11 Dinge in Köln, die ihr an einem Sonntag im Mai machen könnt

Alles neu macht der Mai? Eines bleibt auf jeden Fall: das Vergnügen. Das wollen wir nämlich auch in diesem Monat auskosten, auch und vor allem am Sonntag. Kurz vor dem Start in die neue Woche lassen wir es uns noch mal richtig gut gehen, gönnen uns was Leckeres und genießen die Zeit draußen. Seid ihr dabei? Hier kommen 11 Dinge in Köln, die ihr an einem Sonntag im Mai machen könnt:

1

© Christin Otto Dicke Wickel & leckere Kuchen in der Mehlwerkstatt

Leckere Brote und Brötchen, mal hell, mal dunkel, mal mit Körnern und Nüssen, mal ohne – all das gibt es in der Mehlwerkstatt in Ehrenfeld. Bekannt ist die Bäckerei, die früher zu "Zeit für Brot" gehörte, aber vor allem für ihre dicken Zimtschnecken – ähm: Wickel. So heißen die Schnecken jetzt nämlich. Doch Name hin oder her – fest steht, dass diese aus Hefeteig gemachten Sünden einfach zu jeder Tageszeit gehen. Geschmacklich hat es uns vor alle die mit Ahornsirup und Walnuss angetan. Ja, sogar eine vegane Schnecke gibt es. Lecker sind aber auch die Blechkuchen – der Carrot Cake beispielsweise bringt nicht nur süßes Frosting mit, sondern auch noch Körner für den Crunch. Wer etwas Herzhaftes sucht, der wird natürlich auch fündig. Wir empfehlen in diesem Fall die Stullen – die gibt es für Veganer*innen, Vegetarier*innen und Fleischesser*innen.

2

© Christin Otto Eine große Runde am Decksteiner Weiher

Für eine große Tour um den Decksteiner Weiher müsst ihr gar nicht weit rausfahren – starten könnt ihr in Sülz und lauft einfach immer Richtung Grün. Rund um den Decksteiner Weiher erstreckt sich dann ein ausgedehnter Wanderweg, auf dem ihr knapp 10 Kilometer zurücklegen und jede Menge Natur genießen könnt. Dabei fühlt man sich schon wie mitten auf dem Land, dabei liegt der Weiher nicht weit von der viel befahrenen Militärringstraße entfernt.

3

© Christin Otto Von Drink zu Drink spazieren im Stadtwald

Ein Spaziergang im Stadtwald ist immer eine gute Idee. Noch vergnügter wird das Ganze, wenn ihr euren Ausflug mit ein paar kulinarischen Zwischenstopps verbindet. Am Kahnweiher am Leonardo Royal Hotel gibt es mit dem Royal Club Cologne den ersten Ort für leckere Drinks und Snacks to go – neuerdings gehört sogar hauseigenes Eis zum Angebot. Ein Stück weiter am Adenauer Weiher wartet mit dem Club Astoria dann auch schon die nächste Wegzehrung auf euch. Dort gibt es neben süffigen Drinks wie Aperol Spritz und Kölsch und deftige Grundlagen wie Reibekuchen.

4

© Christin Otto Maritimes Flair am Mülheimer Hafen

So ganz ohne Meer in Reichweite kann man die Kölner*innen wohl getrost als echte Landratten bezeichnen. Wer trotzdem Hafenluft schnuppern will, dem empfehlen wir einen Abstecher nach Mülheim. Unter der Katzenbuckelbrücke liegt ganz idyllisch der Mülheimer Hafen mit seinen Bötchen. Auf die Landzunge verirren sich nicht allzu viele Menschen, sodass man hier alleine oder zu zweit – vielleicht ja auch bei einem Date – ein paar ruhige Momente verbringen kann. Wenn euch der Hunger überkommt, dann sind das Anker 7 und das Café Rheinspaziert nicht weit. Und wenn ihr dann über die Katzenbuckelbrücke lauft, gibt's Domblick inklusive.

5

© Heimisch Kaffeepause auf der Schäl Sick im Café Heimisch

Leckeren Kaffee bekommt ihr nicht nur linksrheinisch, sondern auch auf der Schäl Sick. Wer in Deutz auf der Suche nach einem guten Cappuccino, leckerem Frühstück oder kleinen Naschereien ist, dem empfehlen wir das Heimisch. Inhaberin Gianna legt Wert auf hochwertige Produkte aus der Region. Ihre Fairtrade-Bohnen bezieht sie von Van Dyck, die Milch kommt vom Hielscher Hof aus Witzhelden und die Eier stammen vom Hof Alpermühle. Wer gerne lange schläft, aber dennoch nicht auf Frühstück verzichten will, für den ist das Heimisch übrigens ein Sechser im Lotto. Die verschiedenen Frühstücksbrettchen gibt es nämlich zu jeder Zeit – und von herzhaft bis süß, von vegan bis käselastig ist hier für jeden etwas dabei. Arbeiten kann man im Heimisch übrigens auch super – denn es gibt nicht nur WLAN, im Hochsommer wird auch die Klimaanlage angeschmissen. Während des Locckdowns bekommt ihr die Heimisch-Leckereien auch to go.

6

© Christin Otto Bestes Eis und köstliche Sorbets in der Bar Schmitz

Für viele Kölner*innen ist es die unangefochtene Nummer 1 in Sachen Eisgenuss: die Bar Schmitz an der Aachener Straße. Kaum lässt sich die Sonne blicken, bildet sich hier eine riesige Schlange. Kein Wunder: Die Eissorten sind einfach zum Dahinschmelzen. Von Lemon-Cheesecake über Mohn und Pistazie bis hin zu Noisette und Fleur de Sel – man möchte sie einfach alle haben. Beliebt ist die Bar Schmitz übrigens auch, weil es viele richtig leckere Sorbets gibt, sodass auch Veganer*innen auf ihre Kosten kommen.

7

© Christin Otto Auf Entdeckungstour im Rheinpark

Zwischen der Deutzer Messe und dem Mülheimer Hafen liegt der Rheinpark und verzaubert die Kölner*innen mit Natur pur. Wie der Name es schon vermuten lässt, liegt er entlang des Rheinufers und bietet einen prächtigen Blick auf den Kölner Dom, den man hier aus der Ferne anschmachten kann. Wer sich über die Schienen wundert, die überall liegen: Im Rheinpark fährt tatsächlich eine Kleinbahn regelmäßig ihre Runden, die 1957 zur Bundesgartenschau errichtet wurde. Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die von der Gartenschau übrig geblieben sind. Skulpturen, ältere Gebäude oder Wasseranlagen zieren die Wege des riesigen Stadtparks. Für Kinder gibt es einen großen Abenteuerspielplatz und der Skatepark lockt ebenfalls viele Besucher*innen an.

8

© Christin Otto Tiere beobachten im Wildpark Dünnwald

Wildschweine, Mufflons und Hirsche begegnen euch im Wildpark Dünnwald. Doch damit nicht genug: Absolute Attraktion sind die Wisente – eine Wildrindart, die in freier Natur in Deutschland ausgestorben ist. Der Legende nach hatte der Kölner Zoo die Wisente in den 70er auf Erholungsurlaub geschickt. Also fuhren sie mit der KVB bis zum Dünnwalder Wildpark und kamen – weil es ihnen so gut gefiel – einfach nie zurück. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, sei mal dahingestellt, fest steht aber: Die Tiere werden in Dünnwald in großen Gehegen naturnah und artgerecht gehalten. Von der Aussichtskanzel aus habt ihr sogar die Möglichkeit, sie ohne störenden Zaun zu beobachten. Am Wochenende kann es schon mal richtig voll werden. Wer Ruhe sucht, wird rund um den Wildpark fündig – auch dort gibt es viel zu entdecken. Naturschutzgebiete, Seen und die größte zusammenhängende Waldfläche auf Kölner Boden laden zum entdecken und zu Touren in der Natur ein.

9

© Christin Otto Einen Ausflug zum Gertrudenhof in Hürth machen

Den Beinamen "Erlebnisbauernhof" hat sich der Gertrudenhof in Hürth wahrlich verdient. Hier könnt ihr nämlich nicht nur regional einkaufen, sondern auch jede Menge putzige Tierchen treffen – und das sogar im Lockdown. Der Hofladen darf nämlich weiterhin öffnen und lockt im Frühling mit saisonalen Leckereien wie Spargel, Rhabarber und Bärlauch.  Auf über 1000 Quadratmeternn Verkaufsfläche findet ihr natürlich auch noch viele andere regionale Produkte. Auch frische Tulpen bekommt ihr hier. Den Gnadenhof-Streichelzoo könnt ihr ebenfalls weiterhin besuchen – in diesem Fall braucht ihr allerdings ein Ticket.

10

© Christin Otto Dorf-Feeling auf der Zündorfer Groov

Auch der Kölner Süden hat so einige tolle Orte in petto – die Zündorfer Groov zum Beispiel. Vom linksrheinischen Weiß könnt ihr mit der Krokodils-Fähre übersetzen. Das dauert zwar nur ein paar Minuten, ist aber ein großer Spaß. Sollte die Fähre gerade in der Winterpause sein (November bis Februar), gelangt ihr auch mit der KVB-Linie 7 bis nach Zündorf. Auf der Freizeitinsel Groov warten rund um den Marktplatz pittoreske Gasthäuser auf euch, deren Terrassen bei schönem Wetter perfekt sind für ein entspanntes Kölsch. Auch der ein oder andere Strandkorb lädt zum Entspannen ein. Im Lockdown ist die Gastro zwar geschlossen, aber für einen kleinen Spaziergang ist die Gegend trotzdem toll. Wer hier durch die Straßen flaniert, könnte wirklich meinen, er sei in einem kleinen Dorf gestrandet, fernab der Großstadt. Urlaubsfeeling gibt es auf der Groov auch direkt am Rhein, der hier sogar mit Strand aufwartet.

11

© Wallczka Leckere Mezze und mehr im Wallczka

Das Wallczka in Ehrenfeld hat sich innerhalb kürzester Zeit zur echten Institution im Veedel gemausert. Das liegt nicht nur am stylishen Ambiente, sondern vor allem am tollen Service und leckeren Essen. Morgens gibt's neben Rührei, Joghurt, Wurst- und Käseplatten auch internationale Leckereien wie Shakshuka, mittags verwöhnt das Wallczka seine Gäste unter der Woche mit einem ausgezeichneten Mittagstisch, nachmittags gibt's Tartes und Teilchen und abends werden leckere Mezze serviert, die sowohl Fleisch-Liebhaber als auch Veggies glücklich machen. Das Beste: Dank Terrasse könnt ihr hier im Sommer die Ehrenfelder Abendsonne genießen und das Treiben auf der Subbelrather Straße beobachten.

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