21 Eisdielen in Köln, in denen ihr richtig leckeres Eis bekommt

Kaum sind die Temperaturen im zweistelligen Bereich, schon ist es wieder soweit: Vor Kölns Eisdielen bilden sich lange Schlangen. Angesichts der Sonne finden auch wir, dass es an der Zeit ist, die Eissaison einzuläuten und auszukosten. Also: Auf die Waffel, fertig, los!

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© Christin Otto Bestes Eis und köstliche Sorbets in der Bar Schmitz

Für viele Kölner ist es die unangefochtene Nummer 1 in Sachen Eisgenuss: die Bar Schmitz an der Aachener Straße. Kaum lässt sich die Sonne blicken, bildet sich hier eine riesige Schlange. Kein Wunder: Die Eissorten sind einfach zum Dahinschmelzen. Von Lemon-Cheesecake, Mohn und Pistazie bis hin zu Noisette und Fleur de Sel – man möchte sie einfach alle haben. Beliebt ist die Bar Schmitz übrigens auch, weil es viele richtig leckere Sorbets gibt, sodass auch Veganer auf ihre Kosten kommen. Und keine Sorge: Auch im Winter bleibt die Eistheke geöffnet. Eure Kügelchen könnt ihr dann entweder am Tisch bestellen und essen oder – die Variante für Hartgesottenen – ist esst es trotz eisiger Temperaturen draußen.

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© Christin Otto Eis und heiße Waffeln bei der Eisdielerin

Für viele Ehrenfelder ist es der Eisliebling im Veedel: die Eisdielerin an der Venloer Straße. Hier bekommt ihr immer wieder neue außergewöhnliche Sorten – Lavendel- oder Lemon-Cheesecake-Eis zum Beispiel. Für Veganer gibt es zudem verschiedene Sorbets. Produziert werden die Eissorten allesamt im hauseigenen Eislabor – mit hochwertigen Zutaten, die möglichst aus der Region stammen. Und weil es im Herbst und Winter manch einem zu kalt ist für ausgiebigen Eisgenuss, gibt es bei der Eisdielerin auch Kuchen, leckere heiße Waffeln in süß oder herzhaft und hausgemachten Glühwein.

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© Pixabay Das Gelatissimo ist jetzt Der Eismacher

Erst Gelatissimo, jetzt "Der Eismacher": Einige Südstädter hatten befürchtet, dass die beliebte Eisdiele an der Severinstraße plötzlich in neuer Hand sein könnte. Doch keine Sorge: Geändert hat sich mit dem Start der Eissaison 2018 nur der Name. Der Besitzer hat das Franchise verlassen, macht sein Eis aber weiter mit viel Liebe selbst. Bis zu 100 verschiedene Sorten pro Saison sind es – darunter ausgefallene Kreationen mit Giotto, Quark-Honig-Walnuss und viele mehr.

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© Christin Otto Keiserlich: Eis aus besten Zutaten

Die Sülzer Eismanufaktur von Keiserlich wirkt recht clean, dennoch wird hier alles von Hand gemacht. Gearbeitet wird mit Zutaten aus kontrollierter Landwirtschaft, frischer Milch und frischem Obst – möglichst alles aus der Region. Das Ergebnis sind ausgefallene Sorten wie Zitrone-Basilikum, Himbeer-Cheesecake oder Milchreis. Neben der Sülzer Filiale hat Keiserlich einen zweiten Laden in Junkersdorf und inzwischen sogar einen dritten am Neusser Platz im Agnesviertel.

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© Christin Otto In den Eishimmel schaukeln im Eisfeld

Ob nun mit Blick auf die bunte Streetart an den Ehrenfelder Bahnbögen oder drinnen auf einer der Schaukeln im Laden: Im Eisfeld lässt es sich wunderbar kühle Kugeln schlecken. Manch einer schwört sogar, dass es hier das beste Pistazieneis der Stadt gibt. Allerdings ist das im Eisfeld auch etwas teurer als die übrigen Sorten – weil Pistazien im Einkauf viel kosten. Macht aber nix, denn der herrliche Geschmack entschädigt für einiges. Schoko-Fans sollten im Übrigen unbedingt die Eisschokolade probieren – die ist nämlich echt der Renner!

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© Stephan Valentin | Unsplash Pistazieneis in der Gelateria Cafeteria Süd

Wer Eis wie in Bella Italia vernaschen will, der sollte in der Gelateria Cafeteria Süd vorbeischauen. Die Gelato wird hier nämlich nach original italienischer Tradition hergestellt. Wenn es darum geht, neue Eissorten zu kreieren,  wird aber auch gerne mal experimentiert – zum Beispiel mit Hanfsamen, Gojibeeren oder sogar Parmesan und Möhren. Zu den Klassikern gehört das Pistazieneis – gemacht mit Pistazien aus dem italienischen Bronte. Aber auch das vegane, dunkle Schokosorbet "Nero" ist eine Wucht. Das dürfte nicht zuletzt an den guten Zutaten liegen. So wird die Milch beispielsweise zweimal pro Woche frisch vom Hielscher Hof bei Solingen geliefert. So soll Eis schmecken! Da wundert es nicht, dass sich für dieser Eisdiele bei schönem Wetter lange Schlangen bilden.

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© Pixabay Pumpernickel-Eis bei Il Gelato di Ferigo

Giacomo Ferigo ist für seine Experimentierfreude bekannt: Schon mehr als 600 Eissorten soll er seit der Gründung seiner Eisdiele Il Gelato di Ferigo in Bayenthal kreiert haben – darunter ausgefallene Geschmacksrichtungen wie Mai-Bowle oder Birne-Petersilie. Sein Geheimnis sind aber nicht nur die verrückten Kreationen, sondern auch die guten Zutaten. Ins Eis kommen nur frische, natürliche Produkte – künstliche Aromen und Konservierungsstoffe hingegen haben hier nichts verloren. Ganz günstig ist das Eis nicht, dafür stimmen Qualität und Auswahl. Ein wiederkehrender Publikumsliebling ist das Pumpernickel-Eis.

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© Christin Otto Eiscafé Liliana – eine Ehrenfelder Traditions-Eisdiele

Große Auswahl, netter Service, leckeres Eis – mit dieser Kombination überzeugt das Eiscafé Liliana die Ehrenfelder schon seit rund 50 Jahren. Kein Wunder, dass die Terrasse hier im Sommer schnell voll ist. Macht aber nix, denn nebenan ist direkt die Pfarrkirche St. Peter, in deren Schatten ihr euer Eis schlecken könnt. Seit etwa 30 Jahren wird das Liliana von Guiseppe Avigliano geführt und der hat unzählige Sorten von klassisch bis ausgefallen im Angebot. Uns hat es vor allem das Erdnuss-Eis angetan.

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© Christin Otto Eis am Stiel bei Stecco Natura Eis

Seit dem Sommer 2017 sind die Kölner nicht mehr nur verrückt nach Eiskugeln, sondern auch nach Eis am Stiel. Der Grund ist Stecco Natura. Der kleine Laden in der Südstadt bietet nämlich Stiel-Eis, das die Stadt so bisher nicht kannte. Frisch importiert aus Italien kommen hier nur beste Zutaten ins Gefrorene, dafür aber keine künstlichen Aromen oder Emulgatoren. Die Fruchtsorten bestehen aus bis zu 70 Prozent Frucht, das Creme-Eis wird mit hochwertigen Zutaten wie Pistazien aus Bronte gemacht. Das Eis könnt ihr euch zusätzlich in Schokolade dippen lassen. Unsere Empfehlung: Himbeere mit weißer Schokolade oder Pistazie. Übrigens: Das Stecco-Eis soll es bald schon im Dank Augusta, im Biergarten von Sünner, im Köski Royal und im kunstKAFFEe in Sülz geben.

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© Pixabay Shoppingpause im Eiscafé Breda

Wen während des Shopping-Marathons durch die Innenstadt plötzlich die Lust auf ein Eis überkommt, dem empfehlen wir das Eiscafé Breda. Direkt am Rudolfplatz gelegen, ist es der perfekte Ort, um ein Eis zu essen und dabei das Treiben rund um die Hahnentorburg zu beobachten. Ob ihr euch nur ein Kügelchen mitnehmt oder einen der großen Eisbecher bestellt, bleibt euch natürlich selbst überlassen. Die Auswahl jedenfalls ist groß. Zu den Klassikern gehören Geschmacksrichtungen wie Wiener Mandel und Rum-Trüffel.

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© Pixabay Nutellina bei Eis Panciera in Dellbrück

Wer die Dellbrücker nach ihrer Lieblingseisdiele fragt, der wird diesen Namen sicherlich nicht nur einmal hören: das Panciera. Seit 2018 ist der Familienbetrieb in frisch renovierten Räumen an der Bergisch Gladbacher Straße anzutreffen. Dort, wo Opa Attilio Panciera einst den Grundstein für das Eisgeschäft der Familie legte, verführt das Panciera seine Gäste mit hausgemachter Gelato aus frischen Zutaten und Geschmacksrichtungen wie Nutellina oder Crema Siciliana. Zwischen Oktober und Februar geht Eis Panciera zwar in die Winterpause – für die Dellbrücker aber nur ein Grund mehr, sich auf den Frühling zu freuen. Eine zweite Filiale gibt es übrigens in Brück.

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© Christin Otto Weißes Espressoeis beim Eisknabe

In Lindenthal gibt es eine neue Eisdiele – und die gilt es bei schönem Wetter endlich auszutesten. Der Eisknabe bietet in puristischem Ambiente eine kleine, aber feine Auswahl an hausgemachten Eissorten an, darunter ausgefallene Geschmacksrichtungen wie Weißer Espresso mit Schamong-Kaffee. Auch richtig lecker: das Sesameis. Vegane Sorten gibt es natürlich auch.

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© Nicola Dreksler Schmelzpunkt – die neue Eisdiele in der Südstadt

Pünktlich zum Frühlingsbeginn 2019 war sie da – die neue Eisdiele in der Südstadt. Die Rede ist von Schmelzpunkt, dem kleinen blauen Eislädchen an der Merwowinger Straße. Dass das Eis hier so verdammt lecker ist, könnte daran liegen, dass die geschulten Chocolatiers und Pâtissiers von TörtchenTörtchen hinter dem neuen Eistraum stecken. Die wissen schließlich, was sie tun. Mithilfe bester Zutaten zaubern sie wirklich verführerische Sorten. Neben Schokolade, Haselnuss und Cassis könnt ihr bei Schmelzpunkt auch Kurkuma, Sauerkirsche mit feinsten Schokosplittern, Limette-Basilikum, Pistazie-Bronte oder Karamell-Fleur-de-Sel wählen. Und das ist längst nicht alles – bisher wurden 46 verschiedene Eissorten kreiert, die immer mal wieder gewechselt werden. Also hin da! Das gilt auch für Veganer, denn Sorbet gibt es hier ebenfalls.

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© Christin Otto Eis-Engeln: Familienbetrieb in dritter Generation

Wer an der Cranachstraße in Nippes nach dem Eis-Engeln sucht, könnte ins Stutzen geraten. Denn: Konditorei Engeln steht über dem Laden. Tatsächlich gibt es hier aber Eis – und das schon seit 1953. Gründer Otto Engeln hatte das Eis in seiner Konditorei zunächst nur nebenbei verkauft. Schnell wurde es zum Verkaufsschlager, sodass aus der Konditorei ein Eiscafé wurde. Die Optik des Ladens ist mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und auch die Auswahl ist kleiner als in vielen anderen Eisdielen. Die Nippeser stehen hier bei schönem Wetter dennoch Schlange – viele vor allem wegen des leckeren Schokoladeneises.

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© Nina Bruns Das Eisfeldchen – ein Eisbüdchen für Sülz

Ehrenfelds beliebte Eisdiele "Eisfeld" hat Nachwuchs bekommen – und da der ja bekanntlich klein und niedlich ist, setzt auch das neue "Eisfeldchen" in Sülz auf diese Attribute. Die neue Eis-Oase ist nämlich ein ehemaliges Büdchen unweit der Haltestelle Lindenburg. Jetzt ist daraus ein Eisbüdchen in zartem Türkis geworden. Zur Wahl stehen elf verschiedene Sorten – sechs Milcheis- und fünf vegane Fruchteissorten. Sogar Milchshakes, Spaghettieis und Kaffee von Heilandt gibt es. Das Eis wird im "großen" Eisfeld hergestellt – natürlich ohne die Verwendung von künstlichen Zusätzen, Farbstoffen und Emulgatoren. Lecker!

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© Pixabay Schlemmerpause im Eiscafé Cortina

Zugegeben, besonders günstig ist das Eis im Eiscafé Cortina nicht, dafür bekommt ihr hier nicht nur eine große Auswahl inklusive ausgefallene Sorten und üppiger Eisbecher, sondern auch Bestlage am Ring mit Außenterrasse, von der aus man bei einer süßen Schlemmerpause entspannt das Treiben auf der Zülpicher beobachten kann. Übrigens ist das Cortina eine echte Institution – mehr als drei Jahrzehnte gibt es die Eisdiele der Familie Perilli schon. Unsere Empfehlung: Probiert das Lemon-Cookie-Eis!

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© tiburi | Pixabay Eisvergnügen in der Gelateria Taormina in Dünnwald

Ja, auch in Dünnwald müssen die Kölner nicht auf leckeres Eisvergnügen verzichten. Im Eiscafé Taormina lässt man das Kalorienzählen am besten sein und gönnt sich eine ordentliche Portion Bällchen im Hörnchen – oder gleich einen ganzen Eisbecher, den man hier dank des kleinen Hinterhofs übrigens auch prima genüsslich draußen verputzen kann.  Als Geheimtipp und Must-Try gilt dabei definitiv das dunkle Schokoladeneis. Dass man hier so freundlich bedient wird, kommt als weiterer Pluspunkt hinzu.

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© Christin Otto Ice Cream United – Eisdiele für Poldi-Fans

Echte Poldi-Fans kennen in Sachen Eisgenuss wahrscheinlich nur eine Adresse – oder besser gesagt zwei, schließlich gibt es Poldis Eisdiele "Ice Cream United" inzwischen nicht mehr nur im Belgischen Viertel, sondern auch am Heumarkt. In den stylish eingerichteten Läden drehen die Eismaschinen hinter dem Tresen munter ihre Runden, das Eis wird vor den Augen der Gäste hergestellt. Die Süßspeise wird mit dem Spachtel in den Becher oder wahlweise aufs hausgemachte Hörnchen gestrichen. Wie in Bella Italia. Wer es besonders sahnig liebt, wird dieses Eis lieben.

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© Pixabay Jahrzehntelange Eistradition bei Coltamai in Deutz

So richtig einladend sieht das Eiscafé Coltamai zugegebenermaßen nicht aus. Doch was unscheinbar wirkt, dahinter verbergen sich in diesem Fall jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Gelato – und genau das ist wohl auch einer der Gründe, warum die Deutzer diese Eisdiele so lieben. Die Auswahl mag hier zwar nicht ganz so üppig sein wie in manch anderem Eiscafé, dafür sind die Sorten, die es gibt, eben auch richtig lecker. Auch das Spagetti-Eis ist köstlich.

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© Couleur | Pixabay Eis verzehren im Familienbetrieb Van der Put

Ein kölsches Original ist definitiv das Eiscafé Van der Put – der Familienbetrieb wird hier bereits in zweiter Generation geführt. Auf künstliche Zusatzstoffe wird in dem Eiscafé komplett verzichtet – natürlicher Geschmack ist das oberste Gebot. Und das Besondere ist, dass die eishungrigen Kunden den Mitarbeiten bei der Eisherstellung zusehen können, denn das wird direkt hinter der Theke kreiert.

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© rhianjane | Pixabay Ausgefallene Eissorten bei Colussi

Das Colussi ist nicht irgendeine Eisdiele, sondern direkt neben dem Zoo angesiedelt in Top-Lage und mit ordentlich Zahlen auf dem Buckel: Satte 30 Jahre hat Herr Colussi hier seine Kugeln verkauft – seit letztem Jahr steckt Antonio Talarico in den großen Fußstapfen seines Vorgängers. Neben den Klassikern bietet er auch ausgefallene Sorten wie Mandarine-Quark-Basilikum, Kokosnuss-Wiener-Mandel und eine Sorte mit Sektgeschmack an. Der 44-Jährige hat zuvor schon sechs andere Eisdielen betrieben – man merkt seine Erfahrung an der Qualität des Eises.

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