21 Dinge, die man in Köln gegessen haben muss

Himmel un Äd, Halver Hahn und Rievkooche – die kölsche Küche hält so einige Spezialitäten bereit. Verwechslungsgefahr inklusive. Denn genauso wenig wie ein Halver Hahn ein Brathähnchen ist, hat kölscher Kaviar etwas mit Fisch-Eiern zu tun. Tatsächlich handelt es sich dabei nämlich um Flönz, also Blutwurst, mit Röggelchen, also einem Roggenbrötchen.

Wir finden jedoch: Ihr müsst von sauren Nierchen über Decke Bunne met Speck bis hin zu Bunnezupp nicht wirklich alles durchprobieren, was die klassische Brauhauskarte so hergibt. Denn neben den uralten Traditionsgerichten gibt es noch ein paar andere, modernere Leckereien, die sich in Köln längst zum Klassiker und somit zum Must-Eat entwickelt haben: den Kebap im Kebapland zum Beispiel, das Eis bei Schmitz oder den Cheesecake von The Coffee Gang. Darum kommt hier eine Liste mit 21 – mal mehr und mal weniger traditionellen – Gerichten, die man in Köln mal gegessen haben sollte. Sofern man sie denn mag versteht sich.

© Christin Otto

1
Riesen-Schnitzel bei Oma Kleinmann

Die Kultkneipe Bei Oma Kleinmann kennt in Köln so ziemlich jede*r. Mitten auf der Zülpicher Straße liegt sie – und ist dort eine der letzten richtigen Eckkneipen inmitten von Cocktailbars und Dönerbuden. Benannt ist das Lokal nach der kölschen Kult-Wirtin Paula Kleinmann, die noch bis ins hohe Alter in der Küche gestanden und Kartoffeln geschält haben soll. Berühmt ist das Oma Kleinmann aber nicht für Kartoffeln, sondern für seine üppigen Schnitzel, die ihr in verschiedenen Varianten und Größen bestellen könnt. Selbst Veggies bekommen hier ein Schnitzel – in diesem Fall aus Sellerie oder Käse. Apropos Käse: Auch die Käsespätzle sind ein Evergreen auf Omas Karte und richtig lecker. Hinzukommen saisonale Specials – je nach Jahreszeit gibt es zum Beispiel Spargel, Grünkohl, Pfifferlinge oder Fischessen an Aschermittwoch.

© Christin Otto

2
Päffgen und Kotelett im Lommerzheim

Einen Schönheitspreis gewinnt das "Lommi" mit seinem rustikalen Aussehen zwar nicht, trotzdem ist es die Mutter aller Kölscher Kaschämmen. Über das Lommerzheim gibt es Lieder, einen Wikipedia-Eintrag und die Straße gegenüber heißt "Hans-Lommerzheim-Straße". Mehr Kult geht nicht. Zu verdanken ist all das dem ehemaligen Besitzer Hans Lommerzheim, der die Gaststätte zusammen mit seiner Frau Annemie über 40 Jahre lang geführt hat. Mit seiner urigen Art begeisterte er Stammkund*innen und Touris ein halbes Jahrhundert lang, bis er im Jahre 2005 verstarb. Kult ist das "Lommi" aber noch immer. Wer hier essen und trinken möchte, muss früh da sein – denn oft bildet sich schon nachmittags eine Schlange. Was man hier isst? Na das berühmte Kotelett mit Schmorzwiebeln natürlich! Außer es ist Aschermittwoch, denn dann steht auch im "Lommi" das traditionelle Fischessen auf dem Plan. Dazu gibt es süffiges Päffgen – bei schönem Wetter auch im Biergarten.

  • Lommerzheim Siegesstraße 18, 50679 Köln
  • Montag, Mittwoch – Samstag: 11–14.30 Uhr und 16.30–0 Uhr, Sonntag: 10.30–14.30 Uhr und 16.30–0 Uhr
© Christin Otto

3
Falafel-Teller im Habibi an der Zülpicher

Mitten auf der Studentenmeile im Kwartier Latäng findet ihr das Habibi – Kölns wohl bekanntesten Falafel-Laden. Vor dem Feiern, nach dem Kinobesuch, in der Mittagspause oder einfach nur so – hier tummeln sich Kölner*innen allen Alters und zu jeder Tageszeit. Ob nun das köstlich gewürzte Schawarma, die knusprigen Falafelbällchen, der cremige Hummus, die bunten Wände oder der kostenlose Zimttee: Es gibt viele Gründe, diesen Laden zu lieben. Ein weiterer sind die günstigen Preise. Im Habibi bekommt ihr für unter zehn Euro nämlich verschiedene Tellergerichte – und die sind um Längen besser als die kleinen Sandwiches auf die Hand. Am Wochenende gibt es all das sogar bis 3 Uhr nachts.

© Christin Otto

4
Adenauerbrot von der Bäckerei Balkhausen

Wer in Köln nach der besten Bäckerei der Stadt fragt, der bekommt von den meisten ein und dieselbe Antwort: Balkhausen an der Apostelnstraße. Wie beliebt der kleine Laden ist, zeigt sich an den Menschenschlangen, die sich dort regelmäßig bis auf die Straße hinaus bilden. Doch das Warten lohnt sich: Unzählige Brotsorten, süße Teilchen und leckere Kuchen gibt es hier. Das geschichtsträchtigste Brot ist das Adenauerbrot: Anfang des 20. Jahrhunderts, als Roggen- und Weizenmehl knapp waren, entwickelte Kölns stellvertretender Oberbürgermeister Konrad Adenauer das sogenannte "Kölner Brot" mit hohem Maisanteil. Bei Balkhausen gibt es das Adenauerbrot bis heute – natürlich etwas abgewandelt, weil es sonst wohl niemandem mehr so recht schmecken würde.

© Christin Otto

5
Fleisch vom Holzkohlegrill im Kebapland

Wer rund um die Bahn-Haltestelle Venloer Straße/Gürtel unterwegs ist, kann ihn oft schon riechen: den Rauch, der aus dem Kebapland-Schornstein aufsteigt. Hier werden die Spieße mit Lamm, Hähnchen und Co. würzig mariniert, über Holzkohle gegrillt und wahlweise im Sandwich oder als Tellergericht mit Reis und Salat serviert. Kult-Status hat der Laden spätestens seit der Empfehlung von Jan Böhmermann. Wer hier essen will, muss meist Schlange stehen. Das Warten lohnt sich allerdings. Was ihr hier bekommt, ist nicht nur richtig lecker, sondern auch noch günstig.

© Nicola Dreksler

6
Poldi-Döner in der Südstadt

Wer in Köln aufgewachsen ist oder gelegentlich Fußball schaut, der wird ihn mit Sicherheit kennen: Lukas Podolski. Kaum ein anderer Spieler des 1.FC Köln identifiziert sich so stark mit seiner Heimatstadt wie er – und da wundert es auch nicht, dass unser „Prinz Poldi“ einen Dönerladen in seinem Lieblingsstadtteil, der Südstadt, eröffnet hat. Seit Anfang 2018 könnt ihr im „Mangal x LP10“ auf der Bonner Straße ganz offiziell den ersten Poldi-Döner kaufen. „Ich habe schon als Kind Döner geliebt und gegessen. Ich will den Döner nicht neu erfinden, aber die Zutaten müssen immer frisch und von hoher Qualität sein“, sagt Poldi. Tatsächlich schmeckt der Poldi-Döner richtig gut und auch wenn der Fußballer nicht selber hinterm Tresen steht, lohnt der Besuch auf jeden Fall.

© Christin Otto

7
Bestes Eis und köstliche Sorbets in der Bar Schmitz

Für viele Kölner*innen ist es die unangefochtene Nummer 1 in Sachen Eisgenuss: die Bar Schmitz an der Aachener Straße. Kaum lässt sich die Sonne blicken, bildet sich hier eine riesige Schlange. Kein Wunder: Die Eissorten sind einfach zum Dahinschmelzen. Von Lemon-Cheesecake über Mohn und Pistazie bis hin zu Noisette und Fleur de Sel – man möchte sie einfach alle haben. Beliebt ist die Bar Schmitz übrigens auch, weil es viele richtig leckere Sorbets gibt, sodass auch Veganer*innen auf ihre Kosten kommen.

© Christin Otto

8
Ehrenfelder Senfrostbraten im Haus Scholzen

Nicht nur in Ehrenfeld ist das Haus Scholzen längst eine Institution – auch die britische Sunday Times hat das urige Ecklokal in ihre Köln-Tipps aufgenommen. Das liegt natürlich vor allem am leckeren Essen. Der Ehrenfelder Senfrostbraten – die Spezialität des Hauses – ist für Fleisch-Fans ein Must-try. Aber auch mit einem Schnitzel oder den Käsespätzle macht ihr hier nichts falsch. Wer kölsche Klassiker probieren will, bekommt im Haus Scholzen beispielsweise "Himmel un Ääd" oder Reibekuchen zum Gaffel-Kölsch serviert. Zudem gibt es eine wechselnde Karte mit saisonalen Gerichten. Je nach Jahreszeit dürft ihr euch also auf Spargel, Pfifferlinge oder Gänsebraten freuen.

© Die Fette Kuh

9
Burger essen in der Fetten Kuh

Kölns wohl bekanntester und auch beliebtester Burger-Laden ist "Die Fette Kuh" an der Bonner Straße. Erfolgsrezept des Ladens: In die leckeren Burger kommen nur hochwertige Zutaten – zudem ist fast alles handgemacht. Das Fleisch stammt von niederrheinischen Weidetieren, wird nie gefroren und täglich frisch gewolft und die Brötchen werden jeden Tag frisch vom Meisterbäcker hergestellt. Für Veggies gibt es alternativ ein veganes Patty aus Kichererbsen und Jungweizen. Für zusätzliche Abwechslung sorgen saisonale Specials. Und: Fritten-Fans sollten unbedingt die Chilli Cheese Fritten probieren.

© Christin Otto

10
Kaffee und Cheesecake bei The Coffee Gang

Den Kaffeegangstern von Köln kommt nur das Beste in die Tasse – und genau darum greift The Coffee Gang ausschließlich auf hochwertige Bohnen zurück, die fair und möglichst direkt gehandelt werden. Meist kommen die von deutschen Röster*innen. So gibt es am Hohenstaufenring – und inzwischen auch in einer zweiten Filiale im Agnesviertel – zum Beispiel den unter Kaffeefans beliebten JB Kaffee. Der schmeckt am Ende nicht nur toll, sondern es sieht auch so aus. Latte Art beherrschen die Gangster nämlich aus dem Effeff. Dazu empfehlen wir ein Stück vom leckeren Cheesecake – der gehört zu den besten der Stadt.

© Christin Otto

11
Rheinischer Sauerbraten in der Brauerei zur Malzmühle

Die Brauerei zur Malzmühle wurde vor mehr als 150 Jahren eröffnet, was sie zur zweitältesten Brauerei Kölns macht. Ein uriges Original also mit typisch kölschem Brauhaus-Erlebnis direkt am Heumarkt. Absoluter Renner ist der Sauerbraten – und das hat die Malzmühle niemandem geringeren zu verdanken als dem einstigen US-Präsidenten Bill Clinton. Der soll hier 1999 zum Mühlen-Kölsch nämlich einen rheinischen Sauerbraten mit Klößen und Apfelkompott gegessen und dann den berühmten Satz "Ich bin ein Kölsch" gesagt haben.

  • Brauerei zur Malzmühle Heumarkt 6, 50667 Köln
  • Montag – Donnerstag: 11.30–0 Uhr, Freitag – Samstag: 11.30–1.30 Uhr, Sonntag & Feiertags: 11.30–23 Uhr
© Christin Otto

12
Hämmchen im Haus Töller

Das Haus Töller ist zu Hause in einem der ältesten Gebäude Kölns. Erstmalig wurde es 1343 erwähnt. Dementsprechend urig ist es hier. 2003 wiedereröffnet, wird im Haus Töller kölsche Tradition großgeschrieben – und das fängt schon beim Inventar an. Das wird nicht etwa ausgetauscht, sondern immer wieder restauriert. So sind die Holztische schon über 100 Jahre alt und werden immer neu mit Wurzelbürste und Schmierseife behandelt. Auch beim Essen setzt das Haus Töller auf Tradition ohne große Experimente. Hier gibt's den Sauerbraten noch klassisch vom Pferd und jeden Freitag zwischen 17 und 20 Uhr frische Reibekuchen. Kenner*innen schwärmen vor allem vom Hämmchen – das frisch gepökelte Eisbein soll hier besonders gut sein.

© Christin Otto

13
Dicke Wickel essen in der Mehlwerkstatt

Wer sich fragt, wofür die Kölner*innen vor der Mehlwerkstatt regelmäßig Schlange stehen, der muss eigentlich nur einmal tief einatmen und schon verrät der Duft frisch gebackener Wickel die Antwort. Die dicken Hefeteigschnecken sind in dieser modernen Bäckerei seit Tag 1 der Renner – das war auch schon so, als die Mehlwerkstatt noch "Zeit für Brot" hieß. Unser Favorit bleibt der Walnuss-Wickel, aber auch die übrigen Sorten sind ein echter Schmackofatz. Das Beste: Auch für Veganer*innen gibt es Wickel im Angebot.

© Christin Otto

14
Himmel un Äd in Peters Brauhaus

Frei nach dem Motto "Hier ist Köln zu Hause" setzt die familienbetriebene Privatbrauerei Peters in ihrem Brauhaus mitten in der Kölner Altstadt auf kölsche Gastlichkeit und rheinische Spezialitäten. Manch eine*r behauptet, hier bekomme man das beste „Himmel un Äd“ der Stadt. Wer da direkt eine Übersetzung braucht: Dabei handelt es sich um gebratene Blutwurst mit Zwiebeln auf Kartoffelpüree und Apfelkompott. Empfehlenswert ist aber auch der "Rievkooche-Tag". Jeden Dienstagabend ab 17 Uhr gibt's leckeren Reibekuchen auf unterschiedlichste Art.

  • Peters Brauhaus Mühlengasse 1, 50667 Köln
  • Montag – Donnerstag: 11.30–23 Uhr, Freitag – Samstag: 11.30–0 Uhr, Sonntag: 11.30–21.30 Uhr
© Christin Otto

15
Döner-Tradition seit 1988 im Oruc Kebap

Der beste Döner der Stadt? Schenkt man den vielen Oruc-Fans Glauben, dann gibt es den im Zülpicher Viertel – an der Ecke zwischen Heinsberg- und Kyffhäuserstraße. Schon seit 1988 ist der türkische Imbiss Oruc Kebap dort beheimatet und serviert einen Döner, der vor allem durch seine frischen Zutaten und das selbstgebackene Brot überzeugt. Ein weiteres Plus sind ohne Frage die Öffnungszeiten am Wochenende: Bis 3 Uhr ist Oruc für euch da und nach so einer wilden Partynacht schmeckt der Anti-Kater-Döner gleich doppelt so gut.

© Christin Otto

16
Reibekuchen bei Zimmermann's

Reibekuchen – oder besser gesagt: Rievkooche – sind ein kölscher Klassiker. Nicht ohne Grund hat die Band Bläck Fööss ihnen sogar ein eigenes Liebeslied gewidmet: den "Rievkoochewalzer". Die "Kölner Götterspeise", die früher vor allem billiges Armeleuteessen war, steht inzwischen in fast jedem Brauhaus auf der Karte. In manchen wird sie täglich serviert, in anderen nur an bestimmten Wochentagen. Weil echte Kölner*innen ihre Rievkooche aber am liebsten frisch an der Bude essen, solltet ihr euch freitags auf den Weg zum Rewe an der Rhöndorfer Straße in Sülz machen. Dort serviert Zimmermann's Reibekuchen nämlich zwischen 11 und 17 Uhr frische ausgebackene und knusprige Reibekuchen – pur, mit Apfelmus oder Zuckerrübensirup.

© Christin Otto

17
Halver Hahn und Reibekuchen im Em Golde Kappes

"Wer uns nicht kennt, hat Köln verpennt", schreiben sich die Betreiber*innen des Em Golde Kappes in Nippes selbstbewusst auf ihre Fahnen. Seit 1913 gibt es die Kneipe schon – 2009 wurde sie von Früh übernommen, restauriert und wiedereröffnet. Der Charme einer traditionellen Kölschkneipe ging dabei zum Glück nicht verloren: rustikal, gediegen, mit viel Platz für Jung und Alt, um frischgezapftes Kölsch zu trinken. Dazu gibt es für alle Hungrigen deftige Brauhausküche. Besonders zu empfehlen ist der Halve Hahn, denn Früh's Holländer wird im eigenen Käsekeller gereift. Wer Käse am liebsten geschmolzen mag, sollte die hausgemachten Käsespätzle probieren. Jeden Montag ist außerdem Zeit für Reibekuchen – die gibt es zum Beispiel mit Apfelkompott oder Schwarzbrot und Butter, als "Kölsche Art" werden sie mit Tomaten und Käse überbacken. Auf saisonale Klassiker wie den Spargel im Frühling oder die Gans im Winter müsst ihr hier natürlich auch nicht verzichten.

© Christin Otto

18
Gulaschsuppe in der Puszta-Hütte

In der Puszta-Hütte an der Fleischmengergasse gibt es genau ein Gericht: Gulaschsuppe – und die genießt Kultstatus. Wahrscheinlich gibt es kaum ein anderes Restaurant, das es mit nur einer Speise auf der Karte bis zum eignen Wikipedia-Eintrag geschafft hat. Der Puszta-Hütte jedoch ist genau das gelungen. In mehreren TV-Shows war es schon zu sehen – das Lokal, in dem sich alles um Gulasch dreht. Das Rezept dazu soll Gründer Max Lippert von einer Bäuerin aus Ungarn haben, bei der er nach seiner Kriegsgefangenschaft Unterschlupf gefunden hatte. Der feurige Eintopf begeistert die Kölner*innen bis heute – was auch daran liegen könnte, dass es eine Kelle Soßen-Nachschlag umsonst dazu gibt. Und wer nicht genug vom Puszta-Hütten-Gulasch bekommt, kann sich auch ein paar Dosen für zu Hause mitnehmen.

© Christin Otto

19
Muscheln im Bier-Esel

Miesmuscheln nach Rheinischer Art bekommt man in Köln ab September in jedem guten Gasthaus – denn dann startet die Muschelsaison. Wer Muscheln allerdings nach alter Tradition genießen will, geht in Kölns ältestes Muschelhaus, den Bier-Esel in der Innenstadt. Serviert werden die Muscheln hier, wie es sich gehört, in der Schale – mal auf Rheinische Art, mal auf italienische oder spanische. Sage und schreibe 14 verschiedene Zubereitungsarten stehen zur Wahl. Sollte euch Seafood dann doch in Form von Fisch besser munden, dann bekommt ihr im Bieresel nicht nur das traditionelle Fischessen an Aschermittwoch geboten – Matjes, hausgebeizter Lachs und Fish'n'Chips sind fester Teil der Karte. Vegetarier*innen sollten die Käsespätzle probieren.

© Christin Otto

20
Gyros im Ferkulum – Mitternachtssnack an der Zülpicher

Ein echter Kult-Imbiss und für viele Anlaufstelle Nummer 1 nach einer feuchtfröhlichen Nacht in den Bars und Clubs der Zülpicher Straße: das Ferkulum. Beliebt ist der kleine Laden vor allem wegen seines Gyros', den es hier wahlweise gewickelt im Pita-Brot oder auch als üppiges Tellergericht mit Pommes, Tzaziki und Salat gibt. Deftig, fettig, lecker – und damit die perfekte Kater-Prophylaxe. Welches Tier hier am Spieß landet, ist übrigens auch schnell geklärt – schließlich ist der gesamte Imbiss mit Bildern von (natürlich glücklichen) Schweinen dekoriert. Die gute Nachricht für alle Nachtschwärmer*innen: Freitags und samstags hat das Ferkulum sogar bis 5 Uhr geöffnet.

© Christin Otto

21
Mutzenmandeln in der Bäckerei Zimmermann

Die 1885 gegründete Traditionsbäckerei Zimmermann ist eine echte Institution in Köln. In dem Familienunternehmen wird bis heute nach traditionellen Rezepten gebacken – ohne Konservierungsstoffe und Chemiekram. Ein echter Zimmermann-Klassiker, der weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt ist, ist das Rheinische Schwarzbrot. Doch nicht nur das: Hier bekommt ihr auch die vielleicht besten Mutzenmandeln der Stadt. Das süße Mürbeteig-Gebäck in der charakteristischen Mandel- oder Tropfenform wird gerne auch mal "Muuzemändelcher" oder "Nonnenfürzchen" genannt und gehört zu jeder Karnevalssession dazu. Traditionell wird es von Silvester bis Karneval vernascht. Wer nicht selber backen will, sollte also definitiv bei Zimmermann vorbeischauen.

Titelbild: © Tourismus NRW e.V. | Miss Gliss

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