11 Ausstellungen, die ihr diesen Frühling nicht verpassen solltet

Im Frühling zieht es uns endlich wieder mehr nach draußen: Die Sonne kämpft sich wieder öfter durch die Wolkendecke, die Tage werden länger und wir haben jede Menge Unternehmungsdrang. Wenn ihr eure erste Frühlingsmotivation nicht nur an der frischen Luft ausleben wollt, sondern auch kunstinteressiert seid, hält der Frühling so einige, spannende Ausstellungen für euch bereit: Wir haben euch unsere 11 Favoriten aufgeschrieben.

1. Bis 24. April: The Circle

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Im MAKK erwartet euch im Winter wieder eine besondere Design-Ausstellung – diesmal geht es um "The Circle", also den Kreis. So simpel und doch so vielseitig. Designer*innen aus ganz Europa wurden gebeten, sich mit der Frage zu beschäftigen, was der Kreis für sie bedeutet. Dabei haben sie den Einfluss auf die Form durch Design, Material, Produktion und kollaborative Arbeit erforscht. Dabei entstanden sind 17 Projekte, die sich außerdem auch mit sozialen, kulturellen, politischen und ökologischen Themen beschäftigen – natürlich immer mit Blick auf den Kreis.

Museum für Angewandte Kunst Köln | An der Rechtschule, 50667 Köln | Bis 24. April | 6 Euro, ermäßigt 3 Euro | Mehr Info

2. Bis 31. Mai: Counter Images | Gegenbilder

© Rautenstrauch-Joest-Museum

Mit "Counter Images | Gegenbilder" startet das Rautenstrauch-Joest-Museum ein spannendes Projekt, das sich über mehrere Jahre weiterentwickeln soll. "Counter Images" ist eine Plattform für eine kritische und dekoloniale Auseinandersetzung mit der fotografischen Sammlung des Museums. Mit der Betrachtung der Fotografien soll hinterfragt werden, welche Bilder in unseren Köpfen abgespeichert sind, welche Bilder zu bestimmten Zeiten nicht gezeigt wurden und wie wir neue Bilder entstehen lassen können – auch durch Gegendarstellungen von anderen Künstler*innen, die in der Ausstellung ihren Platz finden.

Rautenstrauch-Joest-Museum | Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln | Bis 31. Mai | 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro | Mehr Info

3. Bis 6. Juni: Abenteuer Appiani – Die Entdeckung eines Zeichners

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Der Freskenmaler und Gründer der Mainzer Kunstakademie Joseph Ignaz Appiani ist bisher als Zeichner kaum bekannt. Das Wallraf will das diesen Frühling ändern – und wirft in der Ausstellung "Abenteuer Appiani" den Blick auf Appianis Werke aus dem 18. Jahrhundert. In der rund 70.000 Blatt umfassenden Graphiksammlung des Museums wurden kürzlich Werke von Appiani gefunden, die bisher als Werke von anderen Künstlern galten – jetzt könnt ihr die zahlreichen "Neuentdeckungen" in der Ausstellung bewundern und nebenbei noch etwas über kunsthistorische Forschungsarbeit lernen.

Wallraf-Richartz-Museum | Obenmarspforten 40, 50667 Köln | Bis 6. Juni | 8 Euro, ermäßigt 4,50 Euro | Mehr Info

4. Bis 12. Juni: Harald Naegeli in Köln – Sprayer und Zeichner

© Kim Mildebrath

Das Museum Schnütgen ist immer einen Abstecher wert: In einer der ältesten Kirchen Kölns beherbergt das Museum eine Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke. Im März startet außerdem eine Sonderausstellung über Harald Naegeli: Er war einer der ersten Street-Art-Künstler Europas. 1979 floh er nach Köln, nachdem er als "Sprayer von Zürich" mehrfach wegen Sachbeschädigung angeklagt wurde. Auf nächtlichen Streifzügen durch Köln sammelte Naegeli Inspiration und sprayte erste Kunstwerke auf Kölner Wände – die Stadt reagierte sowohl mit unterstützender Anerkennung als auch mit Gegenwehr. Jetzt lenkt das Museum Schnütgen den Blick auf den Künstler: Im Fokus steht dabei sein „Kölner Totentanz“, den er auf Betonpfeiler, Tiefgaragen und öffentliche Bauwerke in Köln sprayte.

Museum Schnütgen | Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln | Bis 12. Juni | 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro | Mehr Info

5. Bis 19. Juni: Kollwitz Kontext

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Im März erscheint die Monographie "Käthe Kollwitz. Der Werküberblick 1888-1942", in der eine Zusammenstellung der Werke aus der Sammlung des Käthe Kollwitz Museums zu sehen ist. Im Rahmen der Buchvorstellung werden im Käthe Kollwitz Museum weltbekannte und bisher selten oder nie gezeigte Werke von Käthe Kollwitz gemeinsam präsentiert. Im ausliegenden Katalog sind die bekannteren Werke zu sehen, in der restlichen Ausstellung geben Skizzen und Vorzeichnungen einen Einblick in die Arbeit der Künstlerin. Auch Rückseiten von bekannten Zeichnungen tauchen zum ersten Mal in dieser Ausstellung auf.

Käthe Kollwitz Museum | Neumarkt 18-24, 50667 Köln | Bis 19. Juni | 6 Euro, ermäßigt 3 Euro | Mehr Info

6. Bis 15. August: In die Weite – Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland

© Bernhard Riedl | Erzbistum Köln

Das Kolumba-Museum ist schon von außen ein echter Blickfang – es lohnt sich aber natürlich auch, das eindrucksvolle Gebäude von innen zu betrachten. Diesen Winter erwartet euch dort eine Ausstellung, die anlässlich des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" seit dem Herbst zu sehen ist. Anschauen könnt ihr euch eine Auswahl von etwa 100 internationalen Leihgaben, die über jüdisches Leben in der Vergangenheit und Gegenwart facettenreich berichten. Ergänzt wird die Ausstellung mit Kunstwerken der Kolumba-Sammlung.

Kolumba | Kolumbastraße 4, 50667 Köln | Bis 15. August | 8 Euro, ermäßigt 5 Euro | Mehr Info

7. Bis 25. September: 40 Jahre laif

© Kai Löffelbein/laif

Wenn ihr euch für Fotografie interessiert, solltet ihr diesen Frühling im MAKK vorbeischauen: Zum 40-jährigen Bestehen der Kölner Fotoagentur laif wirft die Sonderausstellung im MAKK ihren Blick auf 40 Positionen dokumentarischer und journalistischer Fotografie – von 1981 bis 2021. Die Fotografien zeigen, wie sich sowohl die Welt als auch die Ästhetik der Dokumentarfotografie in diesen Jahren verändert hat. Jedes Werk steht dabei exemplarisch für eines der letzten 40 Jahre.

Museum für Angewandte Kunst Köln | An der Rechtschule, 50667 Köln | Bis 25. September | 6 Euro, ermäßigt 3 Euro | Mehr Info

8. Ab 23. März: Photographs by Jamel Shabazz

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Der Fotograf Jamel Shabazz ist in Brooklyn aufgewachsen – und hat dort auch im Alter von 15 Jahren zum ersten Mal eine Kamera in die Hand genommen und seine Leidenschaft für das Fotografieren entdeckt. Diesen Frühling zeigt die Ausstellung in der Galerie Bene Taschen seine Fotografien aus den Jahren 1980 bis 1989 – zu sehen sind die Straßen New Yorks mit ihren besonderen Menschen, ihrer Kultur und ihrem einzigartigen Vibe.

Galerie Bene Taschen | Moltkestr. 81, 50674 Köln |  23. März bis 28. Mai | Eintritt frei | Mehr Info

9. Ab 26. März: Northern Pop

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Anna Schellberg und Devin Miles gehören zu den prominentesten Vertreter*innen der zeitgenössischen deutschen Pop Art. Die beiden Künstler*innen aus Hamburg sind diesen Frühling mit einer Ausstellung in der Galerie 30works zu Gast – bei der Vernissage am 26. März werden sie auch selbst anwesend sein. In ihren Pop-Art-Werken hinterfragen sie Schönheit und gesellschaftliche Werke und nehmen dabei Bezug auf Ikonen und Symbole der Pop-Kultur.

30works | Pfeilstr. 47, 50672 Köln | 26. März bis 23. April | Eintritt frei | Mehr Info

10. Ab 26. März: Isamu Noguchi

© The Isamu Noguchi Foundation and Garden Museum/ VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Der Bildhauer Isamu Noguchi fertigte zwischen den 1920er- und 1980er-Jahren Skulpturen, Denkmäler mit politischer Aussage, Lichtobjekte, Bühnenbilder, Spielplätze und mehr – dieses Jahr könnt ihr im Museum Ludwig einen umfassenden Einblick in das Werk des japanisch-amerikanischen Künstlers bekommen. Im Zentrum der Arbeit des experimentierfreudigen und politisch engagierten Künstlers stand immer die Verbindung von Kunst und Leben – diese Verbindung könnt ihr in 150 Arbeiten aus all seinen Schaffensphasen entdecken.

Museum Ludwig | Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln | 26. März bis 31. Juli | 11 Euro, ermäßigt 7,50 Euro | Mehr Info

11. Ab 1. April: Pop-up – Modehaus goes Museum

© Stadt Köln

Das Kölnische Stadtmuseum zieht um – im Herbst wird es im ehemaligen Modehaus Franz Sauer eröffnen. Im April wird die nahende Eröffnung schon mal mit einem Pop-up-Event angekündigt und gefeiert – im hinteren Bereich des neuen Gebäudes lädt das Kölnische Stadtmuseum zu einer Fotoausstellung mit Bar, Drinks und DJs. Die Fotoausstellung gibt einen Einblick in die glamouröse Vergangenheit der ehemals wichtigen Adresse für luxuriöse Mode – und thematisiert, wie dieser Standort sich vom Modehaus in ein Museum verwandelt hat.

Kölnisches Stadtmuseum | Kolumbahof 3, 50667 Köln | 1. April bis 15. Mai | Eintritt frei | Mehr Info

Titelbild: © The Isamu Noguchi Foundation and Garden Museum/VG Bild-Kunst, Bonn 2022

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