11 Restaurants auf der Schäl Sick, in denen ihr vegan essen könnt

Der Schäl Sick wird ja gerne mal nachgesagt, sie sei der Teil Kölns, in dem wenig bis gar nichts geht – auch kulinarisch. Dass es auch auf der rechten Rheinseite tolle Cafés und Bars gibt, haben wir euch ja schon bewiesen. Doch wie sieht es eigentlich mit veganem Essen aus? Klar, das vegane Gyros im Trash Chic kennt in Köln inzwischen fast jede*r. Doch wohin gehen, wenn's gerade mal kein Junkfood sein soll? Wir haben uns auf die Suche gemacht und einiges gefunden – von Udon-Nudeln über Sushi und Fusion-Küche bis hin zum Sterne-Restaurant, das vegane Menüs anbietet.

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© Christin Otto Trash Chic – Gyros in der Veggie-Kultkneipe

Punk, Bier und Veggie-Food – mit dieser Kombination hat es das Trash Chic geschafft, zur Veggie-Kultkneipe der Schäl Sick zu werden. Das Soja-Gyros mit Pommes, Tsatsiki und Salat ist so gut, dass selbst manch Linksrheiner*in in die Kalker Eckkneipe pilgert. Vielleicht auch, weil man hier nach dem Verputzen der deftigen Veggie-Kost auch gleich noch eine Runde Kicker spielen kann. Ein abgerockter Laden, der so charmant ist, dass man ihn einfach lieben muss. Wer draußen sitzen möchte, sollte nicht zu spät kommen – denn die Tische vor der Eckkneipe sind heiß begehrt.

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© Carolin Franz Naanizza im Haldi Spoon in Mülheim

Das Rad wird in der Gastro nur selten neu erfunden. Umso überraschender, dass wir ausgerechnet auf der Schäl Sick – der ja gerne mal nachgesagt wird, sie hinke mit allem ein bisschen hinterher – etwas entdeckt haben, das wir so noch nicht kannten. "Naanizza" lautet das Zauberwort. Genau die gibt es bei Haldi Spoon in Mülheim. Der neue Hotspot für indisches Streetfood serviert seine leckeren Currys nämlich nicht nur klassisch im Schälchen mit Reis, sondern eben auch auf besagter Kreuzung aus Naanbrot und Pizza. Zugegeben: Die Idee, eine Pizza mit Blumenkohl, Kartoffeln, Currysoße und Paneerkäse zu belegen, klingt zunächst seltsam, stellt sich in der Umsetzung aber als wunderbar fluffige und dazu noch überaus köstliche Angelegenheit heraus. Unsere Empfehlung: Gönnt euch die Naanizza mit Aloo Gobi, ihr werdet es nicht bereuen! Sollte euch indische Pizza doch zu experimentell sein, werdet ihr mit dem würzigen Tikka Masala aber genauso happy.

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© Christin Otto Hausgemachte Udon-Nudeln im Nobiko

Dort, wo einst das Café Kollektiv Fatsch zu Hause war, ist inzwischen das Nobiko eingezogen. In der veganen Nudelbar gibt es neben Suppe mit hausgemachten Udon-Nudeln auch Reisgerichte und andere Kleinigkeiten aus der japanischen Küche. In die Töpfe kommen dabei nur gute Lebensmittel, gerne auch in Bio-Qualität. Fatsch-Fans dürfen beruhigt sein, denn nicht nur der Kollektiv-Gedanke ist geblieben, sondern auch die beliebten veganen Kuchen gibt es weiterhin.

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© Nicola Dreksler Asiatische Fusionsküche im Min auf der Schäl Sick

Fans des Bonjour Saigon dürfen sich freuen, denn zwei ehemalige Mitarbeiterinnen – Carmen und Zhengli – haben sich nun mit dem Min in Deutz selbstständig gemacht und servieren dort asiatische Fusionsküche aus Vietnam und Japan. Einige beliebte Gerichte der Bonjour-Saigon-Karte gibt es nun also auch auf der Schäl Sick. Ergänzt wird das Angebot durch eine große Sushi-Auswahl und verschiedenste Nudelsuppen. Das Gute: Auch Veganer*innen haben sowohl bei den vietnamesischen als auch bei den japanischen Gerichten eine große Auswahl. Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein Plätzchen auf der Terrasse.

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© Christin Otto Leckere Bowls, Fingerfood & Fries im Sticky Fingers

Im Sticky Fingers machen wir uns gerne die Finger schmutzig, denn hier bekommt man nicht nur erstklassigen Dom-Blick geboten, sondern auch richtig leckeres Finger Food. Bei den Fish'n'Chips greifen wir genauso gerne zu wie bei den Fritten mit verschiedenen Toppings. Ebenfalls eine gute Wahl: die Bowls. Veganer*innen sind im Sticky Fingers übrigens bestens aufgehoben, denn die Karte bietet einige Leckerbissen wie die vegane Currybowl, Sticky Fritten mit Chili sin Carne oder auch Tacos mit Chili sin Carne.

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© Brenna Huff | Unsplash Vegane Pizza und Pasta bei Diana in Deutz

Das Restaurant Diana an der Deutzer Freiheit ist ein echter Geheimtipp auf der Schäl Sick. Eure Pizza und Pasta könnt ihr hier nämlich auf einer romantischen Außenterrasse genießen. Dank des integrierten Wintergartens ist es dort sogar in der kalten Jahreszeit gemütlich. Neben der klassischen Karte hat das Restaurant Diana übrigens auch eine Karte für Vegetarier*innen und Veganer*innen in petto. Gegen einen Aufpreis von zwei Euro bekommt ihr außerdem jede der leckeren Pizzen mit veganem Käse serviert – sehr empfehlenswert!

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© Sophie Franz Nachos op Asiatisch und Pasta Japanese Style in der Villa Kalka

Nachos op Asiatisch, Pasta im japanischen Stil und Ratatouille im Mozzarellaomelett – die Villa Kalka versteht sich darauf, verschiedene kulinarische Einflüsse gekonnt zu kombinieren. Hinter dem hübschen Restaurant stehen Nawid und Noriko, die sich in Kalk ihren Traum von einem multikulturellen, kulinarischen Treffpunkt erfüllt haben. Veganer*innen bekommen dabei auch einiges geboten – vegane Gyoza und veganes Sushi zum Beispiel, auch die Salate und die Pasta lassen sich vegan ordern. Neben den herzhaften Gerichten am Abend dürft ihr euch in der Villa Kalka außerdem auf ein tolles Frühstücksangebot wie vegane Pancakes und Waffelburger, aber auch auf tolle Pâtisserie freuen. Mit-Inhaberin Noriko hat nämlich in Paris und Tokyo als Konditorin gearbeitet und zaubert ihre süßen Leckereien nun auch in Kalk. 

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© La Cuisine Rademacher La Cuisine Rademacher – Sterneküche in Dellbrück

Nachdem Marlon Rademacher bereits in verschiedenen Sterne-Restaurants gelernt und gekocht hat, verzückt er nun die Kölner*innen in Dellbrück mit seinen kulinarischen Kreationen – und hat es damit inzwischen auch selbst zu einem Michelin-Stern gebracht. Im La Cuisine Rademacher kombiniert er französische Küche mit verschiedenen internationalen Einflüssen und bietet feine á la Carte Gerichte sowie edle Mehr-Gänge-Menüs (auf Anfrage auch vegan) an, zu denen es natürlich auch die passende Weinbegleitung gibt. Gekocht wird ausschließlich mit frischen, regionalen Produkten – so stammt das Gemüse von einem Händler aus der Region und das Fleisch von einem Bauernhof aus der Eifel. Damit keine Langeweile aufkommt, wechselt die Karte monatlich.

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© Sophie Franz Frühstücken auf der Schäl Sick im Café Jakubowski

Richtig gute Frühstückscafés gibt es in Mülheim nicht unbedingt wie Sand am Meer. Dennoch oder gerade deswegen gibt es einen Laden, den in diesem Teil der Schäl Sick jede*r kennt: das Café Jakubowski. Über die Jahre hat sich das Café in dem Altbau an der Ecke zwischen Mülheimer Freiheit und Buchheimer Straße zur echten Institution entwickelt. In Sachen Frühstück bekommt ihr hier von Schnittchen, Ei und Porridge bis hin zu Cornflakes und richtig leckeren American Pancakes so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Auch ein veganes Frühstück findet sich auf der Karte. Zu späterer Stunde müsst ihr natürlich auch nicht hungrig bleiben, denn dann gibt es hier Salate, Sandwiches, Suppe und Burger (auch vegan).

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© Christin Otto Schlemmen auf dem Carlswerkgelände im Offenbach

Theater-Fans kennen das Carlswerk-Gelände in Mülheim natürlich. Schließlich befindet sich hier die Hauptspielstätte des Schauspiel Köln. Doch lecker essen kann man dort auch: im Offenbach. Im Restaurant kommen nur frische, regionale und nachhaltig produzierte Lebensmittel auf den Tisch. Das Offenbach kooperiert dabei so gut es geht mit Landwirten aus dem Umland, importiert regionale Köstlichkeiten oder produziert die Zutaten selbst. Ob draußen im wunderschönen Carlsgarten oder drinnen im Restaurant selbst, essen lässt es sich im Offenbach wirklich wunderbar – vegane Optionen inklusive.

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© Christin Otto Lecker essen im Café Vreiheit

Leckeres Essen, große Portionen und faire Preise – das ist es, was den Mittagstisch im Café Vreiheit in Mülheim ausmacht. Hier wird täglich frisch gekocht, mit saisonalen und regionalen Produkten. Das Beste: Es gibt immer ein veganes und vegetarisches Gericht. Neben den wechselnden Mittagsangeboten findet ihr auf der regulären Speisekarte weitere warme Gerichte – die Burger zum Beispiel sind wirklich lecker. Auch zum Frühstück könnt ihr schon vorbeischauen: Zu Bio-Brötchen, Croissants und handgemachtem Brot gibt es Aufschnitt, Ei und hausgemachte Marmelade. Auch veganes Frühstück, French Toast, Omelette, Obstsalat und vieles mehr stehen auf der Karte.

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