wie Spargel und Co auf. Bei schönem Wetter isst es sich im Biergarten besonders schön.

© Christin Otto

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Brauhauskost vom Feinsten im Max Stark

Wie beliebt das Max Stark ist, wissen alle, die schon mal versucht haben, in dem urigen Gasthaus im Kunibertsviertel einen Tisch zu bekommen. Will heißen: Wer nicht reserviert hat, braucht Glück und Geduld. Gäste bekommen hier Brauhaus-Kost vom Feinsten serviert. Auf der Karte stehen kölsche Klassiker von Matjesfilet über Schnitzel bis hin zum Sauerbraten. Zudem gibt es saisonale Spezialitäten – wie die Gans ab Sankt Martin und den Spargel im Frühling. Dienstags ab 18 Uhr bekommt ihr hier außerdem frische Reibekuchen.

© Christin Otto

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Ehrenfelder Senfrostbraten im Haus Scholzen

Nicht nur in Ehrenfeld ist das Haus Scholzen längst eine Institution – auch die britische Sunday Times hat das urige Ecklokal in ihre Köln-Tipps aufgenommen. Das liegt natürlich vor allem am leckeren Essen. Der Ehrenfelder Senfrostbraten – die Spezialität des Hauses – ist für Fleisch-Fans ein Must-try. Aber auch mit einem Schnitzel oder den Käsespätzle macht ihr hier nichts falsch. Wer kölsche Klassiker probieren will, bekommt im Haus Scholzen beispielsweise "Himmel un Ääd" oder Reibekuchen zum Gaffel-Kölsch serviert. Zudem gibt es eine wechselnde Karte mit saisonalen Gerichten. Je nach Jahreszeit dürft ihr euch also auf Spargel, Pfifferlinge oder Gänsebraten freuen.

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