11 Orte in Köln, an denen ihr leckeres Ceviche essen könnt

In Südamerika ist das peruanische Fischgericht Ceviche längst ein Klassiker. Aber auch bei uns erfreut sich der rohe Fisch, der in einem Sud aus Limettensaft gegart wird, wachsender Beliebtheit. Kein Wunder – ist es gut gemacht, schmeckt das Ganze leicht, frisch und richtig lecker. Falls ihr gerne Fisch esst, Ceviche aber noch nie probiert habt, dann wird es höchste Zeit, diesen Schmackofatz auf euren Speiseplan zu setzen. Wir verraten euch, wo in Köln ihr das peruanische Nationalgericht essen könnt – und präsentieren euch zwei Adressen, die den Klassiker sogar als vegane Variante servieren.

© Christin Otto

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Flor y Canela – Peru von seiner leckersten Seite

Das Flor y Canela – ein von außen unscheinbares, aber von innen modernes Restaurant in der Südstadt – versprüht nicht nur stilvolle Gemütlichkeit, es präsentiert Peru auch von seiner leckersten Seite. Schon bei den Getränken könnt ihr euch die geballte Ladung Peru-Feeling gönnen. Dafür bestellt ihr einfach einen Pisco Sour oder – wer lieber ohne Alkohol anstößt – den hausgemachten Chicha Morada auf Basis von lila Mais. Absolutes Must-Try ist das Ceviche. Der Fisch ist wunderbar frisch und zart und wird von einer Mischung aus Limettensaft, Gewürzen und andere Zutaten – der sogenannten Tigermilch – umhüllt. Echtes Comfort Food! Auch die anderen Klassiker wie das Lomo Saltado mit Rind, Kirschtomaten und Huancaina-Sauce oder das Escabeche de Pescado – Fisch des Tages in einer leicht scharfen Ají-Amarillo-Sauce – sind richtig lecker. Eine echte Empfehlung!

© Christin Otto

2
Peruanische Küche vom Feinsten bei Tigermilch Kitchen

Für Fans der peruanischen Küche ist das Tigermilch im Belgischen Viertel ein absolutes Muss. Schließlich gibt es hier nicht nur erstklassiges Ceviche in verschiedenen Variationen (auch vegan) und süffigen Pisco Sour, sondern auch viele weitere kreative Gerichte aus der Küche Perus. Dass die Portionen im Tigermilch klein gehalten sind, ist Absicht. So könnt ihr mehrere Speisen probieren – und natürlich auch mit den Freund*innen am Tisch teilen. Empfohlen werden etwa drei Sharing-Gerichte pro Person, wobei auch zwei Tellerchen durchaus satt und vor allem glücklich machen können.

© Wolfgang Schiffbauer

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Peruanische und spanische Tapas im a comer

Peruanische und spanische Tapas gibt's seit Neuestem im a comer an der Einheitstraße in Nippes. Von Ceviche über Zitronen-Hähnchen bis hin zu Maniok-Fritten, Tortilla und Datteln im Speckmantel findet ihr hier zahlreiche leckere Kleinigkeiten, die sich wunderbar kombinieren und teilen lassen. Außerdem setzt der Nachfolger des Einheit 15 auf ein kulinarisches Angebot, das es hier auch schon vorher gab: Flammkuchen. Kein Wunder also, dass sich das a comer selbst als eine Fusion aus lateinamerikanischer und europäischer Küche beschreibt. Zwischen Dienstag und Freitag könnt ihr mittags jeweils von 12 bis 15 Uhr zum Lunchen vorbeikommen, außerdem wird jeden zweiten Sonntag von 10 bis 15 Uhr gebruncht.

© Sabor Latino

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Sabor Latino – lateinamerikanische Resto-Bar in Kalk

Als Resto-Bar bezeichnet man einen Mix aus Restaurant und Bar – und genau das ist das Sabor Latino. Nachdem das Lokal seine Räume in der Innenstadt aufgegeben hat, hat es im Sommer 2022 endlich eine neue Heimat in Kalk gefunden und bringt ein Stück Lateinamerika nach Köln. An der Kalk-Mülheimer-Straße könnt ihr endlich wieder Ceviche, Lomo Saltado und Co. genießen.

© Christin Otto

5
Miguelitos – peruanische Küche in der Innenstadt

Obwohl das Miguelitos in der Innenstadt optisch eher klein und unscheinbar daherkommt, ist es für Fans der peruanischen Küche ein echtes Highlight. Der kleine Imbiss serviert Ceviche, Lomo Saltado und weitere Klassiker aus Peru – und das so authentisch zubereitet, dass man sich fast ein bisschen fühlt wie in einem kleinen Restaurant in Lima. Ein echter Geheimtipp, der Urlaubsfeeling mitten in der Kölner City verspricht!

© Christin Otto

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Köstlichkeiten aus aller Welt im Trapas

Tapas auf Reisen? Daraus werden dann einfach Trapas – und genau die gibt es im gleichnamigen Restaurant an der Lindenstraße. Dort werden kulinarische Einflüsse aus aller Welt vereint und in praktischen Sharing-Portionen serviert. Gemeinsam könnt ihr euch dann durch alle Herren Länder schlemmen: Ceviche oder Maniok-Pommes aus Peru, Tajine aus Marokko, Bulgogi aus Korea oder saftige Ribs im USA-Style finden sich auf der (Land-)Karte. Ergänzt wird das Ganze durch saisonale Specials, freundlichen Service und stylishes Ambiente. Wenn's kalt wird, sitzt ihr dank Wärmelampen draußen immer noch gemütlich. Zu empfehlen sind übrigens auch die Drinks, vor allem der Portwein Tonic. Wer auf Alkohol verzichtet, kann alkoholfreien Aperol Spritz oder den Trapas Mule bestellen.

© Christin Otto

7
Eine Reise nach Südamerika im El Inca

Seit mehr als 25 Jahren gibt es das südamerikanische Restaurant El Inca in der Nähe des Rathenauplatzes nun schon. Wer hier ins Souterrain hinabsteigt, taucht ab in eine andere Welt – nicht nur kulinarisch, sondern auch in Sachen Ambiente. In dem urigen Kellergewölbe wimmelt es nur so vor folkloristischer Deko. Auf der Karte finden sich vor allem peruanische und kolumbianische Gerichte: Ceviche, Salat mit Palmenherzen, gegrillte Rinderherzspieße mit Yuca, Dorade, aber auch Tortillas, Nachos, Chili con Carne und Burritos gibt es. Letztere bekommt ihr hier nicht nur mit Fleisch, sondern auch als Veggie-Variante mit Palmenherzen. Spannend! 

© Carolin Franz

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Los Carnales – Taco-Paradies am Rheinauhafen

Vom Foodtruck zum eigenen Restaurant – genau dieser Sprung ist Los Carnales gelungen. Zu finden ist die Taco-Gang jetzt am Rheinauhafen, wo sie dem ehemaligen Lunch-Spot The Hub einen neuen Anstrich verpasst hat: mit strahlenden Farben, Lichterketten, Pflanzen und vielen bunten Wänden. Zu den drei bekannten veganen Taco-Kreationen – "Soja al Pastor" mit Sojaschnetzel, "Tinga Vegana" mit würzigem Räuchertofu und "Camote" mit Süßkartoffel und Bohnenmus – gesellt sich ein neues Highlight mit Kaktusstreifen und Limette. Fleisch-Fans dürfen sich auf Kreationen mit gegrilltem Schweinefleisch, Steak oder gegrillter Rinderzunge freuen. Neben Tacos und Quesadillas gibt es nun auch ein paar neue Vorspeisen. Unser Tipp: Probiert unbedingt das vegane Ceviche aus Austernpilzen!

© Christin Otto

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Tacos wie in Kalifornien bei Dos Pedros

Dass die Tacos von Dos Pedros gut sein sollen, hat sich hier und da schon rumgesprochen. Dass sie so authentisch nach Urlaub schmecken, dürfte manch eine*n dann aber doch überraschen. Wer weiß, dass Pedro gebürtiger Mexikaner und in San Diego aufgewachsen ist, den wundert es dann aber wohl doch nicht, dass er erstklassiges Ceviche zaubert und es auf knusprigen Tortillas mit selbst gemachter Salsa reicht. Nicht weniger köstlich ist Pedros zweite Taco-Kombi: Kartoffel Tacos – mit frittiertem Kartoffelstampf, Kohl, Pico de gallo, Käse, Sahne und Salsa. Probieren könnt ihr die leckeren Tacos in der Suderman Bar im Agnesviertel – dort ist Pedro immer dienstags, donnerstags und freitags ab 18 Uhr.

© Christin Otto

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Moderne Fusion-Küche bei L'Asiatico

Moderne Fusion-Küche, bei der asiatische Gerichte auf Einflüsse aus Mexiko, Japan, Italien und China treffen, könnt ihr euch im L'Asiatico in Sülz gönnen. Das Restaurant verwöhnt euch mit kreativen Gerichten, bei denen Burritos plötzlich auf Reis und Udon-Nudeln auf Carbonara treffen. Auch Klassiker wie Bowls, Ramen, Sushi und Ceviche erfahren hier eine kreative Neuinterpretation.

© Christin Otto

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Fancy Drinks und Seafood in der Crevette Rosé

Wer in Ehrenfeld richtig edle Drinks in chicem Ambiente trinken will, sollte das Crevette Rosé an der Venloer Straße ansteuern. Dass aus der ehemaligen Bar Zwei nun ein neuer Laden geworden ist, hat vor allem einen Grund: Inhaber Tobias, der auch die Barracuda Bar und die Forelle Blau im Belgischen Viertel schmeißt, hat sich Verstärkung in der Küche an Bord geholt. Seitdem bekommt ihr dort nicht nur feine Drinks wie den Raspberry Thyme Smash, sondern auch Austern, Crevetten, Seafood-Platten, Ceviche und weniger maritime Leckerbissen wie Steak frites. Klingt vielleicht etwas abgehoben, aber keine Sorge – das Crevette Rosé kann auch low key. Ein Gin Tonic oder ein Kölsch werden euch hier ebenfalls serviert.

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