11 Orte in der Südstadt, an denen ihr lecker lunchen könnt

Ihr seid um die Mittagszeit herum in der Südstadt unterwegs? Ihr Glücklichen! Die Südstadt hat nämlich kulinarisch so viel zu bieten, dass man sich zwischen all den leckeren Optionen nur schwer entscheiden kann. Gyros-Pita bei Jakob Gyros, leichte Küche in der Libelle oder doch lieber Pizza wie in Neapel bei Nennillo? Alles verdammt lecker. Aber auch an den Orten schmeckt es ganz fantastisch – Good Lunch!

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© Christin Otto Johann Schäfer – Brauhaus 2.0

Wem Brauhäuser eigentlich zu angestaubt und rustikal sind, dem beweist das Johann Schäfer, dass es auch anders geht. Modernes Industrie-Design statt Gelsenkirchener Barock, Gemütlichkeit ohne überflüssigen Kitsch – und kreative Küche, die kölsche Klassiker neu interpretiert. Die Rippchen und der Bauchspeck sind zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten werden mit hauseigener Tomatensauce serviert und selbst Veggies werden bei einer gute Auswahl an Jemös glücklich. Gekocht wird mit besten Zutaten: Gemüse und Fleisch stammen vom Bauern aus der Region – aus artgerechter Tierhaltung versteht sich. Saisonale Specials gehören da natürlich dazu, wie zum Beispiel die Spargel-Karte im Frühjahr. Als Durstlöscher zum Essen solltet ihr im Johann Schäfer übrigens kein Kölsch, sondern unbedingt das hauseigene Südstadt-Pils trinken, am Wochenende auch gerne schon vor Vier, denn dann gibt es im Schäfer köstliches Brauhaus-Frühstück mit Pancakes, grünem Shakshuka und vielem mehr.

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© Christin Otto Große Gyros-Liebe bei Jakob Gyros

Gyros mal anders – das gibt es bei Jakob Gyros, wenn ihr den "Grieche" bestellt. Statt der 0815-Nummer mit Tsatsiki setzt der Grieche nämlich auf Ketchup-Senf, dazu kommen Tomate, Zwiebeln, ein paar heiße Fritten und natürlich der Gyros – gemacht mit Schweinefleisch vom Metzger aus der Region – in die echt griechische und herrlich fluffige Pita. Eine Gyros-Pita, wie wir sie noch nie hatten. Zum Verlieben. Dazu empfehlen wir euch eine Portion Pommes Special. Die werden mit  "Metaxa Sauce" überbacken. Und "überbacken" ist da auch schon das richtige Stichwort, denn geschmacklich sind die Pommes mit der griechischen Weinbrand-Sauce zum Dahinschmelzen.

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© Alisa Welzel Rosticceria Massimo – klein, quirlig und lecker

Zuallererst: Wer im Massimo essen möchte, der sollte unbedingt vorher reservieren. Der kleine Italiener in der Südstadt hat nämlich gerade mal Platz für etwa 20 Leute und ist ziemlich beliebt. Das liegt vor allem am guten Essen, denn im Massimo gibt es Pasta, Pizza und Co. wie in Italien – und das in gemütlicher Wonzimmeratmosphäre. Da kann es schon mal passieren, dass es etwas lauter wird und man sich mit wildfremden Menschen an einer langen Tafel wiederfindet. Doch der kommunikative Kölner hat damit ja zum Glück kein Problem und genießt gerne einen quirligen und vor allem leckeren Abend. Das Massimo ist dafür jedenfalls der ideale Ort. Bei gutem Wetter stehen auch draußen ein paar Tische, an denen man sich bei Vitello Tonnato und Aperol Spritz dann wirklich fühlt wie in Bella Italia.

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© Nicola Dreksler Leichtes und leckeres Essen in der Libelle

Klein, aber fein und mit einer tollen Auswahl für Vegetarier und Veganer – das ist die Libelle in der Südstadt. Das kleine Lokal an der Darmstädter Straße serviert vor allem leichte Küche, darunter vorrangig persische und südeuropäisch inspirierte Küche. Auf der Karte findet ihr jede Menge leckere Salate, Falafel, Wraps, aber auch Fisch- und Fleischgerichte – und das zu fairen Preisen. Besonders schön sitzen könnt ihr hier im Sommer, denn dann schmeckt das Essen auf der hübschen kleinen Terrasse gleich doppelt gut.

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© Nicola Dreksler Pizza wie in Neapel in der Antica Pizzeria Nennillo

Wer auf neapolitanische Pizza – mit fluffig dickem Rand und dünnem Boden – steht, für den ist das Nennillo in der Südstadt der Place-to-be. Der kleine Laden am Severinswall arbeitet mit besten Zutaten und die kommen allesamt direkt aus Bella Italia, außer dem Gemüse natürlich – das kommt aus der Region, der Nachhaltigkeit zuliebe. Von einer klassischen Margherita bis hin zur üppig belegten Südstadt-Pizza mit Simmenthal, Rindfleisch und Rosmarin bekommt ihr hier verschiedenste Varianten. Veganer schwören natürlich auf die Quattro Vegani – eine Pizza mit Tomaten, roter Ofenpaprika, Baby-Artischocken, Baby-Mangold, Mandelparmesan und Cashew-Ricotta. Gebacken wird das Ganze bei über 500 Grad in einem eigens in Italien angefertigtem Ofen. Einfach nur lecker!

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© Nicola Dreksler Indonesisch schlemmen auf der Terrasse vom Daur Lang

Direkt am Volksgarten hat es vor Kurzem eine spannende Neueröffnung gegeben: Dort, wo früher das Volksmund war, serviert euch das Daur Lang jetzt leckere indonesische Küche. Auf der wechselnden Wochenkarte findet ihr leckere Kombis wie Gemüse und Jackfruit oder Erdnuss-Tofu, mal mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln – je nachdem, was die beiden Inhaber Kwok-Fai und Cassie sich für die Woche überlegt haben. Informieren könnt ihr euch jede Woche auf Instagram. Und auf der einladenden Terrasse schmecken die Gerichte gleich doppelt gut. Übrigens: Nicht nur super leckeres Essen, sondern auch nachhaltige Produkte von bambusliebe oder lokale Leckereien von Bringsl könnt ihr hier erstehen – denn das Daur Lang ist Restaurant und Shop zugleich.

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© Christin Otto Wie im Orient-Diner im Indian Curry Basmati House

Leckeres Curry, fluffiges Naan-Brot und fruchtiger Lassi: Im Indian Curry Basmati House könnt ihr für kleines Geld lecker indisch essen. Kaum ein Hauptgericht kostet hier mehr als zehn Euro, die Portionen sind üppig. Zudem gibt es wechselnde Tagesangebote. In Sachen Ambiente erinnert das Lokal an einen großen Diner – indisch gestylt.

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© Sophie Franz Nachhaltig schlemmen im frau mahér

Das frau mahér in der Südstadt war den meisten bisher unter dem Namen Wippn’bk bekannt. Seit der Neueröffnung ist alles anders: neuer Name, neue Einrichtung, neues Konzept – alles aus den Händen von Nadja Mahér und Thomas Wippenbeck, die das Restaurant auch bisher geführt haben. Das Motto lautet nun: nachhaltig, regional, bio. Gemüse und Milch kommen von Höfen im Umland, Tee und Kaffee sind biozertifiziert und exotische Früchte findet man in Zukunft weniger auf der Speisekarte. Die Preise wurden dafür leicht angepasst, vor allem Fisch und Fleisch können etwas teurer werden – dafür steigt aber auch die Qualität. Und bei gutem Wetter lassen sich die leckeren Gerichte auch bestens auf der Terrasse genießen.

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© Nicola Dreksler Leckere Röllchen im Mersin Tantuni

Das Mersin Tantuni ist ein kleiner unscheinbarer Imbiss in der Südstadt, der mit einer Besonderheit der türkischen Küche aufwartet: Tantuni. Das ist die lokale Spezialität in der Region Mersin – ein Gebiet an der Mittelmeerküste, gelegen zwischen den Provinzen Antalya und Adana. Was Tantuni sind? Rollen aus sogenanntem Yufka-Teig, die mit Fleisch – von Kalb oder Lamm – gefüllt werden. Das Besondere: Das Fleisch kommt nicht vom Dönerspieß oder Holzkohlegrill, es wird in winzig kleine Stücke geschnitten und in einer großen silbernen Pfanne unter ständigem Rühren gegart, sodass es am Ende beinahe hackfleischähnliche Konsistenz hat. Zusammen mit etwas frischem Gemüse landet es dann im türkischen Wrap. Wer mag, bekommt das Ganze auch als Sandwich-Variante. Solltet ihr unbedingt probieren!

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© Carissa Gan/Unsplash Italienischer Charme und fantastische Pizza im Caminetto

Für viele Kölner ist das Caminetto die beste Pizzeria der Stadt. Zumindest im Süden Kölns gibt es wenige Pizzen, die so gut schmecken. Deswegen ist es im Caminetto auch immer gerammelt voll. Dazu ist es hektisch und laut, aber gerade das macht den italienischen Charme aus. Wenn man bei schönem Wetter einen Platz im Außenbereich bekommt, dann ist das wie ein Jackpot. Während das Nachbarrestaurant Pane e Vino sich auf hausgemachte Pasta konzentriert, sind es im Caminetto die Pizzen. Und wer die am liebsten auf der heimischen Couch verputzt, der kann auch einfach bei Caminetto anrufen und zum Abholen bestellen.

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© Sweet Sushi Extreme-Rollen und warme Speisen bei Sweet Sushi

Sushi-Fans haben wahrscheinlich aufgeatmet, als das Sweet Sushi eine zweite Filiale in der Südstadt eröffnet hat. Das beliebte Sushi hat nämlich dafür gesorgt, dass der ursprüngliche Laden in der Innenstadt regelmäßig überfüllt war. Nun gibt es das sweete Sushi glücklicherweise an zwei Standorten in Köln. Die Zutaten sind frisch, hochwertig und stammen von lokalen und internationalen Lieferanten. Auch ausgewählte saisonale Zutaten werden in die Sushi-Kreationen eingebunden. Absoluter Renner sind die Sushi Extreme-Rollen und die Crunchy Rolls – weil sie jede Menge Zutaten kreativ vereinen und einfach super lecker sind. Wem nicht nach kalter Küche ist, der bekommt im Sweet Sushi übrigens auch jede Menge warme Gerichte, darunter die beliebten Ramen. Wie wär's also mal mit einer Edo Chicken Ramen oder einer Crispy Duck Ramen? Doch lieber Pho? Auch kein Problem – die gibt es nämlich genauso wie diverse Wok-Gerichte und Donburi.

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