21 Mal lecker essen in der Südstadt

Die Kölner Südstadt gehört zu den beliebtesten Veedeln Kölns – denn hier treffen kölscher Charme und Tradition auf Moderne und junges Großstadtleben. Hier kann man nicht nur wunderbar flanieren, einkaufen und Kaffee trinken, sondern auch richtig lecker essen. Wo ihr besonders gut aufgehoben seid, wenn euch der Hunger packt, verraten wir euch hier:

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© Johann Schäfer Johann Schäfer – Brauhaus 2.0

Wem Brauhäuser eigentlich zu angestaubt und rustikal sind, dem beweist das Johann Schäfer, dass es auch anders geht. Modernes Industrie-Design statt Gelsenkirchener Barock, Gemütlichkeit ohne überflüssigen Kitsch – und kreative Küche, die kölsche Klassiker neu interpretiert. Die Rippchen und der Bauchspeck sind zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten werden mit hauseigener Tomatensauce serviert und selbst Veggies werden bei Salat und Jemös glücklich. All das wird mit besten Zutaten zubereitet: Ebenso wie das Gemüse stammt das Fleisch vom Bauern aus der Region – aus artgerechter Tierhaltung versteht sich. Im Frühling dürft ihr euch auf eine saisonale Spargel-Karte freuen. Als Durstlöscher empfiehlt sich das hauseigene Pils und Weizen.

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© Die fette Kuh Burger essen in der Fetten Kuh

Kölns wohl bekanntester und auch beliebtester Burger-Laden ist "Die Fette Kuh" an der Bonner Straße. Erfolgsrezept des Ladens: In die leckeren Burger kommen nur hochwertige Zutaten – zudem ist fast alles handgemacht. Das Fleisch stammt von niederrheinischen Weidetieren, wird nie gefroren und täglich frisch gewolft und die Brötchen werden jeden Tag frisch vom Meisterbäcker hergestellt. Für Abwechslung sorgen saisonale Specials. Seit 2012 gibt es den Kult-Imbiss in der Südstadt nun schon – und der ist so beliebt, dass es mittlerweile sogar ein Buch über ihn gibt. "Das fette Buch" erzählt nicht nur die Story des Ladens, sondern beinhaltet auch noch Rezepte, mit denen ihr die leckeren Burger nachbauen könnt. Wer noch mehr Merch will, für den hat "Die Fette Kuh" auch noch ein eigenes Messer, eigenes Bier, Shirts und Schürzen im Repertoire.

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© Christin Otto Haus Müller – ein bisschen wie in Frankreich

Das Haus Müller ist eine echte Südstadt-Perle: Während das Ambiente drinnen eher urig ist, sitzt ihr draußen an lauschigen Sommerabenden auf einem der schönsten Plätze im Veedel und fühlt euch ein bisschen wie Gott in Frankreich. Zu Wein und Kölsch gibt es eine kleine, wechselnde Karte mit feinen Speisen, die in der Regel eines gemeinsam haben: Sie sind richtig lecker. Die Wochen-Tafel wartet zudem mit verschiedenen saisonalen Gerichten auf und begeistert Spargel-Fans im Frühling mit frischem, deutschen Stangengemüse, im Herbst mit der Martinsgans und am Aschermittwoch natürlich mit Fisch.

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© Christin Otto Rosticceria Massimo – klein, quirlig und lecker

Zuallererst: Wer im Massimo essen möchte, der sollte unbedingt vorher reservieren. Der kleine Italiener in der Südstadt hat nämlich gerade mal Platz für etwa 20 Leute und ist ziemlich beliebt. Das liegt vor allem am guten Essen, denn im Massimo gibt es Pasta, Pizza und Co. wie in Italien – und das in gemütlicher Wonzimmeratmosphäre. Da kann es schon mal passieren, dass es etwas lauter wird und man sich mit wildfremden Menschen an einer langen Tafel wiederfindet. Doch der recht kommunikative Kölner hat damit ja zum Glück kein Problem und verlebt gerne einen quirligen und vor allem leckeren Abend. Das Massimo ist dafür jedenfalls der ideale Ort. Bei gutem Wetter stehen auch draußen noch ein paar Tische, an denen man sich bei Vitello Tonnato und Aperol Spritz dann wirklich fühlt wie in Bella Italia.

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© Christin Otto Poké Bay – Poké, Donburi, Ramen und mehr

Der neueste unter den Kölner Poké-Läden ist Poké Bay am Ubierring. In dem hübschen Eckladen in der Südstadt könnt ihr zwischen sechs verschiedenen Poké-Bowl-Varianten wählen – oder euch eure Bowl einfach nach Wunsch selbst zusammenstellen. Wer Poké nicht mehr sehen kann, der muss aber nicht gleich kehrt machen. Angeboten werden nämlich auch Poké Burritos, warme Donburi Bowls, Ramen, japanische Snacks und Mochi-Desserts. Frühaufsteher können zudem mit Acai Bowls, Porridge, Chia Pudding und Okonomiyaki-Omeletts in den Tag starten. Poké Bay ist übrigens auch in der Opern Passage an der Breite Straße vertreten. Wer beim Shopping-Marathon also Hunger bekommt, der kann dort prima eine Pause einlegen.

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© Toscanini Toscanini – die vielleicht beste Pizza der Stadt

Zuallererst sei gesagt: Wer im Toscanini essen gehen möchtet, sollte vorab unbedingt einen Tisch reservieren. In diesem Italiener ist es nämlich selbst unter der Woche oft voll. Aber das spricht natürlich nur für sich. Denn dieses Restaurant ist nicht umsonst so beliebt. Die Toscanini-Pizza ist in ganz Köln bekannt und so manch einer schwört, es sei die beste der Stadt. Die Portionen sind riesig und das Essen ist immer frisch zubereitet. Neben der tollen Pizza gibt es außerdem knackige Salate, frischen Fisch und eine ausgewählte Weinkarte.

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© Sweet Sushi Extreme-Rollen bei Sweet Sushi

Sweet Sushi vereint eine moderne Küche auf der Basis traditionell asiatischer Kochkultur. Die Zutaten sind frisch, qualitativ sehr hochwertig und werden von lokalen und internationalen Lieferanten bezogen. Zudem achtet Sweet Sushi darauf ausgewählte saisonale Zutaten in die Sushi-Kreationen mit einzubringen. Gleich zweimal gibt es Sweet Sushi in Köln: In der Südstadt und in der Innenstadt. Ihr solltet unbedingt die Sushi Extreme-Rollen probieren, die ausgefallene Kombinationen vereinen und vor allem extrem lecker sind.

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© Christin Otto Französische Tapas in der Bagatelle Südstadt

Die Bagatelle ist ein echtes Erfolgsrezept – und genau darum hat sie nicht nur weitere Ableger in anderen Stadtteilen wie Ehrenfeld, sondern mit dem Bagatelle Kiosque sogar ein eigenes, ganz besonderes Büdchen. Das Stammhaus an der Teuteburger- Ecke Alteburger Straße gibt es seit 2015. Seither begeistert das Restaurant seine Gäste mit französischen Tapas, die in urigem Ambiente serviert werden. Vom Coq au vin und Bouef Bourguignon bis hin zu Ratatouille, gratiniertem Ziegenkäse und Miesmuscheln gibt es hier so viele Bagatellchen, dass man sie am liebsten alle probieren möchte.

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© Christin Otto Filmklassiker und Crêpes im Bande à part

Der perfekte Ort für Liebhaber alter Filme ist die Crêperie Bande à part in der Südstadt – nicht nur, weil sie nach dem gleichnamigen Godard-Streifen (Die Außenseiterbande) benannt ist. Poster von französischen Kultstreifen und Kult-Regisseuren wie Jacques Tati und François Truffaut hängen hier nämlich überall. Ein Laden ganz in Rot – mit Mobiliar aus vergangenen Jahrzehnten, einem Grammophon und einem gigantischen Projektor, der an jene Zeiten erinnert, als hier tatsächlich noch Filme gezeigt wurden. Die Filmabende sind inzwischen zwar Geschichte, die leckeren und hauchdünnen Crêpes gibt es aber natürlich immer noch. In herzhaft und in süß. Empfehlenswert!

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© rawpixel | Unsplash Perlende Kaltgetränke, Wein und Tapas im Meister Gerhard

Das Meister Gerhard gibt es gleich zweimal in Köln – einmal direkt am Chlodwigplatz und einmal am Rathenauplatz. In beiden Läden könnt ihr euch im Sommer gemütlich raus in die Sonne setzen. Dazu ein perlendes Kaltgetränk – wie zum Beispiel einen Pfälzer oder Aprol Spritz – oder ein Vino Verde und frisches Brot mit Oliven – herrlich! Kulinarisch verwöhnt werdet ihr hier mit einer guten Auswahl an klassischen, aber auch speziellen Tapas. Dabei solltet ihr unbedingt auch einen Blick auf die Wochenkarte werfen. Aber auch frühstücken kann man im Meister Gerhard in der Südstadt hervorragend – vom Croissant über Müsli oder Ei bis hin zur Graubrotstulle findet man auf der Karte so einige Leckereien.

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© Adrien Sala | Unsplash Französische Küche und Boule im Hardy Kugel

Frankreich-Fans werden dieses Lokal lieben: Im Hardy Kugel in der Südstadt könnt ihr nicht nur französisch dinieren, sondern auch noch französisch spielen – und zwar Indoor-Boule. Wer hungrig ist – sei es nun vom Kugelsport oder einfach nur vom Anblick der Karte –, der kann sich im Hardy Kugel mit Leckereien aus der französischen Landhausküche stärken. Egal, ob Fisch, Loup de mer, Muscheln und Schnecken, Moule Frites oder auch Artischocken mit Vinaigrette – hier wird frisch gekocht. Zudem bietet das urige Restaurant mit den Holzbänken alle drei Tage ein wechselndes Drei-Gänge-Menü an.

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© Nicola Dreksler Pizza wie in Neapel in der Antica Pizzeria Nennillo

Wer auf neapolitanische Pizza – mit fluffig dickem Rand und dünnem Boden – steht, für den ist das Nennillo in der Südstadt der Place-to-be. Der kleine Laden am Severinswall arbeitet mit besten Zutaten und die kommen allesamt direkt aus Bella Italia , außer dem Gemüse natürlich – das kommt aus der Region, der Nachhaltigkeit zuliebe. Von einer klassischen Margherita bis hin zur üppig belegten Südstadt-Pizza mit Simmenthal, Rindfleisch und Rosmarin bekommt ihr hier verschiedenste tolle Pizzen. Veganer schwören natürlich auf die Quattro Vegani – eine Pizza mit Tomaten, roter Ofenpaprika, Baby-Artischocken, Baby-Mangold, Mandelparmesan und Cashew-Ricotta. Gebacken wird das Ganze bei über 500 Grad in einem eigens in Italien angefertigtem Ofen. Einfach nur lecker!

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© Christin Otto Französische Finesse in der Brasserie Capricorn [i] Aries

Die Brasserie Capricorn [i] Aries in der Südstadt ist schon von Weitem eine Augenweide, denn wenn man hier im Sommer die zauberhaft eingedeckten Tische auf der Terrasse samt Blumendeko sieht, möchte man eigentlich nur eines: sich setzen und genießen – nicht nur das wunderschöne Ambiente, sondern natürlich auch das Essen. Die wechselnde Speisekarte bietet französische Küche vom Feinsten, mit modernem Twist und immer lecker. Wer die Zeit hat, mittags vorbeizuschauen, der sollte die Gelegenheit nutzen, denn dann gibt das Drei-Gänge-Menü schon für 33 Euro.

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© Christin Otto Südostasiatische Küche im Zhing-Sam

Wer asiatisches Essen liebt und sich nicht auf eine Länderküche festlegen will, der bekommt im Zhing-Sam in der Südstadt die gesamte kulinarische Vielfalt Südostasiens geboten. In dem hübschen Restaurant am Sachsenring gibt es also nicht nur thailändische, sondern auch vietnamesische Spezialitäten. Sowohl für Vegetarier als auch für diejenigen, die gerne Sommerrollen selber wickeln, ist gesorgt. Gerichte mit Fleisch und Meeresfrüchten gibt es natürlich auch – alles frisch gekocht und sehr lecker.

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© Maison Blue Bon Appetit im Maison blue

Französische Landküche kombiniert mit hochwertigen Produkten bekommt ihr im Maison blue in der Südstadt. Französische Klassiker wie Bouillabaisse, gratinierte Jakobsmuscheln oder Entrecote stehen in diesem familiär-gemütlichen Restaurant genauso auf der Karte wie regionale Gerichte mit Wild, das frisch vom Jäger aus der Eifel bezogen wird. Zu den monatlich wechselnden Menüs empfiehlt der Sommelier gerne die passende Weinbegleitung. Im Sommer sucht ihr am besten ein lauschiges Plätzchen im zauberhaften Hinterhof.

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© Carissa Gan/Unsplash Italienischer Charme und fantastische Pizza im Caminetto

Für viele Kölner ist das Caminetto die beste Pizzeria der Stadt. Zumindest im Süden Kölns gibt es wenige Pizzen, die so gut schmecken. Deswegen ist es im Caminetto auch immer gerammelt voll. Dazu ist es hektisch und laut, aber gerade das macht den italienischen Charme aus. Wenn man bei schönem Wetter einen Platz im Außenbereich bekommt, dann ist das wie ein Jackpot. Während das Nachbarrestaurant Pane e Vino sich auf hausgemachte Pasta konzentriert, sind es im Caminetto die Pizzen. Und wer die am liebsten auf der heimischen Couch verputzt, der kann auch einfach bei Caminetto anrufen und zum Abholen bestellen.

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© Nicola Dreksler Leckere Röllchen im Mersin Tantuni

Das Mersin Tantuni ist ein kleiner unscheinbarer Imbiss in der Südstadt, der mit einer Besonderheit der türkischen Küche aufwartet: Tantuni. Das ist die lokale Spezialität in der Region Mersin – ein Gebiet an der Mittelmeerküste, gelegen zwischen den Provinzen Antalya und Adana. Was Tantuni sind? Rollen aus sogenanntem Yufka-Teig, die mit Fleisch – von Kalb oder Lamm – gefüllt werden. Das Besondere: Das Fleisch kommt nicht vom Dönerspieß oder Holzkohlegrill, es wird in winzig kleine Stücke geschnitten und in einer großen silbernen Pfanne unter ständigem Rühren gegart, sodass es am Ende beinahe hackfleischähnliche Konsistenz hat. Zusammen mit etwas frischem Gemüse landet es dann im türkischen Wrap. Wer mag, bekommt das Ganze auch als Sandwich-Variante. Solltet ihr unbedingt probieren!

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© Christin Otto Wie im Orient-Diner im Indian Curry Basmati House

Leckeres Curry, fluffiges Naan-Brot und fruchtiger Lassi: Im Indian Curry Basmati House könnt ihr für kleines Geld lecker indisch essen. Kaum ein Hauptgericht kostet hier mehr als zehn Euro, die Portionen sind üppig. Zudem gibt es wechselnde Tagesangebote. In Sachen Ambiente erinnert das Lokal an einen großen Diner – indisch gestylt.

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© Christin Otto Echt neapolitanische Pizza bei 485Grad in der Südstadt

Im 485Grad ist das Rezept für den Pizzateig ein ganz besonderes: 72 Stunden muss er ruhen, bevor er verarbeitet wird, die Zutaten kommen aus der Region und um den einzig wahren neapolitanischen Genuss zu erzeugen, wird die Pizza bei 485Grad für nur 60 Sekunden im Steinofen gebacken. An dem Ergebnis scheiden sich die Geister. Manche reden von der besten Pizza der Welt, andere beschweren sich über die spezielle Konsistenz, die mehr luftig-weich als knusprig-kross daher kommt. Wer sich für diese Art des Bodens begeistern kann, der kann dann wiederum zwei andere Lager unter einen Hut bringen: Veggies und Fleischfresser. Auf der Karte findet ihr nämlich nicht nur vegetarische Optionen, sondern sogar drei vegane Pizzen. Fleischfresser dürfen sich auf Zutaten wie Chorizo oder Fenchel-Salami freuen.

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© Christin Otto Stilvoll genießen im Wippn'bk

Das Wippn'bk in der Südstadt kennen und lieben viele Kölner vor allem wegen der tollen Frühstückskarte. Doch auch ein Besuch zum Abendessen lohnt sich – zum Beispiel für Spargel-Fans. Ist die Spargel-Saison im Wippn'bk eingeläutet, dann gibt es hier Bruchsaler Spargel aus Baden am Markt – und zwar in zahlreichen Variationen. Egal, ob Spargelsuppe, Spargelsalat, Spargelrisotto oder ganz klassisch mit hausgemachter Sauce Hollandaise, neuen Kartoffeln und Fleisch oder Fisch – hier werden Liebhaber des Stangengemüses auf jeden Fall fündig. Bei sonnigem Wetter ist die Terrasse zweifelsohne der Platz der Wahl, aber auch drinnen lässt es sich in hellem Ambiente stilvoll genießen.

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© Stefan Johnson | Unsplash Speisekammer – klein, gemütlich und lecker

Klein, gemütlich und lecker – das sind die Attribute, mit denen sich die Speisekammer in der Südstadt am besten beschreiben lässt. Das Restaurant an der Alteburger Straße ist längst eine Institution im Veedel und versprüht mit seinem Dielenboden und den rustikalen Holztischen einen urigen Charme mit Wohlfühl-Charakter. Auf der wechselnden Speisekarte finden sich vor allem klassische Gerichte – von Roastbeef mit Bratkartoffeln, Wiener Schnitzel vom Kalb und Penne mit Pesto bis hin zu Thai-Curry und Frühstück an Wochenenden. Ganz günstig ist das Essen hier zwar nicht, dafür aber richtig lecker.

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