11 Menschen, die uns 2021 begeistert haben

Das Jahr 2021 wird sicher nicht als unser Lieblingsjahr in die Geschichtsbücher eingehen – dafür war es von zu viel Lockdown, Ausgangssperre, roten Warn-Apps, sinkenden und wieder steigenden Corona-Zahlen geprägt. Umso beeindruckender fanden wir dieses Jahr die Kölner*innen, die sich nicht unterkriegen lassen haben: Die auch in diesen Zeiten unterhaltsam und witzig, engagiert und mutig, intelligent und empathisch geblieben sind. Auf die ein oder andere Weise haben uns diese 11 Menschen das ganze Jahr über begeistert – und deswegen stellen wir sie euch zum Jahresende nochmal vor.

1. Irina Schlauch

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Die erste Princess Charming – und die erste lesbische Datingshow weltweit – ging dieses Jahr an den Start. Nachdem wir unser Herz schon an den ehemaligen Wahlkölner und Prince Charming Nicolas Puschmann verlieren durften, sind nun endlich auch die Frauen an der Reihe. Mit Irina Schlauch hat es wieder eine Wahl-Kölnerin auf den Prinz*essinenthron geschafft und uns zusammen mit tollen Kandidat*innen gezeigt, wie offen, liebevoll und dennoch unterhaltsam Dating-Formate sein können. Dafür gab’s den Fernsehpreis – und natürlich eine Erwähnung in unserem Jahresrückblick. 

2. Karl Lauterbach

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Fundierte Aussagen, sichere Quellen und echte Verlässlichkeit – davon konnten wir in den letzten zwei Jahren Corona-Pandemie eine ganze Menge gebrauchen. Und meistens haben wir uns dafür an Dauer-Talkshow-Gast und Lieblingskölner Karl Lauterbach gewandt. Im Dezember gab’s für ihn die Belohnung: Olaf Scholz hat "Köln Kalle" zum Gesundheitsminister ernannt – laut Scholz geschah das auch auf Wunsch der Bevölkerung. Mit seiner Sachlichkeit, aber immer auch mit einer Prise Humor, hat Karl Lauterbach uns dieses Jahr begeistert – und wir hoffen sehr, dass er nächstes Jahr auch nicht damit aufhört. 

3. Carolin Kebekus

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Carolin Kebekus begeistert uns Kölner*innen eigentlich immer – mit ihrem unverkennbaren Humor, ihrer Schlagfertigkeit, ihrer Liebe zu Köln und zum Karneval. Dieses Jahr hat sie besonders viele Projekte aus dem Hut gezaubert: Wir haben mit ihr auf Amazon bei "LOL" gelacht, im Dezember hat sie ihr Christmas Special auf Netflix veröffentlicht und für 2022 wartet schon der nächste Geniestreich: ein Open-Air-Festival nur mit weiblichen Künstlerinnen. Nachdem Festivals wie Rock am Ring 2021 mal wieder für ihr männerlastiges Line-Up gerügt wurden, hat Kebekus sich spontan ihre feministische Variante ausgedacht: "Ring am Rock". Nebenbei rechnet sie auch in ihrem neuen Buch "Es kann nur eine geben" mit dem Patriarchat ab. We like! 

4. Hans Mörtter

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Hans Mörtter ist seit 1987 Pfarrer der Lutherkirche in der Südstadt – und auch, wer sich selten beim Gottesdienst blicken lässt, wird von diesem Mann in Köln so einiges mitbekommen. Auf YouTube und Instagram meldet er sich jede Woche mit seinem "Wort zum Sonntag" und unterstützte dabei zum Beispiel die Straßengestaltungsprojekte am Eifelwall, als das Ordnungsamt im Herbst in seiner Spontan-Aktion die Verschönerung der Straße abtransportieren ließ. Vor Kurzem hat er außerdem – zum 15. Mal in Folge – gemeinsam mit dem Team der Lutherkirche Geschenke für bedürftige Kinder gesammelt und damit 548 Kinderwünsche erfüllt. 

5. Emily Miller

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Emily Miller ist eigentlich Jungunternehmerin aus Köln – mit ihrem Start-up "Milux" verkauft sie Handyhüllen- und ketten. Wer Emily auf Instagram verfolgt, wird dieses Jahr aber vor allem von ihrem Engagement begeistert gewesen sein. Nach der Flutkatastrophe in der Eifel war Emily sofort zur Stelle und organisierte Helfertrupps: Mit einem Reisebus brachte sie freiwillige Helfer*innen von A nach B und packte wochenlang selbst mit an. Auch jetzt noch kümmert sie sich um die Opfer der Flut und sammelt Geschenke für die Menschen, die ihr Haus und ihren Besitz verloren haben – und macht medienwirksam darauf aufmerksam, dass diese Menschen auch jetzt noch viel Unterstützung brauchen, um die Folgen der Flutkatastrophe zu bewältigen.

6. Giulia Becker

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Was mussten wir dieses Jahr mal wieder unverhältnismäßig oft? Richtig: Drinbleiben. Wir hatten also Zeit genug für den nicht mehr ganz so neuen, aber immer noch beliebten Podcast "Drinnies" – von Giulia Becker und Chris Sommer. Da unterhält uns Giulia nämlich bestens, wenn sie nicht gerade funny Tweets ins Universum schickt, Bücher schreibt oder an witzigen Serien arbeitet.

7. Jasmina Kuhnke

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Vielleicht kennt ihr Jasmina als "Quattromilf" – unter dem Namen ist sie nämlich auf Instagram und Twitter unterwegs. Dieses Jahr hat die Autorin ihren Debütroman „Schwarzes Herz“ veröffentlicht, in dem sie (mal wieder) eindrucksvoll auf rassistische Strukturen in Deutschland hinweist. Auch auf der Frankfurter Buchmesse sollte sie daraus lesen: Ihren Auftritt sagte sie wegen der Präsenz eines rechten Verlags aber kurzfristig ab. Die Folge: Einige Autor*innen zogen nach und die Buchmesse musste sich mit starker Kritik auseinandersetzen. Wir sind beeindruckt von Jasminas Unermüdlichkeit – und von ihrer sprudelnden Kreativität.

8. Anne Brorhilker

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Wem der Name Anne Brorhilker noch nichts sagt, sollte jetzt die Ohren spitzen: Die Kölner Oberstaatsanwältin steht als einzige Deutsche auf der "Bloomberg50"-Liste der einflussreichsten Personen weltweit – da landete dieses Jahr übrigens auch Britney Spears. Anne Brorhilker wurde 2021 durch ihre Ermittlungen zum "Cum-Ex-Skandal" einer großen Öffentlichkeit bekannt. Durch ihre jahrelange Arbeit war sie maßgeblich an der Aufklärung des Milliarden-Steuerskandals beteiligt und gehört eindeutig zu den Namen, die ihr euch ab sofort merken solltet.

9. Yasmine M'Barek

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Die Kölner Journalistin Yasmine M’Barek war aus der Medienwelt 2021 nicht wegzudenken. Egal ob in der Presseschau, im Talk-Sessel bei Lanz, in Podcasts und auf Instagram oder in durchdachten Kolumnen – die junge Journalistin, die inzwischen mindestens genauso oft in Berlin wie in Köln anzutreffen ist, hat einiges zu sagen und überrascht ihre Diskussionspartner*innen oft mit frischen, intelligenten Beobachtungen. Zum Ende des Jahres hat sie dann auch noch ihre erste Buchveröffentlichung angekündigt: "Radikale Kompromisse". Wer gerne mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht, für die*den geht 2021 kein Weg an Yasmine M’Barek vorbei.

10. Jens Ponke, Guido Bungart und Florian Jacke

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Wenn drei Menschen sich gemeinsam eine Aufgabe teilen, dann teilen sie sich bei uns auch einen Platz auf der Liste: Jens, Guido und Florian leiten gemeinsam die Wohngemeinschaft an der Richard-Wagner-Straße. Wie für viele Gastronom*innen und Unternehmer*innen der Stadt war es für sie kein leichtes Jahr – sie überraschten uns aber immer wieder mit neuen Ideen. Im Sommer durften wir auf der frischrenovierten Terrasse Platz nehmen und Tacos schnabulieren, zu Lockdown-Zeiten hat sich das Team eine dramaturgische Schnitzeljagd durchs Belgische Viertel ausgedacht, zur Weihnachtszeit wurde das eigene WG-Büdchen mit Glühwein aufgebaut und seit Kurzem sind Teile der Räumlichkeiten auch noch zu einem Impfzentrum umfunktioniert worden. Vor so viel Tatendrang ziehen wir gerne den Hut.

11. Nyke Slawik

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Im gleichen Wahlkreis wie Karl Lauterbach ging dieses Jahr Nyke Slawik bei der Bundestagswahl an den Start – allerdings für die Grünen. Die 27-Jährige ist schon seit 2009 bei der Grünen Jugend aktiv, jetzt folgte der Einzug in den Bundestag. Besonders schön: Mit ihr und Tessa Ganserer sitzen seit diesem Jahr erstmals zwei Transfrauen im Bundestag – beide von den Grünen. Und mit Nyke sitzt dort nun auch eine Stimme mehr für die Interessen der Menschen in Leverkusen und Köln-Mülheim.

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