11 Mal lecker essen in der Südstadt

Die Kölner Südstadt gehört zu den beliebtesten Veedeln Kölns – denn hier treffen kölscher Charme und Tradition auf Moderne und junges Großstadtleben. Hier kann man nicht nur wunderbar flanieren, einkaufen und Kaffee trinken, sondern auch richtig lecker essen. Wo ihr besonders gut aufgehoben seid, wenn euch der Hunger packt, verraten wir euch hier:

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© Johann Schäfer Johann Schäfer – Brauhaus 2.0

Wem Brauhäuser eigentlich zu angestaubt und rustikal sind, dem beweist das Johann Schäfer, dass es auch anders geht. Modernes Industrie-Design statt Gelsenkirchener Barock, Gemütlichkeit ohne überflüssigen Kitsch – und kreative Küche, die kölsche Klassiker neu interpretiert. Die Rippchen und der Bauchspeck sind zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten werden mit hauseigener Tomatensauce serviert und selbst Veggies werden hier bei Salat und Jemös glücklich. Passend zum Frühling gibt es eine saisonale Spargel-Karte. Die Stangen gibt es zum Beispiel als Frühlingssalat mit Löwenzahn, eingelegt mit Schinken, confiert als Beilage oder geröstet mit Ziegenquark und Bärlauchöl. Als Durstlöscher empfiehlt sich das hauseigene Pils und Weizen.

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© Die fette Kuh Burger essen in der Fetten Kuh

Kölns wohl bekanntester und auch beliebtester Burger-Laden ist "Die Fette Kuh" an der Bonner Straße. Erfolgsrezept des Ladens: In die leckeren Burger kommen nur hochwertige Zutaten – zudem ist fast alles handgemacht. Das Fleisch stammt aus der Region und die Brötchen werden jeden Tag frisch vom Meisterbäcker hergestellt. Für Abwechslung sorgen saisonale Specials. Seit 2012 gibt es den Kult-Imbiss in der Südstadt nun schon – und der ist so beliebt, dass es mittlerweile sogar ein Buch über ihn gibt. "Das fette Buch" erzählt nicht nur die Story des Ladens, sondern beinhaltet auch noch Rezepte, mit denen ihr die leckeren Burger nachbauen könnt. Wer noch mehr Merch will, für den hat "Die Fette Kuh" auch noch ein eigenes Messer, eigenes Bier, Shirts und Schürzen im Repertoire.

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© Christin Otto Haus Müller – ein bisschen wie in Frankreich

Das Haus Müller ist eine echte Südstadt-Perle: Während das Ambiente drinnen eher urig ist, sitzt ihr draußen an lauschigen Sommerabenden auf einem der schönsten Plätze im Veedel und fühlt euch ein bisschen wie Gott in Frankreich. Zu Wein und Kölsch gibt es eine kleine, wechselnde Karte mit feinen Speisen, die in der Regel eines gemeinsam haben: Sie sind richtig lecker. Die Wochen-Tafel wartet zudem mit verschiedenen saisonalen Gerichten auf und begeistert Spargel-Fans im Frühling mit frischem, deutschen Stangengemüse, im Herbst mit der Martinsgans und am Aschermittwoch natürlich mit Fisch.

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© Christin Otto Kuschelig im Rosticceria Massimo

Zuallererst: Wenn du im Massimo essen möchtest, solltest du unbedingt vorher reservieren, denn der Italiener in der Südstadt ist klein und hat vielleicht Platz für 20 Leute. Bei gutem Wetter sind noch paar Tische draußen. Bei dem guten Essen wundert es aber niemanden, dass hier immer so viel los ist. Klein, laut und unglaublich köstlich. So sollte italienisch sein.

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© Christin Otto Poké Bay – Poké, Donburi, Ramen und mehr

Der neueste unter den Kölner Poké-Läden ist Poké Bay am Ubierring. In dem hübschen Eckladen in der Südstadt könnt ihr zwischen sechs verschiedenen Poké-Bowl-Varianten wählen – oder euch eure Bowl einfach nach Wunsch selbst zusammenstellen. Wer Poké nicht mehr sehen kann, der muss aber nicht gleich kehrt machen. Angeboten werden nämlich auch Poké Burritos, warme Donburi Bowls, Ramen, japanische Snacks und Mochi-Desserts. Frühaufsteher können zudem mit Acai Bowls, Porridge, Chia Pudding und Okonomiyaki-Omeletts in den Tag starten. Poké Bay ist übrigens auch in der Opern Passage an der Breite Straße vertreten. Wer beim Shopping-Marathon also Hunger bekommt, der kann dort prima eine Pause einlegen.

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© Toscanini Toscanini – die vielleicht beste Pizza der Stadt

Zuallererst sei gesagt: Wer im Toscanini essen gehen möchtet, sollte vorab unbedingt einen Tisch reservieren. In diesem Italiener ist es nämlich selbst unter der Woche oft voll. Aber das spricht natürlich nur für sich. Denn dieses Restaurant ist nicht umsonst so beliebt. Die Toscanini-Pizza ist in ganz Köln bekannt und so manch einer schwört, es sei die beste der Stadt. Die Portionen sind riesig und das Essen ist immer frisch zubereitet. Neben der tollen Pizza gibt es außerdem knackige Salate, frischen Fisch und eine ausgewählte Weinkarte.

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© Sweet Sushi Extreme-Rollen bei Sweet Sushi

Sweet Sushi vereint eine moderne Küche auf der Basis traditionell asiatischer Kochkultur. Die Zutaten sind frisch, qualitativ sehr hochwertig und werden von lokalen und internationalen Lieferanten bezogen. Zudem achtet Sweet Sushi darauf ausgewählte saisonale Zutaten in die Sushi-Kreationen mit einzubringen. Gleich zweimal gibt es Sweet Sushi in Köln: In der Südstadt und in der Innenstadt. Ihr solltet unbedingt die Sushi Extreme-Rollen probieren, die ausgefallene Kombinationen vereinen und vor allem extrem lecker sind.

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© Christin Otto Französische Tapas in der Bagatelle Südstadt

Die Bagatelle ist ein echtes Erfolgsrezept – und genau darum hat sie nicht nur weitere Ableger in anderen Stadtteilen wie Ehrenfeld, sondern mit dem Bagatelle Kiosque sogar ein eigenes, ganz besonderes Büdchen. Das Stammhaus an der Teuteburger- Ecke Alteburger Straße gibt es seit 2015. Seither begeistert das Restaurant seine Gäste mit französischen Tapas, die in urigem Ambiente serviert werden. Vom Coq au vin und Bouef Bourguignon bis hin zu Ratatouille, gratiniertem Ziegenkäse und Miesmuscheln gibt es hier so viele Bagatellchen, dass man sie am liebsten alle probieren möchte.

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© Christin Otto Filmklassiker und Crêpes im Bande à part

Der perfekte Ort für Liebhaber alter Filme ist die Crêperie Bande à part in der Südstadt – nicht nur, weil sie nach dem gleichnamigen Godard-Streifen (Die Außenseiterbande) benannt ist. Poster von französischen Kultstreifen und Kult-Regisseuren wie Jacques Tati und François Truffaut hängen hier nämlich überall. Ein Laden ganz in Rot – mit Mobiliar aus vergangenen Jahrzehnten, einem Grammophon und einem gigantischen Projektor, der an jene Zeiten erinnert, als hier tatsächlich noch Filme gezeigt wurden. Die Filmabende sind inzwischen zwar Geschichte, die leckeren und hauchdünnen Crêpes gibt es aber natürlich immer noch. In herzhaft und in süß. Empfehlenswert!

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© rawpixel | Unsplash Leckere Tapas im Meister Gerhard am Chlodwigplatz

Das Meister Gerhard gibt es gleich zweimal in Köln. Einmal direkt am Chlodwigplatz und einmal am Rathenauplatz. In beiden Läden könnt ihr euch auch gemütlich raus in die Sonne setzen. Dazu ein perlendes Kaltgetränk und frisches Brot mit Oliven. Herrlich. Abends erwartet euch hier eine Auswahl an klassischen, aber auch speziellen Tapas. Aber auch frühstücken kann man im Meister Gerhard hervorragend – vom Croissant über Müsli oder Ei bis hin zur Graubrotstulle findet man auf der Karte so einige Leckereien. Zudem gibt es zwischen 12 und 15 Uhr einen wechselnden Mittagstisch – und Kaffee und Kuchen könnt ihr sowieso zu jeder Zeit ordern.

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© Adrien Sala | Unsplash Französische Küche und Boule im Hardy Kugel

Frankreich-Fans werden dieses Lokal lieben: Im Hardy Kugel in der Südstadt könnt ihr nicht nur französisch dinieren, sondern auch noch französisch spielen – und zwar Indoor-Boule. Wer hungrig ist – sei es nun vom Kugelsport oder einfach nur vom Anblick der Karte –, der kann sich im Hardy Kugel mit Leckereien aus der französischen Landhausküche stärken. Egal, ob Fisch, Loup de mer, Muscheln und Schnecken, Moule Frites oder auch Artischocken mit Vinaigrette – hier wird frisch gekocht. Zudem bietet das urige Restaurant mit den Holzbänken alle drei Tage ein wechselndes Drei-Gänge-Menü an.

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