11 Dinge, die ihr mit wenig Geld in der Südstadt machen könnt

In der Südstadt reihen sich Cafés, Restaurants, Kneipen und schöne Läden dicht an dicht. Schwierig wird es, wenn man gerade knapp bei Kasse ist. Die Versuchung ist schließlich groß, irgendwo spontan einzukehren, was Leckeres zu essen, sich was Schönes zu gönnen oder auch mal einen über den Durst zu trinken und dabei den Bierdeckel komplett zu vergessen. Keine Sorge – die Südstadt kann auch Low Budget. Wir haben euch 11 tolle Adressen rausgesucht, bei denen ihr auch mit wenig Geld was machen könnt.

© Drew Beamer | Unsplash

1
Cortado und Chorizo-Brötchen für kleines Geld im Mi Tienda

Das Mi Tienda ist eine echte Institution in der Südstadt. Das kleine spanisch-südamerikanische Café von Ana Maria Peloche und José Antonio Arancio hat vor 15 Jahren die Räume einer ehemaligen Apotheke bezogen. An der Einrichtung hat sich seither nicht viel getan. Noch immer steht hier das Mobiliar mit 50er-Jahre-Charme – nur dass die Schränke nun eben mit Geschirr, Kaffee, spanischen Süßigkeiten, Wein und Bier bestückt sind. Wer Hunger hat, für den gibt es Kleinigkeiten zu unschlagbar günstigen Preisen. Mit Gemüse oder Hackfleisch gefüllte Empanadas, Serrano-Manchego-Croissants oder Brötchen mit scharfer Chorizo zum Beispiel – Letztere kosten im Mi Tienda gerade mal 1,20 Euro. Auch Kaffeegetränke kosten nicht mehr als zwei Euro – und Gäste bekommen hier einen richtig guten Cortado serviert. Wer keinen Kaffee mag, der sollte unbedingt die spanische Schokolade probieren.

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2
Kölsche Atmosphäre im Salon Severin

An der Severinstraße liegt der Salon Severin, den es gefühlt schon immer gibt – trotz Umzug auf der gleichen Straße. Die Zwillinge, die den Salon schmeißen, sind in der Südstadt Kult. Das mag zum einen an ihrer freundlichen kölschen Art liegen und zum anderen an ihrer ausgezeichneten Kompetenz. Nicht zu vergessen sind die Preise – für kleines Geld bekommt ihr hier die Haare schön.

© Carolin Franz

3
Vintage und echte Schätze im The Suedstadt Second Hand

Im Second-Hand-Laden nach den besten Vintage-Schätzen stöbern und das neue Lieblingsteil freudestrahlend mit nach Hause nehmen – auch das geht an der Bonner Straße, genauer gesagt bei The Suedstadt Second Hand. Neben günstigen Basics und echten Klamotten-Schnäppchen findet ihr hier auch schöne Taschen, Jacken und Schuhe – natürlich alles aus zweiter Hand. Und das Bummeln fängt schon vor dem Laden an: Draußen warten nämlich meistens die Kleiderstangen mit besonders günstigen Angeboten auf euch.

© Nicola Dreksler

4
Kölsch und Fußball im KRAUTIs in der Südstadt

Inmitten der Südstadt an der Merowingerstraße liegt die Kneipe KRAUTIs. Ohne Schnickschnack und Chichi könnt ihr hier sowohl drinnen als auch draußen euer kaltes Kölsch genießen und entspannt Fußball schauen. Das Kölsch kostet hier immer noch schmale 1,60 Euro. Ein weiteres Schnäppchen ist der Aperol Spritz mit 6,50 Euro – obendrauf ist er maximal voll und mit Liebe gemacht. Das KRAUTIs ist übrigens die perfekte Adresse, um seinen Geburtstag zu feiern: Man muss weder Raummiete noch die anschließende Reinigung zahlen, man kann sogar eigenes Essen mitbringen, dekorieren und die Musik selbst auflegen. Lediglich der Mindestverzehr muss vorab mit dem netten Wirt – namens Krauti – abgesprochen werden.

© Hayati

5
Falafel an der Severinstraße im Hayati

Ob nun Falafel, Shawarma, Hummus, Halloumi oder doch alles auf einmal – im Hayati an der Severinstraße könnt ihr euch zu günstigen Preisen quer durch die arabische Imbissküche essen. Und die schmeckt hier richtig lecker. Dazu gibt es einen Tee aufs Haus und freundlichen Service. Was will man mehr?!

© Galerie Julian Sander

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Fotografie-Ausstellungen in der Galerie Julian Sander

Seit Anfang 2022 kann die Bonner Straße auch bei Kunstliebhaber*innen punkten: In einer ehemaligen Spielhalle ist die Galerie Julian Sander eingezogen. In vierter Generation ist der Galerist Julian Sander im Kunstbereich unterwegs und zeigt unter anderem Fotografien aus der Familiensammlung – August Sander war einer der wichtigsten Fotografen des 21. Jahrhunderts. Aber auch andere Fotograf*innen der letzten drei Jahrhunderte und aufstrebende, junge Künstler*innen werden hier in wechselnden Ausstellungen präsentiert.

© Nicola Dreksler

7
Kostenloses Lesevergnügen: Der Bücherschrank in der Südstadt

Ihr habt euer Bücherregal ausgemistet und wisst nicht, wohin mit den Büchern? Ab in den Bücherschrank! Aussortierte Bücher finden in ganz Köln in den aufgestellten wetterfesten Bücherschränken ihren Platz. Und genauso funktioniert's auch andersrum: Falls ihr auf der Suche nach einem neuen Buch seid, durchstöbert doch erstmal den Bücherschrank. In unmittelbarer Nähe des Bücherschranks an der Merowingerstraße Ecke Rolandstraße befinden sich zahlreiche Bänke, auf denen ihr euch niederlassen und in euer Buch abtauchen könnt.

© Nicola Dreksler | Christin Otto

8
Odeon – Programmkino mit Charme

Die bewegte Geschichte des Odeon beginnt Mitte der 50er-Jahre. Boom, Krise, Schließung – all das hat das Südstadt-Kino schon miterlebt. Sogar Theater-Betrieb war es mal. Manche werden sich noch an die Zeit erinnern, als die kölsche Legende Trude Herr hier ihr "Theater im Vringsveedel" hatte. 1987 wurde das Theater schließlich von Kinobetreiber*innen übernommen, renoviert und als Odeon-Kino wiedereröffnet. Kinosäle gibt es seit 2008 zwei – einer mit 223 und einer mit 90 Plätzen. Im Café könnt ihr euch mit Getränken eindecken und im Sommer empfängt euch hier ein hübscher Biergarten im Hinterhof. Das Odeon ist ein klassisches Programmkino – ohne Popcorn, dafür aber mit viel Charme. Donnerstags ist übrigens Kinotag – da könnt ihr jeden Film für sechs Euro schauen. Und auch für die Sneak Preview zahlt ihr nur sechs Euro.

© Christin Otto

9
Köstliche Pizza für kleines Geld bei Da Nino

Man könnte meinen, die Bonner Straße sei für das Da Nino ein schwieriges Pflaster – schließlich liegt die Trend-Pizzeria 485 Grad direkt gegenüber. Über mangelndes Publikum kann sich das Da Nino aber nicht beschweren. Im Gegenteil: In der kleinen Pizzeria ist es immer voll – und wer einmal dort gegessen hat, weiß auch warum. Die ofenfrische Pizza ist nicht nur köstlich, sondern dazu auch noch günstig. Da verzichtet so manch eine*r gerne auf hippes Ambiente und eine große Craftbeer-Auswahl.

© Carolin Franz

10
Einkaufen für den guten Zweck bei Oxfam

Bei Oxfam bekommt ihr nicht nur Second-Hand-Kleidung, sondern auch alle möglichen nützlichen Dinge für euer Zuhause – vom Topf bis zum Buch. Die Angestellten arbeiten bei Oxfam ehrenamtlich und alles, was hier so hängt oder steht, wurde von Menschen gespendet. Die Einnahmen gehen gesammelt an eigene Projekte gegen Armut in Entwicklungsländern. Jeden Donnerstag findet um 10 Uhr der Schaufensterverkauf statt – das bedeutet, dass ihr zu dem Zeitpunkt all das kaufen könnt, was im Schaufenster steht. Sind mehrere Personen an einer Sache interessiert, entscheidet der Würfel. Gleich zweimal gibt es Oxfam in Köln: am Friesenplatz und in der Südstadt an der Bonner Straße.

© Cafe Kult

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Im Cafe Kult mitten im Südstadt-Geschehen

Im Herzen der Südstadt – direkt am Chlodwigplatz – liegt das Cafe Kult. Hier könnt ihr auf der großzügigen Terrasse bestens die vorbeiziehende Menschenmenge und das Südstädter Geschehen beobachten – und das macht doch bekanntlich am meisten Spaß, wenn man dabei an einem kühlen Drink schlürft. Umso schöner ist das Ganze natürlich, wenn die persönlichen Finanzen nicht allzu sehr drunter leiden müssen. Das müssen sie auch nicht, denn im Cafe Kult ist täglich ab 20 Uhr bis Open End Happy Hour. Dann bekommt ihr alle Cocktails für nur 6,60 Euro. Die umfangreiche Cocktailkarte umfasst Classics, aber auch ausgefallene Eigenkreationen.

Ohne Moos nix los? Von wegen!

Kostenloses Vergnügen
Ihr seid mal wieder pleite, habt aber trotzdem Bock, was zu unternehmen? Zum Glück gibt es in Köln zahlreiche Dinge, die Programm bieten und kostenlos sind.
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Kostenlos feiern
Wenn ihr ständig in Tanzlaune seid, euch aber manchmal einfach das Budget für wilde Partynächte fehlt, passt jetzt gut auf: denn in Köln gibt es ein paar Orte, an denen ihr keinen Eintritt zahlt.
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